Lebendiger Wald trotz Klimawandel


Die wenigsten europäischen Wälder sind darauf ausgerichtet, der Erderwärmung standzuhalten, und ob sie eine weitere Dürreperiode überstehen, bleibt abzuwarten. Aber vieles kann sich noch ändern, wenn die holzorientierte europäische Forstwirtschaft kurzfristig auf naturnähere Praktiken umstellt.

Seit zwanzig Jahren setzt sich Lutz Fähser dafür ein, zu beweisen, dass ein solches Umdenken Sinn macht und möglich ist. Anhand des Lübecker Stadtwalds hofft er, den Beweis dafür erbringen zu können, dass Wälder uns auch dann noch als Holz- und Papierlieferanten dienen können, wenn wir sie als das behandeln, was sie sind: lebendige Ökosysteme.

Hintergrund: Zwei aufeinanderfolgende Hitzewellen 2018 und 2019 haben die Wälder und die Fruchtbarkeit der landwirtschaftlich genutzten Böden bereits stark geschädigt. West- und Mitteleuropa waren besonders betroffen, da die dortige Vegetation an gemäßigtere klimatische Bedingungen angepasst ist.

Einer Studie zufolge, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, haben die anhaltenden sommerlichen Dürreperioden 2018 und 2019 die europäischen Wälder massiv geschädigt. Die Folgen dieser Dürren treten jetzt zutage.

Während die Vegetation sich nach einer ähnlichen Dürre vor zehn Jahren noch recht schnell erholte, regenerieren sich die Wälder in Europa diesmal nicht schnell genug, was die Fruchtbarkeit der Böden und der Pflanzen- und Tierwelt beeinträchtigt.

Bei genauerer Betrachtung wird offensichtlich, dass es sich bei den Wäldern, die infolge der Hitzeperioden zugrunde gehen, meist um künstlich gepflanzte Wälder handelt, die sich aus nicht einheimischen Arten zusammensetzen. Naturwälder halten bisher stand.

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3 Beispiele für klimasichere Land- und Forstwirtschaft

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Ein Kommentar zu “Lebendiger Wald trotz Klimawandel
  1. Avatar Sylvia sagt:

    Gut geschriebener Text, de aufmerksam macht, dass die Ökologie ganz wichtig ist. Unsere Natur kann überleben, wenn wir sie so lassen, wie sie ist.
    Sylvia

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