Fim-Tipp: Vier minus drei

Lesezeit 2 Minuten –

Es war 2010 eines der ersten und berührendsten newslichter. Die Geschichte von Barbara Pachl-Eberhart, die auf einen Schlag ihren Mann und ihre zwei Kinder durch einen Unfall verlor. Weil sie über ihre Lieben, den Verlust und ihre Trauerarbeit öffentlich schrieb, wurde sie für viele Menschen ein Anker in ihren eigenen Trauer-Prozessen. Das autobiographische Buch Vier Minus drei wurde ein Bestseller.

Aktuell ist ihre Geschichte verfilmt worden. Passend zum Frühlingsanfang ein berührender Film über Trauer und Neubeginn. Läuft jetzt schon in Österreich und ab dem 16. April in Deutschland.

Filminhalt: Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) leben als professionelle Clowns mit ihren Kindern Fini und Thimo den Traum eines alternativen, von Freude erfüllten Lebens – und lachen auch über das, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust stellt ihren Glauben an das Clownsein, an Hoffnung und an Menschlichkeit auf die härteste Probe. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren ganz eigenen Weg, mit der Trauer umzugehen. Und so erkennt sie Schritt für Schritt, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es wagt, ihm neu zu begegnen.

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Barbara Pachl-Eberhard hat wieder geheiratet und ist erneut Mutter geworden und arbeitet als Schreibcoach. Auf ihrer Webseite beantwortet sie auch Fragen zu dem Film.

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Bettina Sahling
Bettina Sahling

Bettina Sahling ist die Gründerin und Hauptakteurin hinter dem Online-Magazin newslichter.de, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2009 der Verbreitung positiver Nachrichten widmet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, täglich inspirierende Geschichten und gute Nachrichten zu teilen, um den Lesern Hoffnung und positive Impulse zu geben.

3 Kommentare

  1. Ich wohne in der Nähe dieses Bahnübergangs in der Steiermark und ich habe vor 2 Wochen das Buch gelesen und danach den Film gesehen.
    Die Geschichte von Barbara hat mich „aufgeweicht“. Beim Lesen ihrer Zeilen wurde ich zutiefst berührt von ihren Worten. Als wäre die Poesie zu lebendigen Händen geworden, die mich von innen heraus berührt und aufgeweicht haben.
    Auch der Film hat mich viele Tränen meines eigenen (Welten)Schmerzes loswerden lassen.
    Ich bin Barbara sehr dankbar für das Teilen ihrer Trauer und oft gleichzeitigen Lebensfreude!
    Alles darf sein.
    Das ist pures Leben.
    Aho🪶

  2. Ich habe damals 2010 noch lange vor den Zeiten von Instagram & Co davon in den österreichischen Medien gelesen und geschaut, dann das Buch gelesen und war tief berührt und bewegt. Barbara folge ich bis heute auf facebook. Es war auch schön sehen, wie sie nach ein paar Jahren Trauerarbeit sich bewusst wieder dem Leben und neuen Themen zugewandt hat. Respekt. Freue mich den Film im April zu schauen.

  3. Ja Bettina, freu dich auf diesen Film. Die Schauspielerin, die Barbara verkörpert, ist tief in die echte Geschichte eingetaucht.
    Der Film gibt mir Mut und die Erlaubnis, Schmerz und Lust gleichzeitig zu leben🙏🏽

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