8. Ihr größter Taumel ist ihr Bad in Gott

Manchmal bereitet sie sich auf die Begegnung vor wie auf die leidenschaftliche Nacht mit einem Liebsten – in gewisser Weise ist es das ja auch, auch wenn sie körperlich dabei in absoluter Reglosigkeit ist, ihr Geist höchst präsent, aber vollständig hingegeben.

Mit der Zeit geht es schnell – sie schließt die Augen und bittet um die Verbindung. Manchmal hört sie: „Na, endlich.“ Oder „Da bist du ja.“

Und beginnt, sich vollständig erfüllen zu lassen. Erfüllen von diesem energetischen Dröhnen, Licht, Intelligenz, dieser in konzentrischen Kreisen expandierender Weite, die sie fühlend wahrnehmen, aber nicht fassen kann. Gott ist nicht zu verstehen. Das übersteigt bei Weitem ihre kognitiven Fähigkeiten, aber wenn sie in diesem lichtvollen Dröhnen badet, weitet und sich vollständig präsent verliert, der Welt entrückt, dem Ich entnommen, ist das ohnehin eine verschwindende Absicht.

„Ich will verstehen“ ist eine mentale Angelegenheit. Ihr Mentalkörper alleine reicht nicht aus für dieses Bad.
Ein Gedanke wie dieser holt sie zurück an die Tagesoberfläche ihrer geschäftigen Persönlichkeit.
Je tiefer sie sinkt, umso mehr wird alles von ihr gefordert und verlangt, um präsent wahrnehmend bleiben zu können. Gott zu fühlen, in ihm zu ruhen, zu baden, selbstvergessen, ohne dabei das Bewusstsein zu verlieren, fordert sie bis zur letzten Pore.

Diese unbeschreibbare Herrlichkeit zu ertragen, zu bezeugen, verlangt ihrem Nervensystem alles ab und bis zum Rand und ist zeitgleich das Stärkendste, Nährendste und Beglückendste, was sie kennt. Sie könnte Tage so sitzen, nur damit vollauf beschäftigt, Essen, Trinken, Schlafen, Alltag vergessend, hingegeben in die Wahrnehmung der süßen, unfassbar mächtigen, rätsel-haften, ewigen Weite Gottes.

Sie wird regelmäßig zurückgeschickt.
Sie hat hier Aufgaben zu tun, das weiß sie.
Und sie wird regelmäßig gerufen.

Wache Empfangsstation zu sein, ist eine ihrer Aufgaben.
Auch das weiß sie.

Dies ist ihr heimliches größtes Glück.

Dieses Kapitel ist Teil der Preview des Buches: Das Handbuch der Hüterin des Heiligtums von Lauretta V. Hickman
ISBN-Nummer: 978-3-7519-5810-9

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Die newslichter veröffentlichen Lauretta v. Hickmans wegweisendes Handbuch der Hüterin des Heiligtums exklusiv. Jeweils ein Kapitel werden in den nächsten Monaten immer am Dienstag und Freitag eingestellt. Diese bleiben dann eine Woche online, bis dann die nächsten erscheinen. Insgesamt in 83 Veröffentlichungen werden wir die Seelennahrung für eine neue Weiblichkeit in Führung empfangen dürfen.

Dazu gibt es von Lauretta keinen Kommentar, keine öffentliche Interaktion: “Nur das Buch, Kapitel für Kapitel und immer nur zwei auf einmal stehen lassen.“ So war die innere Ansage. Ich bekomme solche Ansagen nicht jeden Tag, aber wenn, sind sie unmissverständlich. Beim Nachspüren | Hinfühlen wurde sehr schnell klar: In dem Buch geht es um etwas sehr Intimes, nämlich deinen ureigenen Bezug zur Quelle, wie immer du sie nennst: Gott, große Mutter, Allah, Manitou, Nullpunktenergie, universelle Schöpfungsintelligenz, Quantenfeld. Für mich ist jeder Zugang gleich gültig, gleich wichtig und gleich heilig.”

Vorwort: Das Handbuch der Hüterin des Heiligtums

Posted in Lichtübung
3 Kommentare zu “8. Ihr größter Taumel ist ihr Bad in Gott
  1. Avatar Viola sagt:

    Guten Morgen,
    DANKE für diesen guten, nachahmenswerten Text…
    Sind wir nicht alle “EMPFANGSSTATIONEN???”
    der Kern aller Dinge ist: “WIE MEIN INNERSTES
    DAMIT UMZUGEHEN WEISS…”

    In DANKBARKEIT
    Viola

  2. Avatar Sabine sagt:

    Persönliche Erfahrungen der letzten Monate, die ich bisher nicht in Worte fassen konnte, hier in solch wunderschöner Sprache beschrieben, zu finden und zu lesen, berührt mich sehr. Danke für das Teilen hier.
    Von Herzen
    Sabine

  3. Avatar Ramona S. sagt:

    Oh ja, dieses Baden kenne ich so gut und ich spüre auch immer genau, wann es wieder an der Zeit dafür ist. SO wunderschöne Worte dafür, DANKE!

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