Zu Pfingsten: Der heilige Geist ist weiblich

Screenshot Regio-Wissen

Im Jakobuskirchlein zu Urschalling bei Prien am Chiemsee sehen wir drei menschliche Gesichter, deren Heiligenscheine ineinander übergehen und deren übrige Gestalt umhüllt ist von einem einzigen Mantel, was alles auf die Einheit der drei göttlichen Personen hinweisen will.

Am auffälligsten und ungewöhnlichsten ist allerdings die mittlere Gestalt, denn sie trägt deutlich weibliche Züge. Diese mittlere Gestalt zwischen Vater und Sohn zeigt den Heilige Geist und der ist weiblich! 

Auch im Hebräischen, der Sprache Jesus und der Bibel, ist das Wort Geist, Gottes Geist, Hl. Geist (das hebräische Wort lautet „Ruach“) weiblich. Gott schickt und schenkt uns seine weiblich mütterliche Seite. Sie läßt uns leben und Gott erfahren. In den meisten alten Mythen ist das männliche und weibliche Schöpfungsprinzip ( Gott) immer untrennbar miteinander verbunden.

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6 Kommentare zu “Zu Pfingsten: Der heilige Geist ist weiblich
  1. Cornelia Mohrig sagt:

    Dieses Bild kenne ich schon jahrelang. Ich liebe es, hoffen wir aud den Geist der Wahrheit ! Danke, liebste Newslichter fuer diese Pfingstbotschaft !

  2. Dorothea Kästner sagt:

    Schade, dass das Bild nicht zur Gänze sichtbar ist. Für die zweifelnden Stimmen, die die Figur dennoch als „jungen bartlosen Mann“ sehen wollen: der Faltenwurf der Gewänder der beiden Männer formt nämlich in Schoßhöhe der „Geistin“ eine Vulva.

  3. A.R. Thomas sagt:

    Möchte darauf hinweisen, dass Jesus nicht hebräisch, sondern aramäisch gesprochen
    hat.
    Auch das Vaterunser : Abwun d´bwaschmaja……….

    O Gebärer,o Gebärerin!-Vater-Mutter des Kosmos,
    alles was sich bewegt, erschaffst Du im Licht.

    Vielleicht verstehen wir so auch das Gemälde besser.

    Leider kennt man im allgemeinen nur die Lutherübersetzung.

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