Ich wünsche mir

Lesezeit 1 Minute –

Apfelkiste1 KopieIch wünsche mir, dass du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen.
Ich wünsche mir, dass du deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen.
Ich wünsche mir, dass du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten.

Ich wünsche mir, dass du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden.
Ich wünsche mir, dass du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken.
Ich wünsche mir, dass du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen.
Ich wünsche mir, dass du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben.
Ich wünsche mir, dass du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen.
Ich wünsche mir, dass du mich hältst, ohne mich festzuhalten.
Ich wünsche mir, dass du mich beschützt, aufrichtig.
Ich wünsche mir, dass du dich näherst, doch nicht als Eindringling.
Ich wünsche mir dass du all das kennst, was dir an mir missfällt.
Dass du all das akzeptierst… versuch es nicht zu ändern.
Ich wünsche mir, dass du weißt, dass du heute auf mich zählen kannst.
Bedingungslos.

Frei nach ›Quiero – Ich will‹ von Jorge Bucay: 1949 in Buenos Aires, Argentinien, geboren, stammt aus einer Familie mit arabisch-jüdischen Wurzeln. Aufgewachsen ist er in einem überwiegend christlichen Viertel von Buenos Aires. Er studierte Medizin und Psychoanalyse und wurde zu einem der einflussreichsten Gestalttherapeuten.
Jorge Bucay ist im wahrsten Sinn des Wortes ein geborener Geschichtenerzähler. Sein großer internationaler Erfolg verdankt sich der Erfahrung und Kenntnis unterschiedlichster kultureller Einflüsse und seinem stupenden Wissen über den Menschen. Seine Bücher reflektieren alle diese Einflüsse und seine jahrelange therapeutische Erfahrung. Mehr hier.

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Gastbeitrag
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