Getrude Bell: Mutter des Irak – Königin der Wüste

Foto arte: Getrude Bell

Die ungewöhnliche und tragische Geschichte von Gertrude Bell, der mächtigsten Frau im damaligen britischen Empire. Die Historikerin, Schriftstellerin, Archäologin, Alpinistin und politische Beraterin war nach dem Ersten Weltkrieg an der politischen Neuordnung des heutigen Irak beteiligt und hinterließ dort Spuren, die noch immer sichtbar sind.

„Von Britannien nach Bagdad: Gertrude Bell“ erzählt die ungewöhnliche und tragische Geschichte von Gertrude Bell, die oft mit Lawrence von Arabien verglichen wird. Gertrude Bell wurde nach langen Reisen durch den Nahen Osten vom britischen Auslandsgeheimdienst angeworben, um an der Neuordnung der Region mitzuwirken und die noch heute gültigen Grenzen zu ziehen.

Der Film schildert ihre ungewöhnliche Reise durch die damals noch unerforschte arabische Wüste und die Machtzentren des damaligen britischen Empires in den Worten der Historikerin, Schriftstellerin, Archäologin und Alpinistin sowie ihrer Zeitgenossen – anhand von privaten Briefen, Tagebucheinträgen und offiziellen Dokumenten.

Im englischen Original wird Gertrude Bell von der englischen Schauspielerin Tilda Swinton gesprochen, die auch als ausführende Produzentin tätig war. So bietet der Film neben atemberaubenden Bildern der irakischen Landschaften eine ganz neue Sicht auf eine einzigartige Frau, deren Geschichte eng mit der des heutigen Iraks verbunden ist. Mehr zu Gertrude Bell hier.

In der arte Mediathek bis zum 29.8.2017

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