Sommerliche Raunächte

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Mit der heutigen Vollmondin treten wir in die magische Schwellenzeit rund um die Sommersonnnenwende. Manche sprechen auch von „sommerlichen Rauhnächten“. In den Tagen zwischen Vollmond im Schützen und Neumond in Krebs liegen 2022 als Höhepunkte die Sonnenwende (21.6) und Johanni (24.6.).

Wir können diese Zeit wie im Winter nutzen, um tiefer zu schauen, für Heilung und Transformation. Nur werden diese Prozesse jetzt begleitet von Helligkeit, blühenden Gärten und Landschaften sowie warmen Temperatuen. Die weißen Nächte haben auch schon begonnen, es wird nicht mehr ganz dunkel und ein Leuchten im Norden erlischt nicht mehr.

Johanniskraut – Das Lichtkraut

Neben Feuerritualen ist auch das Sammeln und Veräuchern von Heilkräutern in dieser Zeit besonders begünstigt. Um das gelbe Johanniskraut ranken sich viele Erzählungen und Sagen. So schmückte man sich in früheren Zeiten zum Tanz mit den gelben Blüten des Johanniskrauts. Am Ende der Nacht warf man es dann über einen Bach oder gar über das Hausdach. Dies sollte Glück und Gesundheit für ein ganzes Jahr bewirken. Ein Kranz aus Johanniskraut am Fenster sorgte dafür, dass das Haus nicht von einem Blitz getroffen wurde und sollte zudem auch ein Jahr vor ungebetenen Gästen schützen.

Aus den Blüten (am Besten direkt an Johanni gepflückt) kann man selber ganz einfach ein heilsames Öl herstellen, das wie kein anderes die Sonnenenergie speichert und der Haut wohltut:

  • Blüten und Blätter vom Stengel streifen.
  • Ein Schraubglas locker mit dem Kraut befüllen.
  • Mit Olivenöl aufgießen, so dass die gesamten Pflanzenteile mit Öl bedeckt sind.
  • An einem warmen und wenn möglich sonnigen Ort sechs Wochen ziehen lassen und ab und zu schütteln.

Das Johanniskraut

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