Kategorie Herzlichter

Zum Lichtfest

Die Seherin in uns zeigt Wege, die neu sind lässt Ungeformtes werden erkennt im Alltäglichen den Zauber was im Schnee verhüllt weiß, was gewohnt war und starb gibt Raum für neue Bilder es kommt nimm dir Zeit für Träume –…

Seelenpoesie: Wärme

Ich atme ein. Wandere mit meiner Aufmerksamkeit in mein Herz. Dehne mich hinein in die Wärme meines Seins. Nehme wahr, was in mir lebendig ist. Atme mich hindurch. Sanft und beständig. Ich atme ein. Wärme flutet meinen Körper. Langsam fließt…

Der Anfang

Der Anfang vom Neuen ist gemacht. Schon längst, in unseren Herzen, am Anfang der Sehnsucht. Dort haben wir den Faden aufgenommen und sind ihm gefolgt. Der Anfang vom Neuen ist gemacht. Schon längst. Und berührt nun den Boden unserer Welt…

Das Geschenk des Eichelhähers

Obwohl der Eichelhäher seine Lieblingsspeise Eicheln in unserem kleinen Garten nicht findet, hatte sich dieser muntere Geselle zwischen Ahornbäumen, Kiefern und Efeuranken sehen lassen. Er hüpfte von Ast zu Ast und verschwand dann im Gegensatz zu seinem sonst lauten, krächzenden…

Poesie: Erinnerung

Kerzenschimmer spiegelt sich mild im Winterhauch der Fensterscheibe. Wärme spür´ ich, denk an dich, du, der ferne meiner warmen Bleibe. Aus dem Dunkel der Erinnerung steigen Bilder in den Raum. Lächelnd schweben sie und fragen nicht warum, goldbeschienen wie im…

Die Muschel im Wald

„Was mache ich hier?“, fragte sie sich. An einem Morgen fand sie sich verschmutzt und verdreht auf einem Waldweg wieder. Die Frau, die in dem Haus in der Nähe wohnte, hob sie auf. „Was macht sie hier?“, wunderte auch sie…

Ein Buch und eine Gemeinschaft

Buchschreiben ist ein einsames Geschäft? Nicht bei Schreiben – einfach so, der Anthologie, die gerade erschienen ist. Schreiben – einfach so ist das Ergebnis eines co-kreativen Prozesses und entstand aus dem Zusammenwirken von 21 Frauen, die teilweise schon seit Jahren…

Weihnachten

Ich sehn‘ mich so nach einem Land der Ruhe und Geborgenheit. Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt, als ich den Sternenhimmel weit und klar vor meinen Augen sah, unendlich großes Weltenall. Und etwas dann mit mir geschah: Ich ahnte, spürte…

Seelenpoesie: Die Weberin

Aus dem stillen Raum webt sie mit silbernen Fäden neue Muster in diese Welt. Ihr Wirken scheint ziellos, doch das, was sich zeigt, ist die Magie der Schöpfung. Langsam und bedachtsam geht sie ihren Weg. Sie weiß: Jetzt ist ihre…

Ein zärtlicher Raum

Eine neue Zärtlichkeit wohnt in mir. Sie hat einen Raum geöffnet, den es vorher nicht gab. Nun ist er da. Es ist ein großer, heller Raum, mit Holzparkett und hohen Decken. Mit Fensterflügeln, die zum Garten offen stehen und zu…

Seelenpoesie: In aller Zärtlichkeit

In aller Zärtlichkeit sage ich ja zu meinem Sein. Ich ehre meinen Weg, verneige mich vor meinem Mut und danke den Erfahrungen, die mein Mensch sein beinhaltet. Heute umarme ich meine inneren Dämonen. Lade sie ein mit mir zu tanzen.…

Poesie: So um Dezember

Weißt du noch …? In zarten Wattetupfen Schüttete der Himmel ersten Schnee. Puttel tat der Hals ein bisschen weh, Und du hattest den Dezemberschnupfen. Weißt du noch, es war so still im Zimmer. Schularbeiten waren längst gemacht. Überm Frost lag…