Nachhaltiger Fischfang

Guy Grieve tauschte das Büro gegen einen Alltag in Alaska, segelte mit seiner Familie über einen Ozean lebt jetzt der wilden Insel Mull Schottlands und betreibt nun die “Ethical Shellfish Company”, die sich dem ethischem, nachhaltigem Fang im Einklang mit der Natur verschrieben hat.An beinahe jedem Tag tauchen Guy und seine Männer 30 Meter tief auf den Boden des Atlantiks, um die kostbaren Jakobs-Muscheln zu ernten. Weil sie per Hand arbeiten, kann es umweltschonender nicht sein. Er beliefert Gourmet-Restaurants in Glasgow, Edinburgh und London, die sowhl die  Qualität als auch die ethische Weise seines Fangs schätzen.

“Wir machen keine Kompromisse. Es geht nicht nur um Geld im Leben. Es geht darum, wie man lebt,” sagt er in einem Interview mit seinem deutschen Verlag Ankerherz.

Hintergrund: Guy Grieve führt ein Leben wie Millionen Büroangestellte auch. Ein Job, eine Familie, ein Reihenhaus. Schulden, lange Wege zur Arbeit – und das Gefühl, dass etwas gründlich schiefläuft. Wenn er im Stau steht, träumt er von Abenteuern am wildesten Ende der Welt. Er träumt von Alaska. Eines Tages setzt er alles auf eine Karte. Grieve, im Freundeskreis für seine Ungeschicklichkeit berüchtigt, zieht an den Yukon River. Er will dort überwintern. Mitten in der Wildnis baut er eine Hütte. Er kämpft gegen Wölfe, Bären und seine eigenen Dämonen, er lernt Jagen und Eisfischen – und findet sich schließlich selbst. Eine herzergreifende, wahre Geschichte. Erzählt mit dem Augenzwinkern und dem schwarzen Humor eines Mannes, der das Loch für seinen Kamin eigenhändig ins Dach schoss. Hier das Buch „Eine Büroklammer in Alaska“ bestellen.

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