Weniger arbeiten – mehr leisten?

newslichter Büro

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Ich erlebe ja schon lange, dass mehr arbeiten nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen sowohl qualitativ als auch quantitativ führt. Jetzt belegt eine Studie des „Melbourne Institute of Applied Economic and Social Research“, dass zumindest Menschen über 40 Jahren nicht mehr als als drei Tage in der Woche ins Büro gehen sollen, da die Denkleistung beeinträchtigt wird.

Entgegen anderslautender Meinungen belegt die Studie, dass dosierte Arbeit das Gehirn fördert, massenhaft Überstunden dagegen den kognitiven Fähigkeiten schaden. Oder 30 Stunden in der Woche arbeiten sind einfach genug! Auch wenn natürlich die Art der Arbeit und auch die der Urlaubstage eine Rolle spielt.

Bereits in den 1930er Jahren bewies Will Kellog, der bekannte Cerealienherstellers, dass Menschen, die kürzer arbeiten, bereit sind, mehr zu leisten. Statt Mitarbeiter acht Stunden arbeiten zu lassen, reduzierte er die Arbeitszeit auf sechs Stunden und stellte Mitarbeiter für eine zusätzliche Schicht ein. Resultat waren vier äußerst produktive Schichten wo vorher nur drei mäßig produktive Schichten waren.

Aktuelle Beispiele kommen aus Schweden – mit unterschiedlichen Ergebnissen wie ein aktueller Bericht in der Zeit belegt.

Meine persönliche Erfahrung ist – der Mix machts. 6 Stunden arbeiten am Computer pro Tag sind auf alle Fälle genug. Körperliche Arbeit im Garten, beim Kochen, beim Aufräumen ist wunderbar. Musik und Kunst und Singen dazu. Und dann muss man ja einfach auch noch genug Zeit haben in den Himmel zu gucken, in die Badewanne zu gehen und zu schmusen….

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