Sternennews: Von Grenzen und Möglichkeiten

Foto: newslichter

Von Sylvia Grotsch. Glücklicherweise gibt es diese Woche nicht so viele Konstellationen am Himmel, wie die letzte Woche. Das gibt uns oft einen klareren Blick auf das, was ansteht – allerdings ist die Auswahl an Möglichkeiten damit auch geringer. Ob man mehr das eine oder das andere mag, liegt natürlich ganz an der eigenen Persönlichkeit.

Wer bin ich, wo stehe ich, wo begrenze ich mich noch?

Gestern trat die SKORPION-SONNE in eine enge Verbindung zum rückläufigen MERKUR im Skorpion. Das lenkt unseren Blick und unser Denken nach innen, auf uns selbst. Dieser Blick nach innen kann natürlich aus unterschiedlichen Motivation erfolgen: aus Unzufriedenheit, weil unser Leben nicht genau so aussieht, wie wir uns das wünschen würden oder weil wir das Bedürfnis haben, uns noch von Altlasten zu befreien. Vielleicht wollen wir aber auch mehr aus uns machen und fragen uns, ob sich in uns nicht noch verborgene Potenziale verstecken. In der Skorpion-Zeit (sie geht noch bis zum 21. November) haben wir immer die Möglichkeit, uns stärker zu begegnen, letztendlich noch besser unsere Essenz, unsere ganz persönliche Wahrheit leben zu können.

Nun wandert der Merkur am Mittwoch zwar rückwärts aus dem Skorpion heraus und tritt in die Waage ein, verbindet sich aber gleichzeitig in einem Spannungsaspekt mit dem SATURN. Das gibt uns dann die Möglichkeit, näher hinzuschauen, wo wir zu negativem Denken neigen, was wir zu schwer nehmen in unserem Leben und womit wir uns begrenzen. Aber auch unsere beruflichen Ziele und was aus unseren beruflichen Träumen geworden ist, kann jetzt genauer angeschaut werden.
Eines sollten wir aber nicht tun: deprimiert reagieren und uns abwerten, wenn wir erkennen, dass wir immer noch bestimmte Grenzen, vielleicht sogar Ängste haben und uns Dinge, von denen wir träumen oder geträumt haben, noch immer nicht wirklich zutrauen. Diese Planetenkonstellation gibt uns die Chance hinzuschauen, wo wir uns noch im Weg stehen – sie sagt nicht, dass wir am Ende der Fahnenstange angekommen sind.

Gerade diese Woche können wir verstärkt erkennen, welche Einschränkungen wir für uns durchbrechen wollen und wir können uns einen Plan machen, wie wir dabei vorgehen könnten. Brauchen wir vielleicht Unterstützung dafür, ein Coaching, ein Workshop? Müssen wir vielleicht noch etwas lernen? Oder geht es einfach nur darum, endlich damit anzufangen, wovon wir träumen? Viele Ängste lösen sich auf, indem wir das TUN, was wir uns wünschen. Schritt für Schritt, ohne gleich von uns zu erwarten, dass unser Rom am besten schon gestern hätte fertig sein sollen.

Mehr Lust auf Freiheit und Selbstverwirklichung

Dieser Blick auf unsere Grenzen und wie wir damit umgehen, wird flankiert von einem intensiven Bedürfnis nach individueller Selbstentfaltung. Die Sonne geht nämlich eine Verbindung ein mit dem Planeten URANUS. Das weckt eine gute Portion Widerspenstigkeit in uns! Soll uns bloß keiner sagen, was wir zu tun und zu lassen haben. Wir sind schließlich die Königinnen und Könige in unserem Leben!

Diese Woche gilt es also zu schauen, wo wir uns mehr Freiräume verschaffen und mehr aus unserer alltäglichen Routine ausbrechen können – ohne aber andere dafür verantwortlich zu machen, wenn uns das nicht gleich so gelingt, wie wir uns das vorstellen. Das ist nicht nötig – wichtig ist nur, dass wir wissen, was uns beengt und wovon wir uns jetzt oder aber auch künftig befreien wollen. Und wenn wir diese Woche dann die ersten Schritte auf dem Weg dorthin machen, sind wir bereits ein ganzes Stück weitergekommen.

Wenn Menschen aber in Ihrem Umfeld es anders sehen und Sie von einem Schritt zurückhalten wollen, wäre es gut, deren Sichtweise zu beachten und nicht exzentrisch und querköpfig zu reagieren. Wir müssen niemandem Recht geben, wenn er oder sie einen anderen Standpunkt hat – aber vielleicht ist ja wirklich ein guter Gedanke dabei, den wir selber bislang noch nicht berücksichtigt haben?

Sich für die anderen öffnen

Bleiben Sie bei allen Veränderungswünschen also offen für Ihre Umwelt und kooperieren Sie weiter mit den anderen, ohne deshalb Ihre Pläne, was morgen in Ihrem Leben anders sein soll, aufzugeben. Seien Sie sich dabei auch bewusst, dass eine Idee für eine Veränderung zu haben, etwas anderes ist, als die Veränderung wirklich zu erreichen. Wenn wir aus alten Schuhen raus wollen, ist Durchhalten angesagt und gut wäre es, wir hätten unsere „Sparringspartner“ dazu, die uns verstärken und unterstützen – uns aber auch davor zurückhalten, zu riskante Abenteuer oder mal wieder – aus welchen Gründen auch immer – abzubrechen, bevor wir am Ziel sind.

Am Mittwoch diese Woche tritt die VENUS in die Waage ein. Supergute Zeitqualität (ebenfalls bis zum 21. November) uns mit anderen zusammenzutun, die uns inspirieren und sich von uns inspirieren lassen. Auch kommt dadurch wieder ein Tick Heiterkeit in die oft ernste Skorpion-Zeit hinein. Das Wühlen in der Tiefe und das damit verbundene zutage fördern von bislang nicht erkannten Wahrheiten, kann jetzt durch ein liebevolles Wort eines anderen erleichtert werden, wir können aber auch beginnen, etwas, was uns belastet von einer anderen – besseren – Warte zu sehen. Treffen Sie sich also ab jetzt viel mit anderen, mit denen sie sich über Ihre Anliegen austauschen können. So kommt vielleicht manche Lösung in Ihr Leben, auf die Sie vielleicht alleine nicht gekommen wären.

Foto: Sylvia Grotsch

Zur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/sylviagrotsch.astrologie. Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

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