Herr Bachmann und seine Klasse


HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE porträtiert die Beziehung zwischen einem Lehrer und den Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den Kindern mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens.

Musik ist hier eine allgegenwärtige Sprache, die sich wie selbstverständlich um den zu absolvierenden Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozialen Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz beiläufig von den Strukturen einer kleinen, westdeutschen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.

„Ein beeindruckender Film, mit Bildern, Gesichtern und Ideen, die hängenbleiben. Schaffen wir die richtigen Bedingungen in unseren Schulen und schätzen wir alle Lehrer*innen und Lernenden für das, was sie sind.“
Peter Schipek – Sozialpädagoge, Lektor an der FH Campus Wien, Gründer der Lernwelt, Koordinator der Akademie für Potentialentfaltung

Der neue Dokumentarfilm der Berliner Regisseurin Maria Speth (MADONNEN, 9 LEBEN) feierte seine Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb der 71. Berlinale 2021, bei der er mit dem Silberner Bär: Preis der Jury ausgezeichnet wurde.

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7 Kommentare zu “Herr Bachmann und seine Klasse
  1. Wundervoll… ein Herzensmenschen und Lehrer, der mit soviel Liebe die WIRKLICH wichtigen Dinge des Lebens vermittelt❣️❣️❣️

  2. Ich kenne das Schulsystem (von innen) zur Genüge und kann nur sagen: „Hut ab, Herr Bachmann! Und Glück gehabt, dass ihre Schulleitung das mitmacht!“
    Die Struktur des Schulsystems ist so flexibel wie ein Betonklotz mit Stahlgerüst …, weil unser Wirtschaftssystem kein großes Interesse daran hat, dass die SchülerInnen ihre individuellen Stärken entwickeln. Dann arbeiten sie nämlich nicht mehr für einen mühsam errungen Mindestlohn!
    Ich habe immer versucht, die Lücken, die durchaus da sind, kreativ und konstruktiv zu nutzen, stoße damit aber oft auf Unverständnis.
    Nach 29 Dienstjahren habe ich mich entschlossen, vorzeitig in Pension zu gehen, nehme die finanziellen Einbußen gern in Kauf und werde mich dann als „Lebenslehrerin“ betätigen – ohne mich ständig rechtfertigen zu müssen, dass ich so ticke wie ich ticke!
    Freue mich darauf, bedauere aber, dass ich dafür die Schule verlassen muss.

    Herzensgrüße
    Imke

    • Steffi sagt:

      2. Teil: Aber Lebenslehrerin klingt auch gut und es ergeben sich da sicher auch neue Möglichkeiten. Und wenn die Sehnsucht groß ist, so gibt es Honorarverträge. Ich wünsche dir alles Gute. Liebe Grüße Steffi

  3. Steffi sagt:

    Hallo liebe Imke. Ich will gern auf deinen Kommentar antworten, weil ich lese, dass du unfreiwillig in den vorzeitigen Ruhestand gehst.

    Ich kann dich verstehen, aber es gibt mittlerweile so viele Alternativen im Schulsystem. Freie Träger gibt es immer mehr. Meine Kinder haben bei einem freien Träger ihre Grundschulzeit gestartet. Die ehemalige Grundschullehrerin meiner Tochter hat sich mit 68 Jahren entschieden in den Ruhestand zu gehen, weil es passte mit der Klasse. Nun gehen meine Kinder auf die Universitätsschule Dresden und es ist noch mal freier, besser und innovativer. Diese Schule ist ein gemeinsames Projekt zwischen der Stadt Dresden und der Technischen Universität Dresden. Es ist eine staatliche Schule. Die Kinder lernen in Gruppen statt Klassen. Es gibt Projekt- und freie Lernzeit statt Unterricht. Die Lehrer*innen heißen Lernbegleiter*innen. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit.

    • Liebe Steffi!
      Hab lieben Dank für Feedback und das Aufzeigen der Alternativen. Gut, dass sich da insgesamt etwas tut.
      Ja, ein wenig ist der Ruhestand unfreiwillig, weil ich gern viel mehr mit den SchülerInnen gemacht hätte – ich arbeite an einer berufsbildenden Schule, da sind die Möglichkeiten schon durch die Festlegung der Berufe ziemlich eingeschränkt.
      Da ich, wie du auf meiner Internetseite sehen kannst, eine bewegte Geschichte und viele daraus resultierende Veränderungen erlebt habe, ist der vorzeitige Ruhestand aber nicht nur unfreiwillig, sondern auch eine Grundsatzentscheidung – ich habe noch soooooo viel vor, das verträgt sich nicht mit vollem Stundenplan!

      Also alles so wie es sein soll!

      Herzensgrüße
      Imke

      • Steffi sagt:

        Liebe Imke, ich habe mir deine Seite angeschaut und denke, dass du dich gut entschieden hast. Dein Herzensprojekt braucht deine ganze Aufmerksamkeit. Und als selbstständige Lebenslehrerin gibst du ja auch „Unterricht“. Gern hätte ich dich für ein Ganztagsprojekt an der Universitätsschule geworben, aber Dresden ist zu weit weg. 😉 Dir alles Gute und viel Erfolg für deinen großen Schritt. 🙏💞

  4. Wim Lauwers sagt:

    Hoffentlich sehe ich den Film irgendwann mal ganz. Toll. Ich war auch mal Lehrer an unterschiedlichen Schulen und habe viel Spaß gehabt. Ich habe Theater, Gestaltung der Lebensumwelt, Spiel und NLändisch „unterrichtet“. Immer im Kreis und immer MIT den Schüler*innen. Das war eine schöne Zeit. Mit Manchen habe ich noch lange Kontakt gehabt. Im Moment bin ich u.a. in einem Projekt „Ergänzungsschule-Ersatzschule-Freie Schule. Bildung und Teilen hört nie auf!!

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