Sternennews: Zeit des Umbruchs

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Von Sylvia Grotsch. Diese Woche stehen drei wichtige Themen im Zentrum. Eine im wahrsten Sinne des Wortes spannende Konstellation leitet eine Zeit des Umbruchs ein, Sonne in Fische lädt uns ein, uns ein wenig zurückzulehnen und Merkur wird direktläufig und hört damit hoffentlich auf, immer irgendwelche kleinen Hindernisse vor uns aufzubauen.

Gesellschaftlicher Umbruch

Saturn und Uranus machen am Mittwoch dieser Woche einen exakten Spannungsaspekt zueinander, die beiden stehen „im Quadrat“. Das ist eine seltene Konstellation, taucht also keineswegs ständig auf – und alles was selten ist, hat natürlich eine große Bedeutung. Daher sind Saturn-Uranus-Zeiten immer Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs. Altes muss sterben, damit Neues sich entwickeln kann. Und damit das auch wirklich geschehen kann, hat diese Konstellation eine lange Wirkungsdauer: sie geht insgesamt ungefähr bis März nächsten Jahres, hat dann aber nochmal deutliche Auswirkungen von Sommer bis Ende 2022.

Die letzten Monate haben sehr viele Missstände in unserer Gesellschaft aufgezeigt, dass jetzt beherzte und an mehr Humanität interessierte Politiker daran gehen könnten, Änderungen auf den Weg zu bringen, die eine wirkliche Verbesserung in unserer Gesellschaft darstellen. Neue (Uranus) Gesetze (Saturn) müssen auf den Weg gebracht werden, alte verkrustete Strukturen (Saturn) dürfen endgültig zusammenbrechen (Uranus).

Solche Veränderungsprozesse gehen selten leicht und ohne Konflikte über die Bühne. Daher zeigt diese Planetenverbindung auch sehr viel Unruhe, Widerstand, Unzufriedenheit in Politik und Gesellschaft an. Die Menschen wollen eine Veränderung und eine Verbesserung der sozialen Verhältnisse, sie wollen mehr Freiheit, mehr Selbstausdruck und das im Verbund mit Rücksichtnahme und Vorsicht.

Würde aber nur einer der beiden Planeten gehört, ruft der andere eine heftige Gegenbewegung auf den Plan. So werden die nach Öffnung und Freiheit drängenden Kräfte die beengenden und begrenzenden Kräfte herausfordern, aber die beengenden und begrenzenden Kräfte werden ebenfalls Widerstand leisten. Dringend notwenige soziale Reformen fordern alte Privilegien heraus, Inhaber alter Privilegien werden sich aber ebenfalls zur Wehr setzen.

Dabei geht es hier in erster Linie um eines: Das Gute vom Alten in einer Gesellschaft zu behalten und Veränderungen einzuführen, die allen, die in dieser Gesellschaft leben, mehr Selbstverwirklichung ermöglichen. Wenn alles beim Alten (Saturn) bliebe, dann wird Uranus rebellisch und setzt sich entsprechend zur Wehr, diejenigen, die den totalen Umsturz wollen (Uranus) werden aber auf begrenzende Kräfte stoßen.

Große Chancen für Veränderungen in unserem persönlichen Leben

Diese Reibung zwischen Uranus und Saturn werden auch wir in unserem persönlichen Leben spüren. Natürlich am stärksten diejenigen von uns, die direkt von diesem Aspekt betroffen sind, weil die Saturn-Uranus-Verbindung direkt auf einer Konstellation in ihrem Horoskop steht. Aber letztendlich können wir alle diesen Aspekt für uns nutzen. Stellen Sie sich am besten folgende Fragen:

  • Wo beenge ich mich so, dass ich bald keine Luft mehr bekomme?
  • Warum nehme ich mir nicht mehr Freiraum, welche Ängste hindern mich noch?
  • Welche alten Gewohnheiten haben mich faul werden lassen, weil sie Vorteile bieten, die ich nicht missen möchte?
  • Was würde ich am liebsten tun, wenn ich könnte, wie ich wollte und Geld keine Rolle spielt?
  • Welche Idee – und sei sie noch so klein – würde ich gerne verwirklichen?
  • Wie kann ich diese Idee in mein bisheriges Leben so einbauen, damit ich nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütte?

