Tiefgründig: Watching people watching birds

Lesezeit 2 Minuten –

Jetzt, wo die Kraniche wieder ziehen und sich die Gänse in Massen an der Elbe sammeln spüre ich besonders stark die Magie der Vögel. Ein Film erforscht den Blick auf Vögel und die Menschen, die schauen und fühlen. Immer mehr Menschen entdecken die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern macht. Vor dem Hintergrund, dass die Zahl und die Diversität der Vögel weltweit dramatisch zurückgeht mag diese Bewusstwerdung eine kleine Hoffnung auf Veränderung machen.

Der berühmteste Birdwatcher ist der Bestseller Autor Jonathan Franzen, der sagt: „Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist.“

Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt.

Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.

Kinotermine hier

Interview mit den Filmemachern hier:

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Bettina Sahling
Bettina Sahling

Bettina Sahling ist die Gründerin und Hauptakteurin hinter dem Online-Magazin newslichter.de, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2009 der Verbreitung positiver Nachrichten widmet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, täglich inspirierende Geschichten und gute Nachrichten zu teilen, um den Lesern Hoffnung und positive Impulse zu geben.

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