Solarkiosk bringt Licht ins Dunkel

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Foto: Solarkiosk

Das Projekt Der SOLARKIOSK bringt saubere und günstige Energie in Regionen, die bisher auf teure und schmutzige Energie angewiesen waren. Der Bausatz für einen besteht aus in Deutschland gefertigten, elektronischen Komponenten und aus lokalen Materialien, so dass er überall, aber vor allem in Entwicklungsländern, aufgebaut werden kann. Nach nur fünf Sonnenstunden kann der Kiosk drei Tage lang betrieben werden. Die Sonnenenergie funktioniert unabhängig vom Stromnetz durch Sonnenkollektoren, Transformatoren und Batterien.

So können Menschen am Kiosk einfach ihre Mobiltelefone aufladen, Radio hören, Medikamente kühlen oder Solarlampen kaufen, und müssen nicht mehr die gesundheitsschädlichen Kerosinlampen oder Dieselgeneratoren verwenden. Sowohl der Kioskbetreiber als auch die lokale Gemeinde profitieren vom Solarkiosk.

Die Idee hatte der Berliner Anwalt Andreas Spieß. 2008 gründete er die Solarfirma Solar23, die mittlerweile in 25 Ländern Afrikas tätig ist. 2011 traf er in Addis Abeba die Architekten des Büros Graft und entwickelte die Grundform des Solarkiosks. Mittlerweile gibt es zwölf Kioske in Kenia und in Äthiopien. Drei weitere sind in Botswana geplant. Ein Endpunkt ist das bisherige Aludesign noch lange nicht. „Wir entwickeln jetzt einen Kiosk, der komplett aus Lehm gebaut ist. Das ist Teil unserer Philosophie: So viel wie möglich mit lokalen Baustoffen und Fertigungsmethoden zu bauen, um möglichst viel Wertschöpfung im Land zu erzeugen“, sagt Spieß aktuell dem GEO Magazin.

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