Das Johanniskraut

Foto: Birgit Straka

Um das Johanniskraut ranken sich viele Erzählungen und Sagen. So schmückte man sich in früheren Zeiten zum Tanz mit den gelben Blüten des Johanniskrauts. Am Ende der Nacht warf man es dann über einen Bach oder gar über das Hausdach. Dies sollte Glück und Gesundheit für ein ganzes Jahr bewirken. Ein Kranz aus Johanniskraut am Fenster sorgte dafür, dass das Haus nicht von einem Blitz getroffen wurde und sollte zudem auch ein Jahr vor ungebetenen Gästen schützen.

Das Johanniskraut ist eine vielseitige Pflanze. Dies zeigt sich durch ihre Heilwirkung: als Tee bei Ängsten, Unruhe und Stimmungsschwankungen. Auch die Verdauung wird durch Johanniskraut unterstützt. Und äußerlich angewendet hilft es bei der Nachbehandlung von Verletzungen. Ein Öl aus Johanniskraut hilft Muskelschmerzen zu vertreiben. So nutzen noch heute Menschen, die körperlich hart arbeiten müssen, das Johanniskrautöl zum Einreiben von Armen und Beinen, um sich nach getaner Arbeit zu regenerieren.

Wie Sie das Johanniskraut erkennen können? Der sicherste Beweis, dass Sie auch wirklich das echte Johanniskraut in der Hand halten, ist der rote Saft: Sie zerreiben die Blüte oder Knospe zwischen Ihren Fingern. Hierbei tritt der roter Pflanzensaft aus, der sich auch nicht allzu leicht von der Haut entfernen lässt…Die Blätter sowie die Blütenblätter enthalten zudem Öldrüsen, die als kleine Punkte auch mit bloßem Auge erkennbar sind.

Bei der Einnahme oder Anwendung von Johanniskrautprodukten sollte Sie jedoch darauf achten, dass sich die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht, also das Risiko eines Sonnenbrands dementsprechend zu nimmt. Dies soll Sie aber nicht davon abhalten, die wundervollen Heilkräfte dieser Pflanze zu nutzen. Hier trifft wirklich der bekannte Spruch zu: Gegen alles ist ein Kraut gewachsen!

Wildkräuter besitzen wundervolle Kräfte. Diese werden durch Energiekarten zugänglich und sichtbar gemacht. Sie ermöglichen, über die Pflanzenwelt mit uns selbst in einen inneren Dialog zu treten und ein Leben in Balance und Harmonie zu führen. Die Karten sind ein hilfreiche Begleiter bei psychischen oder körperlichen Krankheiten, in unklaren oder schwierigen Situationen oder auch zur Klärung des Gefühlkarussells. Die Karte Johanniskraut steht für die Schöpfung.

PS: 2019 war das Johanniskraut die Heilpflanze des Jahres. Seit 1990 wird in Deutschland jährlich eine Pflanze ausgerufen, zunächst durch den Verband der Heilkräuterfreunde Deutschlands e.V., welcher 2004 aufgelöst wurde. Seit 2003 wird die Entscheidung durch den Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim (Paracelsus) e.V. getroffen.

Zur Person: Birgit Straka ist ausgebildete Kinesiologin und beschäftigt sich mit großer Begeisterung mit Wildkräutern und deren Einfluss auf Körper und Seele. Wie wirkungsstark und doch zugleich auch sanft Heilung durch Pflanzen am Menschen und Tier wirken können, hat sie sehr oft miterleben können. Dass eine Pflanze immer wieder neue Fassetten ihrer Heilkraft zeigt verwundert nicht, denn auch wie wir Menschen entwickeln sich Pflanzen weiter bzw. sprechen den Aspekt in uns an, welcher einen Impuls und Unterstützung zur Gesundung braucht. Birgit Straka gibt deshalb ihre Erfahrung und Liebe zu den Wildkräutern mit großem Engagement und Freude weiter. Weitere Informationen finden Sie unter der Website www.birgit-straka.de.

 

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11 Kommentare zu “Das Johanniskraut
  1. Avatar Philipp Steinweber sagt:

    Schöne Serie, bin gespannt auf mehr

  2. Avatar Jürgen Ammann sagt:

    Ich kennen die Wildkräuterenergiekarten! 
    Kann sie wärmstens empfehlen!
    Eine wunderbare Energie!
    Toll, dass hier eine Serie veröffentlicht wird.
    Danke.

  3. Avatar Elisabeth Steinhauser sagt:

    Johanniskraut darf man bei Tumorbehandlung nicht anwenden.

  4. Avatar Marianne Boness sagt:

    Oh wunderbares Kraut – nach dem heiligen Johannes dem Täufer auch
    “Herrgottsblut”genannt, weil es um den 24. Juni, dem Johannestag blüht. Für mich strahlt dieses Kraut so viel Licht und Wärme, auch kindliches Vertrauen und Heimat, einfach eine heilsame schöne Pflanze.

  5. Avatar Marianne sagt:

    Ich vergass: zerreibt mal eine Knospe, dann färben sich Eure Finger dunkelrot bis violett, das ist das “Herrgottsblut”.

  6. Du sammelst 50 g frische Blüten und mischt sie mit 200 ml Pflanzenöl in Bioqualität in einem Einmachglas mit Schraubdeckel. In die Sonne legen und immer wieder 6 Wochen lang wenden. Danach das inzwischen rote Öl in eine braune Flasche abseihen – fertig 🙂

  7. Avatar Ramona sagt:

    Habe heute mittag um 12 Uhr reich geerntet voller Freude und meine Körperzellen in der Vorstellung mit kleinen gelben Blüten geschmückt, bis ich selbst zu dieser wunderbaren Lichtpflanze wurde. Öl ist angesetzt und Blüten zum Tee-trocknen ausgelegt ;)) Den Johannisblüten (“Johanna-“)kranz trockne ich und verbrenne ihn dann zur Wintersonnenwende im Feuer! Love…

  8. Avatar Margitta sagt:

    bei mir in den Bergen des Thüringer Waldes blühen sie noch nicht so üppig – ist späteres Ernten genauso wirkungsvoll?

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