Sternennews: “Wunder”-voll

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Von Sylvia Grotsch. Am Montag und für den Rest dieser Woche rückt eine „wunder“-volle Planetenkombination ins Zentrum der Aufmerksamkeit (streng genommen wirkt sie aber noch bis Ende diesen Monats). Es sind JUPITER und NEPTUN, die eine harmonische Verbindung miteinander eingehen. Jupiter steht für die Hoffnung, aber auch für Weisheit, Einsicht und Toleranz, Neptun für Friede, Liebe und dem Gefühl des Einsseins. Wenn die beiden eine Verbindung miteinander eingehen, dann rücken Friede, Mitgefühl und echte Nächstenliebe in den Vordergrund.

Das „löscht“ natürlich nicht die aktuellen Spannungen, die durch die Mars-Saturn-Pluto-Konstellation angezeigt sind, aber Jupiter und Neptun in guter Verbindung liefern eine Lösungsenergie, die vielleicht dann doch die eine oder andere festgefahrene Situation in unserer Gesellschaft oder in unserem persönlichen Leben wieder in Bewegung setzen kann. Manchmal geschehen unter dieser Konstellation kleine Wunder – so, als würde eine andere Dimension eingreifen.

Einsatz für mehr Friede

Jedenfalls wird jede Aktivität, die mit der inneren Haltung von Friede und Liebe in die Welt getragen wird, diese Woche (und noch bis Ende des Monats), sehr stark von der Zeitqualität unterstützt, wenn wir nichts forcieren. Letzteres ist wichtig, weil Mitte der Woche uns auch manchmal die Hutschnur reißen könnte, weil MARS im Widder sich ungeduldig gegen eine SONNE in der Waage stellt.

Es ist dabei allerdings immer eine Frage des Bewusstseins, wie sich diese Spannung dann real im Leben zeigt: Können wir das Anderssein unseres Gegenübers akzeptieren und trotzdem unseren Standpunkt behaupten oder verfallen wir in den Kriegsmodus? Jupiter-Neptun steht für die Menschenliebe, Sonne in der Waage liebt die Ausgewogenheit zwischen sich und anderen und der Mars möchte nun einfach mal was vorantreiben und zückt dann schon auch mal das Schwert. Ob wir auf die eine oder die andere Seite kippen oder beide im Auge behalten – die friedfertige und die kämpferische – ist immer eine persönliche Entscheidung. Gut, dass MERKUR und VENUS noch eine harmonische Verbindung eingehen, da können wir über Worte Situationen auch wieder entschärfen und sind für die Ansichten anderer sehr empfänglich.

Künstlerische und spirituelle Aktivitäten

Die Jupiter-Neptun-Konstellation ist weiterhin sehr gut dafür geeignet, die eigene künstlerische oder spirituelle Weiterentwicklung zu unterstützen, egal, wie Sie das angehen. Ob einfach durch mehr tägliches Üben, durch den Besuch eines Workshops oder ein paar Tagen Auszeit in der Einsamkeit, mir kommt es oft so vor, als sei der Himmel unter Jupiter-Neptun offener als sonst, beziehungsweise wir durchlässiger und sensibler für Inspirationen aus einer anderen Dimension.

Aber auch auf der ganz persönlichen Ebene wirkt diese Konstellation: Träumen Sie von einer Verbesserung in Ihrem Leben, wünschen Sie sich etwas Bestimmtes, haben Sie ein tiefes Gefühl innerer Gewissheit, wo Ihr Weg in Zukunft langgehen soll? Nehmen Sie unter Jupiter-Neptun diese Eingebungen bitte ernst (schreiben Sie sie vielleicht auch auf), denn jetzt hören wir die Stimme unserer Seele besonders stark.

Endlich mal wieder: rückläufiger Merkur!

Für lebensverändernde Entscheidungen dürfte die Zeit aber noch nicht reif sein, denn neben einem rückläufigen Mars wir auch der MERKUR am Mittwoch mal wieder rückläufig. Wie heißt´s da immer: Festplatten sichern, keine (sehr teure) neue Technik kaufen, aufräumen und die Finger von weitreichenden Verträgen lassen. Oder mit der inneren Gelassenheit leben, dass alles, was ab jetzt bis 3. November nicht ganz so läuft, wie gehofft, auch kein Beinbruch ist (also, ich sichere dann doch mal meine Festplatte!). Ich sag´s mal so: alles, was mir wirklich wichtig ist, unterliegt ab sofort einer erhöhten Aufmerksamkeit und was ich an wichtigen Entscheidungen verschieben kann, verschiebe ich. Wenn ich überlege, dass Merkur manchmal sechs Wochen rückläufig ist, dann sind die zweieinhalb Wochen, die jetzt vor uns liegen, ein Klacks.

Wer klug ist, entschleunigt ein wenig und schiebt Entscheidungen noch etwas weiter nach hinten, wenn das denn möglich ist. Stattdessen könnten wir die Zeit mit Aufräumen verbringen, mit dem Sichten von alten Unterlagen und mit einer stärkeren Beschäftigung mit uns selbst. Der Merkur in Skorpion, dazu noch rückläufig, kann uns nämlich jetzt sehr darin unterstützen, Altes an die Oberfläche zu holen, um es zu heilen und uns intensiv mit der Frage nach unserem Lebensweg zu befassen.

Druck von außen standhalten

Ab Mitte der Woche könnte dann der Druck, etwas leisten oder auch erledigen zu müssen, zunehmen. Das könnte bei einigen von uns die Stimmung etwas dämpfen. PLUTO und SATURN, beide dicht nebeneinander im Steinbock, machen nämlich einen Spannungsaspekt zur Sonne in der Waage. Die steht auf Leichtigkeit und Heiterkeit, auf Kontakte und anregenden Austausch. Die aktuelle Pluto-Saturn-Konstellation ist aber ein Ausdruck von Leistung und Beschränkung, also könnten wir die Zeit gut nutzen, etwas hinter uns zu bringen, was da eh schon lange auf uns wartet. Oder uns in etwas hineinzuknien, das uns wirklich wichtig ist.

Die Sonne in der Waage verschwindet deshalb ja nicht, sie muss nur ein wenig in den Hintergrund treten. Gut beraten sind wir also, wenn wir uns eine Aufgabe vornehmen, darüber aber nicht vergessen, uns ein wenig Auszeit mit inspirierenden Kontakten und Tätigkeiten zu gönnen.

Foto: Sylvia Grotsch

Zur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/sylviagrotsch.astrologie. Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

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