Sich Zeit nehmen für sich

Jetzt geht es darum, die Antwort in einen ganz konkreten Plan umzusetzen. Nicht heute, nicht diese Woche, aber wenn wir bedenken, welche bombastische Chance wir durch diese Konstellation haben, wäre es gut, dieses Jahr mit den obigen Fragen nicht nur schwanger zu gehen. Denn wir haben jetzt alle die Chance, unserem Bedürfnis nach mehr Freiraum und damit auch nach mehr Selbstverwirklichung (Uranus) eine ganz konkrete Form (Saturn) zu verleihen.

Bevor wir loslegen, ist es aber immer gut, erstmal in Ruhe darüber zu reflektieren, wie das Neue aussehen könnte. Dazu hilft uns die SONNE, die am Donnerstag in das Tierkreiszeichen FISCHEeintritt.

Fische ist das Ende des alten astrologischen Jahres und gibt uns die Möglichkeit, zurückzublicken. Was war gut in und an den letzten zwölf Monaten? Was haben Sie durch die Situation, in der wir alle steckten, Neues über sich erfahren? Was würden Sie sich wünschen? Ich spreche jetzt nicht von der Freiheit, nach der wohl die meisten sich von uns sehnen, gemeint ist mehr, wie Sie in Zukunft gerne leben würden wollen. Denn die Chance – siehe oben – aus alten Strukturen auszubrechen – ist groß wie nie.

Lassen wir also die kommenden vier Wochen ein wenig unsere Seele baumeln und nutzen wir die Zeit, um zu träumen. Wo soll es hingehen, was würden Sie gerne verändern? Ruhen Sie sich gleichzeitig auch etwas aus (sofern es möglich ist) und schreiben Sie morgens Ihre Träume auf – unsere Seele spricht in der Fische-Zeit immer ganz besonders stark zu uns. Fische ist die Vorbereitung auf Widder, auf den Neuanfang … davor ist es immer gut, wir nehmen uns etwas Zeit nur für uns.

Die Lust auf Leben wächst

Das heißt nicht, dass wir nur passiv wären. Ab Mitte der Woche meldet sich ein Spannungsaspekt zwischen einer VENUS in Wassermann und einem MARS in Stier. Das könnte direkt erste Frühlingsgefühle aktivieren, zumindest aber die Lust, etwas für das eigene Wohlergehen (Venus) zu tun (Mars).

Eine gute Konstellation, sich ein neues Workout mit fetziger Musik im Internet rauszusuchen oder die Playlist fürs Joggen zu erneuern. Aber auch den Kleiderschrank zu sichten oder die Wohnung mit neuer Farbe aufzuhübschen, würde passen.

Aber machen Sie langsam! Wir neigen auch manchmal unter diesem Aspekt zu vorschnellen Entscheidungen. Warten Sie also noch wenigstens eine Nacht, bevor Sie die Wohnung in Lila streichen oder den Business-Blazer in die Altkleidersammlung geben. Nein, zögern sollen wir auch nicht – aber eben auch nicht vorschnell entscheiden.

Apropos Entscheidung: Am Sonntag wird dann auch der Merkur wieder direktläufig. Damit endet eine Phase der Stagnation, in der manches nicht so gelungen ist, wie wir uns das vorgestellt haben und wir können jetzt wieder Entscheidungen treffen, die auf einem sichereren Fundament ruhen, als in den letzten drei Wochen, als der Merkur im Rückwärtsgang war.

Foto: Sylvia Grotsch

Zur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/sylviagrotsch.astrologie. Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

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2 Kommentare zu “Sternennews: Zeit des Umbruchs
  1. Avatar Sylvia Kenntoff sagt:

    Liebe Sylvia,
    dieser heutige Artikel hat mich voll ins Herz getroffen.
    All diese Fragen kommen genau zur rechten Zeit. Ich musste wieder daran erinnert werden.
    Vielen herzlichen Dank für dein Wirken und ganz lieben Gruß
    Sylvia

  2. Avatar Barbara sagt:

    Liebe Sylvia, dies scheint genau meine Zeit zu sein: ich habe einen neuen Job begonnen in einer STadt, in der ich schon sehr lange wohnen wollte. Jetzt hat es geklappt. Mit der Unterzeichnung des Vertrags für das Umzugsunternehmen warte ich noch bis Sonntag 😉
    Herzlichen Dank und allerbeste Grüße,
    Barbara

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