Sternennews: Ganz schön viel los!

Foto: Pixabay

Von Sylvia Grotsch. Diese Woche bietet so viele interessante, inspirierende Konstellationen, dass es mir schwerfällt, ein übergeordnetes Thema für die nächsten sieben Tage zu finden. Also lass ich den Anspruch mal los, schildere Ihnen, was sich da gerade am Himmel tummelt und Sie entscheiden, was davon für Sie wichtig ist und Sie für Ihre Entwicklung, Ihre Pläne und Vorhaben nutzen können. Denn Sie wissen: Astrologische Konstellationen zeigen nicht, was „passiert“, sondern welche Entwicklungsschritte möglich sind.

Drang nach Weiterentwicklung und Konzentration auf die Realisierung

Der Anfang der Woche und das Ende bilden wie eine Art Klammer um die kommenden Tage. Denn einmal aktiviert am Montag die SONNE den JUPITER und parallel dazu den PLUTO, am Ende macht der MERKUR genau das gleiche! Damit tritt das Thema Jupiter-Pluto hervor, beide Planeten sind derzeit durch ein Halb-Sextil miteinander verbunden (das nur für die Astrologie-Kenner und -Kennerinnen unter Ihnen). Ein Halb-Sextil steht für eine subtile, gegenseitige Förderung – sprich: Man muss diese Qualität bewusst beachten, sonst entgehen uns die darin liegenden Chancen.

Jupiter steht in Wassermann, Pluto in Steinbock. Damit verbindet sich unser Zukunftsdenken, unsere Hoffnung auf bessere, freiere Zeiten mit der Möglichkeit zur profunden Analyse des Pluto und zu seiner Gabe, hartnäckig (Steinbock!) an etwas festzuhalten, was er für wichtig hält.

Wie könnten wir diese Konstellation nutzen? Lassen Sie sich durch nichts beirren, was da draußen läuft – denken Sie in die Zukunft, denken Sie groß! Möchten Sie etwas Neues lernen, auf Dauer freier leben oder sich geistig höher entwickeln, um über all die Drangsal, die gerade herrscht, sich zu erheben? Der Jupiter bietet im Wassermann wunderbare Chancen dazu und jetzt kommt Pluto daher und sagt: „Ja, mach, aber konzentriere dich drauf! Nur träumen bringt nichts!“

Wie Sie die Konzentration an Bord holen, ist Ihnen überlassen. Ob es in der Meditation ist, ob mit einem Vision-Board, dass Sie sich täglich anschauen oder einfach nur in einem Plan, den Sie im Kopf bewegen, ist egal – wichtig ist die Umsetzung in kleinen Schritten. Denn der Jupiter im Wassermann alleine schwebt gerne wie ein Luftballon auf und davon, der Pluto im Steinbock aber möchte ihn erden, damit ein Traum, eine Vorstellung schließlich real sichtbar wird in Ihrem Leben.

Dieses Jupiter-Pluto-Sextil bleibt noch bis Mitte Dezember, diese Woche aber bietet sich durch die Aktivierung durch Sonne und Merkur die Möglichkeit, sich mit seinen Plänen und Wünschen nach einer Lebensverbesserung oder Weiterentwicklung zu befassen und konkrete, kleine Schritte festzulegen.

Die innere Stimme meldet sich verstärkt

Wer uns diese Woche in diesem Prozess unterstützt, ist eine sich bildende MERKUR-NEPTUN-Verbindung. Sie ermöglicht uns, unser Denken ins bislang Undenkbar zu öffnen, Begrenzungen im Denken zu lockern und mehr auf die innere Stimme zu hören, statt der Vernunft die Vorfahrt zu geben.

Andere werden sich vielleicht verstärkt zu psychologischer oder spiritueller Literatur hingezogen fühlen, aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, die diese Konstellation in sich trägt. Zum Beispiel in im Inneren aufsteigenden Bildern, vielleicht verbunden mit dem Wunsch, diese Bilder auch auszudrücken. In einem Bild, im Tagebuch, in einem Gespräch mit einem Menschen, der einem vertraut ist.

Diese inneren Bilder können sich als Fantasie melden oder auch als Traum oder eben einfach in einem Gefühl. Oder haben Sie Lust, an einem Workshop teilzunehmen, wo es um Visions-Suche geht? Auch dass würde passen, es reicht aber auch, sich diese Woche mehr Zeit für sich zu nehmen, um mehr nach Innen hören zu können…

Aber auch alle Künstler und Künstlerinnen unter Ihnen profitieren von diesem Aspekt. Aber das Bedürfnis nach Ästhetik kann sich auch ganz im Kleinen äußeren, zum Beispiel im Wunsch die Wohnung herbstlich zu dekorieren oder einfach „nur“ schöner zu machen. Aber auch eine Handarbeit passt hierher … nehmen Sie sich einfach das, was Sie am meisten anspricht.

