Sternennews: Bedürfnis nach Friede und Harmonie

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Von Sylvia Grotsch. Astrologische Konstellationen finden immer in bestimmten Verhaltensweisen oder auch ganz konkreten Ereignissen ihre Entsprechung, sonst könnten wir Astrologen über die Zeitqualität keine Aussagen treffen. Für diejenigen, die selber Astrologie lernen oder sich schon länger damit befassen, ist die kommende Woche ein regelrechtes Studienobjekt, weil eine sehr spannungsgeladene Konstellation am Himmel steht, die ihren Ausdruck sucht.

Bedürfnis nach Friede und Harmonie

Worum geht es? MERKUR steht in der Waage und wird von einer SONNE verstärkt, die am Mittwoch ebenfalls in die Waage eintritt. Was für ein friedliches Pärchen! Da sieht man alles gerne von mindestens zwei Seiten, als Zeichen der Harmonie und der Diplomatie schlichtet die Waage die Wogen, falls sie mal hochgehen sollten und richtet den Blick gerne auf das Schöne, das Verbindende und geht auch mal über etwas hinweg, was angesprochen werden müsste. Um den Frieden zu wahren oder einen anderen nicht bloß zu stellen.

Waage ist ein leichtes, heiteres Zeichen, dem es nicht darum geht, Gräben aufzureißen, herauszufordern, gar Krieg mit seiner Umwelt zu führen (was nicht heißt, dass jeder Waage-Mensch so ist, schließlich hat jeder noch weitere, unter Umständen gegenläufige Faktoren in seinem Horoskop). Mit anderen Standpunkten legt die Waage sich daher auch nicht an – im Gegenteil, sie findet sie anregend, vergleicht sie mit ihren eigenen und entwickelt sich dadurch weiter. Die Waage integriert nicht nur andere Menschen, auch ihr Denken sieht Ereignisse, Herausforderungen und Ideen immer von mehreren Seiten und kann daher zu einem ausgewogenen Urteil kommen. Ihre Devise lautet: Jedes Ding hat mindestens zwei Seiten und es gibt zu einer Sache nie nur eine Sichtweise oder gar Wahrheit.

Drang nach radikalen Veränderungen

Diese Waage-Energie gerät nun in Spannung zu einer eh schon spannungsgeladenen Konstellation, die insgesamt noch bis Ende diesen Jahres wirkt. Am besten können Sie das hier sehen:

Damit brennt aktuell die Luft. Wir haben eine PLUTO-SATURN-Konstellation, die von einen MARS im Widder herausgefordert wird. Welche Wirkung diese Konstellation haben kann, habe ich sehr ausführlich in meinem Blog-Artikel mit dem Thema „Unruhiger Herbst“ beschrieben, hier die Zusammenfassung: Mars mit seiner Wildheit und seinem Freiheitsbedürfnis fordert festgefahrene Verhaltensweisen, Strukturen, Entscheidungen und Standpunkte heraus, was aber zu einer heftigen Gegenwehr führt. Das kann einerseits zu massiven Auseinandersetzungen führen, andererseits können dadurch Veränderungen bewirkt werden und Dinge, die bislang wie festgefahren und unveränderlich waren, aufgebrochen werden.

Das ist weder gut noch schlecht, es ist einfach das, was gerade auf dem kosmischen Stundenplan steht. Je bewusster Menschen, je bewusster eine Gesellschaft ist, desto mehr kann sie diese Konstellation nutzen, alte Zöpfe radikal abzuschneiden, um einer neuen Entwicklung freie Bahn zu schaffen.

Persönlich nutzen können wir diese Konstellation ganz hervorragend dafür, Entscheidungen zu treffen, was an Altem in unserem Leben gehen darf und damit Platz für eine neue Entwicklung schaffen. Das gilt ganz besonders für diejenigen, die auf Ende Widder, Krebs, Waage und Steinbock Horoskop-Faktoren stehen haben.

