Sternennews: Merkur wird direktläufig, aber…

Foto: newslichter

Von Sylvia Grotsch. Wie war es so während der letzten vierzehn Tage für Sie? Mitte Oktober drehte der Merkur nämlich um und lief dann „rückwärts“ durch den Tierkreis. Diese Kehrtwendung hilft uns, zurückliegende Dinge zu sichten, zu klären, aufzuräumen (oder zu entmüllen). Gleichzeitig ist das Denken mehr nach innen gerichtet und so sind Sie möglicherweise zu der einen oder anderen wichtigen Erkenntnis über sie selbst gekommen. Oder Sie haben etwas aus der Vergangenheit aufarbeiten können.

Am Dienstag ist diese Phase erstmal vorbei, weil der Merkur wieder direktläufig wird. Das klingt für einige natürlich sehr gut, weil es oft Missverständnisse, gibt, wenn der Merkur rückwärtsläuft. Oder wir oder andere entscheiden uns dreimal um, verbaseln und verschieben Termine. Auch sollte man keine Technik kaufen, wenn der Merkur rückwärtsläuft (weil sie wohl störanfälliger ist und wir sie dann wieder umtauschen dürfen) und wenn es geht, keine Unterschriften leisten, die weitreichende Folgen haben. Damit ist jetzt also Schluss und trotzdem bietet die Woche die eine oder andere Herausforderung für uns.

Achtsam mit Worten umgehen und nichts persönlich nehmen

Der Merkur macht die ganze Woche über einen Spannungsaspekt zum Planeten SATURN. Wie Sie wissen, spiegeln sich Konstellationen auch immer im aktuellen politischen und wirtschaftlichen Geschehen wider. Da draußen herrscht im Augenblick sehr viel Kritik. Egal, ob es um die Maßnahmen geht, die die Regierung letzte Woche beschlossen hat, ob es sich dabei um die Wahl in den USA dreht oder die vielen verbesserungswürdigen Zustände auf unserer Welt.

Im Gespräch mit anderen passiert es dann leicht, dass jeder seine Meinung gegen den anderen durchsetzen möchte. In Merkur-Saturn-Zeiten fühlt man sich schnell unverstanden, wirft dem anderen vor, falsch interpretiert oder gar geringgeschätzt worden zu sein. Die Diskussion kann dann schnell unsachlich werden, im schlimmsten Fall wird das Gespräch einfach abgebrochen.

Wichtig ist diese Woche also, dreimal durchzuatmen, wenn jemand nicht unserer Meinung ist. Stattdessen sollten wir uns klar und vor allem sachlich ausdrücken und die Ansicht des anderen so stehen lassen, wie er oder sie sie geäußert hat.

Die Neigung, jemandem gegenüber überkritisch zu reagieren und ihn aufgrund seiner Meinung abzulehnen, gar zu verurteilen, ist diese Woche nämlich stark ausgeprägt. Wir müssen natürlich nicht alles richtig und gut finden, was jemand sagt, aber wir dürfen uns darin üben anzuerkennen, dass jeder Mensch seine Sicht auf die Dinge hat und es immer gute Gründe für diese Sicht gibt.

Gründliches Prüfen und Hinterfragen

Nutzen können wir diese Konstellation, indem wir Ideen, die uns in der letzten Zeit durch den Kopf gegangen sind, noch mal prüfen, ob sie jetzt noch für uns stimmen. Egal, ob das Technik ist, die Sie kaufen wollen, eine Ausbildung, zu der Sie sich eigentlich schon fast angemeldet oder ein Treffen, das Sie verabredet haben.

Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie trotz der Direktläufigkeit des Merkur am Dienstag sich diese Woche noch mal umentscheiden. Aber prüfen Sie auch diese neue Entscheidung. Mehr noch: Wenn Sie es sich leisten können, dann fällen Sie vielleicht diese Woche noch gar keine Entscheidung.

Entscheidungen noch aufschieben

Eine Verbindung zwischen dem Planeten Merkur und dem Planeten Saturn ist nicht gerade für positives Denken bekannt. Im Gegenteil: Man sieht vieles gerne von der negativen Seite, findet schnell das Haar in der Suppe oder denkt bei guten Angeboten, dass da ja sicher irgendwo ein Haken ist. Wenn wir uns gerade in einer solchen Zeitqualität befinden, dann ist das kritische Hinterfragen auch angesagt, wir dürfen nur darauf achten, dass wir nicht anfangen, nur noch überall Böses und Schlechtes zu vermuten.

Wer sich unsicher ist, was er von etwas halten soll oder eine Entscheidung treffen muss, wo der Bauch gerade noch grummelt, schläft einfach ein paar Nächte drüber. Unter einem Merkur-Saturn-Spannungsaspekt ist es immer zu empfehlen, sich eine Sache von mehreren Seiten anzuschauen und sich dann erst zu entscheiden, wenn man innerlich sicher ist. Etwas, was für uns bestimmt ist, wartet eh auf uns und Anfang nächster Woche schwächt sich die Konstellation dann wieder ab.

Hier finden Sie die Konstellationen für den November

Foto: Sylvia Grotsch

Zur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/sylviagrotsch.astrologie. Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

Posted in Zeitqualität Verwendete Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Bitte beachte, Einschätzungen und Meinungen in Ich-Form zu formulieren und die AutorInnen zu wertschätzen. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames), Kommentare ohne erkennbaren Bezug auf den Inhalt des Artikels und Links zu nicht eindeutig verifizierbaren Seiten bzw. zur Eigenwerbung werden grundsätzlich nicht freigeschaltet.