Sternennews: Entscheidungsfreudiger werden

Bild von Kathleen Bergmann auf Pixabay

Von Sylvia Grotsch. Diese Woche beginnt mit einer guten Nachricht – zumindest für diejenigen, die in einem rückläufigen Merkur etwas Negatives sehen. Der Gute ist ab gestern, Sonntag, wieder direktläufig! Dabei ist ein rückläufiger Merkur sehr nützlich. Zum Beispiel, um all die Informationen, die uns täglich erreichen, auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Ursprünglich war Merkur der Bote, der die Nachrichten der Götter an die Menschen weitergeben sollte. Dabei konnte er natürlich ganz wunderbar das eine oder andere so verdrehen, wie er es für richtig hielt, damit die Botschaften für die Menschen besser bekömmlich werden.

Das Geschenk, das der rückläufige Merkur immer für uns dabeihat

Vielleicht hatten Sie in der letzten Zeit oft mal gedacht, dass man einfach nicht mehr weiß, was man glauben soll. Denn unsere Medien sind nicht mehr das, was sie einmal waren (was den Wahrheitsgehalt von Nachrichten anbelangt). Aber auch bei manchem Youtube-Video fragt man sich, welche Absicht wirklich dahintersteht.

Der rückläufige Merkur ist daher genau das, was wir brauchen – er hilft uns, nicht einfach alles blauäugig anzunehmen, sondern alles zu hinterfragen oder zumindest doch erstmal Abstand gegenüber allem zu halten, was da täglich auf uns einprasselt.

Das kann sich auf eine Situation in Ihrem eigenen Leben beziehen, das kann eine Krankheitsdiagnose sein, ein Lerninhalt, der Ihnen gerade vermittelt wird oder eben auch die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Lage. Der rückläufige Merkur ist eine große Chance, etwas zu prüfen und dadurch auch auf eine Information zu stoßen, die man zu einer anderen Zeit vielleicht übersehen oder überhört hätte.

Wir werden wieder entscheidungsfreudiger

Auf der mehr praktischen Seite hilft uns der nun direktläufig gewordene Merkur wieder, uns leichter zu entscheiden, für Reisen, Ausbildungen und den Kauf von Technik.

Ich sage nicht, dass jetzt jede Unterschrift richtig ist, aber es besteht weniger die Gefahr, dass wir sie drei Tage später wieder in Frage stellen oder gar bereuen. Hoffen wir auch, dass es durch die Direktläufigkeit von Merkur wieder weniger verpasste Termine, weniger missverständliche Aussagen und wieder mehr funktionierende Technik gibt.

Ansonsten steht diese Woche die JUPITER-PLUTO-Konstellation im Steinbock im Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Die wiederum steht in Spannung zu einer SONNE in Krebs, womit bereits gesagt ist, dass wir einen kleinen Balanceakt zwischen zwei unterschiedlichen Tendenzen bewerkstelligen dürfen.

Einerseits … andererseits …

Die Sonne im Krebs ist eine Zeit, in der wir verstärkt auf unsere Bedürfnisse hören sollten. Jetzt, wo die Tage wieder sonniger werden, lädt sie ein, sich eine kleine Auszeit zu nehmen. Die kann uns ins nächste Café führen oder in die Natur oder vielleicht auch bereits in den ersten, „richtigen“ Urlaub dieses Jahr. Endlich wollen wir mal nichts mehr „müssen“ müssen, sondern können ein wenig abhängen und uns ausgiebig nur unserem Wohlbefinden widmen.

Gleichzeitig gibt es da aber noch eine andere Seite, die eher leistungsorientiert ist. Jupiter-Pluto steht einerseits für das Bedürfnis, das Leben in vollen Zügen zu genießen (was der Sonne im Krebs durchaus entgegenkommt), andererseits will man etwas erreichen, das wirklich von Bedeutung ist. Wenn die Sonne im Krebs zufrieden ist mit einem Plätzchen unterm Sonnenschirm, macht die Jupiter-Pluto-Verbindung gerne große Pläne, was man alles erreichen könnte.

Das heißt nun nicht, dass Sie davon träumen müssten, Präsident oder Präsidentin eines Landes zu werden – ja, sicher, das können Sie schon – aber große Pläne können sich auch auf privatere Themen beziehen. Vielleicht würden Sie sich gerne etwas Neues lernen, in ein anderes Land auswandern, würden vielleicht gerne ganz anders wohnen und leben als zurzeit.

Wir brauchen die Jupiter-Pluto-Konstellation (die im Übrigen noch bis zum Ende diesen Jahres am Himmel steht), um mal richtig groß zu denken! Aber nicht nur um groß zu denken,
sondern auch gleich die ersten Schritte in genau die Richtung zu unternehmen, denn Jupiter und Pluto stehen im Steinbock.

Da stöhnt die Sonne im Krebs ein wenig, denn sie hat es sich doch gerade so richtig gemütlich gemacht … und nun zuppeln die beiden an einem und flüstern einem ins Ohr, dass man
doch vielleicht mal etwas, was man plant, angehen könnte …

Eine Spannung, die sich lösen lässt!

Diejenigen, die sich mit Astrologie auskennen, wissen, dass der Spannungs-Aspekt zwischen Sonne im Krebs und Jupiter-Pluto im Steinbock als „Opposition“ auftaucht. Oppositionen aber sind wunderbar zu lösen! Man macht das eine UND das andere. Das heißt dann logischerweise für diese Woche: Auszeit nehmen, sich entspannen, sich verwöhnen. Und dann Hintern hoch und etwas tun, was das eigene Leben verbessert! Es ist dabei völlig unerheblich, ob Sie Ihre Küche komplett renovieren, für eine Prüfung büffeln oder sich eine Reiseroute ausdenken für ein paar Monate Auszeit, die Sie in der Zukunft planen.

Träumen Sie, entspannen Sie und – think big! Und dann tun Sie etwas, was Ihnen Kraft gibt und Ihrer Seele Flügel verleiht. Weil Sie sich langfristig davon eine Verbesserung Ihrer Lebensumstände versprechen.

Foto: Sylvia Grotsch

Zur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/sylviagrotsch.astrologie. Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

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