Seelenpoesie: Sanftmut

Lesezeit 1 Minute –
Sie kommt leise
mit offenen Händen
und einem weichen Herzen.
Sie umarmt,
was im Dunkeln liegt,
und wiegt es sanft
in ihren Armen.
Sie streichelt,
was sich nach
Aufmerksamkeit sehnt.
Sie umhüllt
und webt einen
wärmenden Mantel
um meinen Leib.
Sie flüstert
liebevolle Worte
in mein Ohr,
die behutsam
mein Sein fluten.
Sie lächelt gütig
meinen inneren
Gefährten zu.
Auch denen,
die sie nicht
willkommen heißen.
Sie weiß,
dass ihr Weben
auf fruchtbaren
Boden fällt.
Sie tanzt
mit meinem Atem,
der sie mühelos
durch meine
inneren Räume geleitet.
Sie erinnert
mich daran,
wie wohl es tut,
mich in mir selbst
anzulehnen.
Ich atme ein.
Ich atme aus.
Sanft ruht
meine Hand
auf meinem Herzen.
Ich erinnere mich.







Ja.