Dirty Girls of Lesvos Island

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Foto facebook: Dirty Girls of Lesvos


Mit mit Boots-Flüchtlingen kommt auch jede Menge nasse und dreckige Kleidung mit an Land auf die griechische Insel Lesbos. Weil es nicht schnell gereinigt werden konnte, wurde es oft einfach zu Müll. Deswegen hat hat Alison Terry-Evans im Oktober 2015 die „Dirty Girls of Lesvos Island“ gegründet. 20 Freiwillige arbeiten seitdem an verschiedenen Orten auf der Insel für das Projekt.

washitIn ihrem „Normalen“ Leben ist Terry-Evans Model in New York City und designt zum Beispiel Licht-Kostüme für das Burningman-Festival. Die Dirty Girls und Boys sind ihrem Aufruf gefolgt und kommen aus der ganzen Welt. Sie sammeln Kleidung direkt am Strand und holen die Säcke mit den „Wash it instead – Dirty Girls“ Stickern ab, die auf der Straße vor UNHCR und Ärzte ohne Grenzen–Auffanglagern bereitgestellt werden. Aktuell über 500 Kilo Kleidung täglich. Im Herbst war es sogar eine viermal so große Menge.

Diese Klamotten werden im Norden der Insel in einer angemieteten Wäscherei gereinigt. Über Crowdfunding hat Terry über 42.000 Euro (Stand 18.1.2016) gesammelt – bis zu 1.000 Euro beträgt das tägliche Waschbudget. Das ist nicht ökonomisch sondern auch ökologisch sinnvoll, denn so entsteht ein Kleiderkreislauf der besonderen Art, für 100 Euro können 150 Jacken gewaschen werden:
€100 will mean that 150 warm jackets for children can be collected, washed and redistributed to keep 150 children warm as the weather is cold during the day and very cold at night. €40 will mean that 100 people will have clean dry socks to exchange for their wet socks.

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