TV-Tipp: Die Luft zum Atmen


Miriam leidet an Mukoviszidose. Und doch gelingt es ihr, sich ihren Lebenstraum, Schauspielerin zu werden, zu erfüllen. Und auch eine Schwangerschaft übersteht sie mit eisernem Willen. Doch irgendwann verlassen sie die Kräfte, ihre Lunge macht nicht mehr mit. – Nach Miriam Maertens‚ Autobiografie „Verschieben wir es auf morgen: Wie ich dem Tod ein Schnippchen schlug“ (2018).

Miriam Maertens entstammt einer bekannten Hamburger Schauspielerfamilie. Sie wächst behütet auf, doch je älter sie wird, desto schlechter geht es ihr. Die erschütternde Diagnose: Mukoviszidose. Sie verspricht ihrer Mutter Christa, nicht zu sterben, und beschließt früh, so zu leben, als wäre sie gesund.

Als ihr Vater in der Zeitung von zwei Münchener Ärzten liest, die eine neue Methode für die Behandlung von Mukoviszidose entwickelt haben, trifft Miriam zum ersten Mal Menschen, die ihr helfen können.
Diszipliniert hält sie sich an die strikten Vorgaben von Frau Dr. Bertele und Professor Harms. Nichts kann sie mehr aufhalten. Als junge Frau macht Miriam ihren Traum wahr und wird Schauspielerin. Am Theater lernt sie in Pit jemanden kennen, der sie begehrt, so wie sie ist. Als Miriam schwanger wird, sind die Ärzte, ihre Familie und ihre beste Freundin Janna fassungslos. Wie soll Miriam auch noch diese Herausforderung schaffen? Aber Miriam glaubt an sich und ihren Körper. Sie bringt einen gesunden Sohn zur Welt, doch ihre Beziehung geht in die Brüche. Plötzlich steht Miriam allein da, mit ihrer Krankheit und dem kleinen Kind. Hat sie sich zu viel zugetraut?

In der Arte Mediathek bis zum 7.5. 2022 und im TV nochmal am 13.5. um 14.15 Uhr

Sharing is Caring 🧡
Posted in Impulse Verwendete Schlagwörter: ,
Ein Kommentar zu “TV-Tipp: Die Luft zum Atmen
  1. Evelin sagt:

    Danke für diesen Filmtip. Eine wunderbare Geschichte über die Kraft der Seele.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Bitte beachte, Einschätzungen und Meinungen in Ich-Form zu formulieren und die AutorInnen zu wertschätzen. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames), Kommentare ohne erkennbaren Bezug auf den Inhalt des Artikels und Links zu nicht eindeutig verifizierbaren Seiten bzw. zur Eigenwerbung werden grundsätzlich nicht freigeschaltet.