Ég er kominn heim – Ich bin heimgekommen

Die Überraschungsmanschaft der Fußball-EM 2016 aus Island ist zu Hause von vielen Fans begrüsst worden. Das legendäre „Huh“ erklang erstmal zum letzten Mal.

Das Siegesritual hat sich der Fanverband „Tólfan“ (die Zwölf – für den zwölften Mann) ausgedacht, kurz nachdem Lars Lagerbäck 2011 die isländische Nationalelf als Trainer übernommen hatte. „Unser Wikinger-Kampfruf. Das gemeinsame Klatschen soll zeigen: Wir rudern alle in eine Richtung“, sagte der Ex-Bundesliga-Spieler Jolly Sverrisson kürzlich der Bild-Zeitung. Woher der Schlachtruf genau kommt, darum ranken sich viele Mythen. Egal ob aus Schottland, Polen oder sogar dem Haka der neuseeländischen Maori – es macht Freude.

Dazu sagen die Fans auch Ég er kominn heim (Ich bin heimgekommen). Das Operetten-Lied des Ungarn Emmerich Kálmán wurde in den 30er-Jahren in Berlin auf Deutsch geschrieben. Damals hieß es noch „Heut’ Nacht hab’ ich geträumt von dir“. Óðin Valdimarsson textete das Lied zu einer romantisch angehauchten isländischen Hymne um, die ihren Einzug in die Fußballstadien fand.

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