Sie müssen dabei nichts überstürzen – es könnte sogar sein, dass Sie bis 14. November den Eindruck haben, dass bei Ihnen etwas stagniert, was Sie bereits entschieden haben. Mars läuft nämlich bis zu diesem Zeitpunkt rückwärts durch den Tierkreis und bringt Verzögerungen mit sich. Vielleicht fühlen sich einige von uns daher in dieser Zeit auch manchmal wie ein Rennpferd im Stall, das auf den Startschuss wartet und ungeduldig mit den Hufen scharrt oder wir könnten einfach aus der Haut fahren, weil sich die Dinge nicht gleich so entwickeln, wie wir das wollen.

Wie immer hat auch ein rückläufiger Mars seinen Sinn. Es geht darum, Neuanfänge nochmal zu reflektieren, nicht gleich vorzupreschen, das Feuer in uns noch auf eine etwas niedrigere Stufe zu drehen. So hilft uns die Rückläufigkeit, uns nicht in etwas hineinzustürzen, was hinterher nur wieder rückgängig gemacht werden müsste. Die Kraft zur Veränderung und zur Neuerung wird dem Mars damit nicht genommen, er weiß, dass er etwas verändern wird, der Zeitpunkt ist aber noch nicht so ganz gekommen.

Alles von mehreren Seiten betrachten

Genau dabei kann uns nun die Waage-Energie diese Woche helfen. Einerseits bringt sie in der aktuellen gesellschaftlichen, politischen und auch wirtschaftlichen Situation Menschen auf den Plan, die mäßigend wirken und andere Sichtweisen einbringen. Ja, es werden sehr wahrscheinlich weiter die Fetzen fliegen, denn Mars-Saturn-Pluto ist nun mal eine kämpferische Konstellation, mit der man Altes zum Einsturz bringen will, aber vertrauen wir auch darauf, dass gleichzeitig ausgewogene Sichtweisen die Situation entspannen können.

Für Menschen, die gerade selber unter Spannung stehen, weil sie sich von etwas befreien möchten, aber doch noch nicht so ganz können, hilft diese Konstellation, eine Situation von allen Seiten zu betrachten. Was ist das Gute daran und warum genau ist es gut, noch nicht gleich Ideen und Ziele anpacken zu können, wer kann mir vielleicht mit einer ganz anderen Sichtweise einen Tipp geben?

Gehen wir gerade in der Waage-Zeit und verstärkt diese Woche in den Austausch mit anderen, das weitet den Blick! Sollten Sie dabei aber einem Rechthaber begegnen, ist es klüger, auszuweichen und das Thema nicht weiter zu verfolgen. Auch dürfen das eine oder andere Wort besser ungesagt lassen, wenn es nicht dazu dient, den Frieden und die Liebe untereinander zu mehren. Es ist gerade keine gute Zeit, Menschen von unseren Ansichten überzeugen zu wollen, aber es eine gute Zeit, uns in der Haltung zu üben, dass jeder – von seiner Warte aus betrachtet – gute Gründe für seine Ansichten und Verhaltensweisen hat.

Außerdem vergessen wir nicht: Das Leben ist so schön – egal, was sich da draußen gerade an Konflikten und Missstimmung zeigt, egal, mit welchen Entscheidungen wir gerade selber ringen. Die leichte Luft-Energie der Waage hilft uns, Abstand zu halten, uns nicht zu verwickeln und unseren Fokus trotz allem verstärkt auf das Schöne, Wahre und Edle zu richten.

Foto: Sylvia Grotsch

Zur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/sylviagrotsch.astrologie. Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

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Ein Kommentar zu “Sternennews: Bedürfnis nach Friede und Harmonie
  1. Avatar Felix Pan. sagt:

    Danke Sylvia, ich gehe meinen Weg voll Vertrauen weiter. Gestärkt auch von deiner Weisheit.

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