Film: Der letzte Wolf


Jean-Jacques Annaud hat einen Abenteuerfilm mit ökopolitischem Appell „gegen den rücksichtslosen Umgang mit Natur und Tieren“ gedreht. In „Der letzt Wolf“ spielen Steppenlandschaft, wilde Wolfsrudel und packende Jagddramen im Schneesturm in grandiosen 3D-Bildern die Hauptrollen.

Nach „Der Bär“ und „Zwei Brüder“ verknüpft Annuad das Tier-Abenteuer mit Realhistorie und Öko-Fabel. Basierend auf dem chinesischen Bestseller „Der Zorn der Wölfe“ von Lü Jiamin erzählt er von Chen Zhen, einem Studenten aus Peking, der 1967, also zur Zeit der beginnenden „Kulturrevolution“, zu mongolischen Nomaden geschickt wird.

Der letzte Wolf

Der letzte Wolf

Hier, im majestätisch sich erhebenden, grenzenlosen Grasland, soll er den Schäfern Lesen und Schreiben beibringen. Doch seine Leidenschaft gilt vom ersten Tag der archaischen Wildnis und dem von den Nomaden am meisten gefürchteten und am meisten verehrten Tier: dem Wolf. Allen Warnungen zum Trotz beobachtet Chen Zhen heimlich die stürmischen Raubzüge der Wolfsrudel.

Der letzte Wolf

Der letzte Wolf

So wird er Zeuge von urgewaltigen Jagdszenen und ist tief bewegt von der Erhabenheit, die von dem erschreckend schönen und ebenso tödlichen Tier ausgeht. Als aus Peking der Befehl eintrifft, die Wölfe als Gefahr für Vieh und Mensch auszuschalten und alle Wolfsjungen zu töten, rettet Chen Zhen einen jungen Wolf und zieht ihn auf. Es entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen dem jungen Mann und dem kleinen Tier, doch das Wolfsrudel vergisst nicht, was ihm genommen wurde. Während immer mehr Bauern in die Steppe drängen, haben sich die Wölfe ein neues Ziel gewählt: die Siedlungen der Menschen. In dem tiefen Abgrund zwischen Mensch und Natur steht bald nicht nur die Freundschaft zwischen Chen Zhen und dem wilden Tier, sondern auch das Leben des letzten Wolfs auf dem Spiel.

Ab 5.11.2015 im Kino.

Sharing is Caring 🧡
Posted in Impulse Verwendete Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Bitte beachte, Einschätzungen und Meinungen in Ich-Form zu formulieren und die AutorInnen zu wertschätzen. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames), Kommentare ohne erkennbaren Bezug auf den Inhalt des Artikels und Links zu nicht eindeutig verifizierbaren Seiten bzw. zur Eigenwerbung werden grundsätzlich nicht freigeschaltet.