Freiheit, Freiheit, Freiheit!

Freiheit ist gerade das große Thema … und einige von uns werden hier verständlicherweise einwenden, dass uns im Augenblick durch die G-Debatte noch mehr als sonst die Freiheit genommen werden könnte. Nur komisch (und das ist jetzt mit einem Augenzwinkern gemeint), bilden sich am Himmel zwei Konstellation, die nach einem verstärkten Drang nach Freiheit stehen, also können wir dem auch nachgehen!

Worum geht es? Der MARS macht einen Spannungsaspekt zu URANUS, und die VENUS gleichzeitig einen harmonischen Aspekt zu Uranus. Mars setzt sich laut, offen und ganz direkt hier für die Freiheit ein, Venus wirkt ausgleichend, um im Kampf um Freiheit, nicht gar gewalttätig zu reagieren (wozu Mars alleine durchaus in der Lage wäre).

Es ist natürlich immer möglich, nach draußen zu schauen und die aktuellen Freiheitsbeschränkung zu beklagen. Ja, es gibt sie real (wir haben immer noch die Saturn-Uranus-Verbindung am Himmel stehen) und es werden diese Woche auch wieder Menschen dafür kämpfen, die Freiheit wieder zu erlangen.

Gleichzeitig können wir aber auch diese Konstellation dazu nutzen, uns Freiräume zu schaffen, wo wir uns selber bislang zu sehr begrenzt haben. Gleichzeitig können wir aber auch die Menschen, die uns nahestehen, mitnehmen, indem wir so für uns eintreten, dass andere nicht vor den Kopf gestoßen werden. Das ist im Beruf, wie im Privatleben möglich.

Schauen Sie einfach, wo Sie sich zu sehr zurücknehmen und setzen Sie sich für Ihre Bedürfnis nach mehr Freiraum ein. Nehmen Sie die Venus (sie steht für Freundlichkeit und auch für die Bereitschaft zum Kompromiss) mit an die Hand, dann sehen die Chancen gut, mehr Raum für Ihre Entfaltung zu gewinnen.
Ansonsten könnte es natürlich auch passieren, dass Sie sich blitzartig verlieben … alles ist möglich unter dieser Konstellation … in einen Menschen, mit dem Sie viel Spaß haben und sich wie befreit fühlen können. Genießen Sie es, lassen Sie aber besser noch ein wenig Zeit vergehen, bevor Sie beschließen, alle Brücken hinter sich abzubrechen. Denn das, was wie ein Blitz kommt, könnte auch wieder genauso schnell vergehen.

Ansonsten besteht diese Woche verstärkt der Drang, mit unserem Herzensmenschen oder Freunden und Freundinnen etwas Aufregendes zu unternehmen oder auch an etwas teilzunehmen, wo wir inspirierende Menschen treffen können. Hauptsache, raus aus negativen Gedanken und rein in das Gefühl der Freiheit, das uns niemand nehmen kann, wenn wir etwas tun, was unserer Seele Flügel verleiht. Das geht sogar alleine! Indem wir durch die Wohnung tanzen, uns von ganz viel altem Zeug befreien (Uranus!) und etwas in unserem Umfeld kreieren, das uns eine Dosis purer Energie und Lebensfreude verpasst.

Foto: Sylvia Grotsch

Zur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite . Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

 

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4 Kommentare zu “Sternennews: Ganz schön viel los!
  1. Danke liebe Frau Grotsch!
    Mir war bei all den Nachrichten ganz mulmig geworden.
    Nun habe ich viel mehr Mut und Zuversicht für diese Woche!!!
    Danke für Ihrer differnzierte und fröhliche Analyse!

  2. Katrin sagt:

    Liebe Sylvia
    danke für die wöchentlichen Darstellungen, sie geben mir jedesmal viel Mut und es ist so kraftvoll zu erleben, dass alles in den Sternen eingebettet ist. Ich fühle mich dadurch nicht alleine und geborgen und finde meinen inneren Frieden.
    Liebe Grüße
    Katrin

  3. Irma Cécil Renaud sagt:

    Liebe Sylvia,

    Herzensdank für diese deine ausführliche

    Beschreibung,. Was die Planeten da alles bewegen und wie sooft bemerke ich diese Energie besonders
    Und deine Worte bringen ES auf den Punkt!

    Danke dir ganz herzlich für dein Sein…

    Gehen wir weiter und bringen uns in unsrer besten Version auf und in die Welt!

    Danke ganz innige Grüße

    Irma Cécil Renaud

  4. Elke sagt:

    Danke, liebe Sylvia,
    deine Beschreibungen der Gestirnsbewegungen sind immer wieder ermutigend.
    Eine großartige Erinnerung, dass alles da ist. Selbst wenn Unheil drohen könnte, weiss ich dass da Licht ist und ein viel größerer Lauf der „Dinge“.
    Danke vielmals,
    Elke

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