Stell Dir vor, es anders zu machen!

Foto: newslichter

Wo sind wir gelandet? Mittlerweile ist es sicher, dass Computer vieles besser können als wir Menschen. Sie spielen besser Schach, sie fliegen sicherer und bald werden sie wohl auch besser Autofahren, weil sie einfach nicht einschlafen und nicht auffahren. Sie sind tatsächlich rationaler, was wir lange auch mit vernünftiger übersetzt haben. Wahrscheinlich könnten sie uns auch schon längst besser regieren, denn was da an Irrationalem abläuft, nicht nur in den USA, ist ja nur schwer zu ertragen.

Aus (m)einer Schweizer Perspektive ist kaum zu verstehen, warum der eine Staat mit geringen Steuern bestens schuldenfrei funktioniert und der andere – praktisch gleich große – es selbst mit Höchststeuern auf Höchstschulden bringt, warum die öffentlichen Verkehrsmittel im einen fast immer und im anderen kaum je pünktlich sind. Also woran es auch liegt, vernünftig scheint es nicht.

Computer sind da in vielem längst rationaler … sie werden bald den Straßen-, aber auch den Geld-Verkehr regeln. Die Anzeichen des kompletten Überwachungskapitalismus sind überall zu spüren. Dass die schönsten Buschenschanken in Österreich wegen der Pflicht zu grandios überteuerten und schwierig in Betrieb zu nehmenden Registrierkassen schließen, ist traurig, aber eine Kleinigkeit am Rand eines kleinen Landes, das von seinen angeblich vernünftigen Politikern an den Abgrund gewirtschaftet wurde, wie die allermeisten Nachbarländer auch. Die kleine weitgehend vernünftig geführte Schweiz wird da zur Provokation in einer Welt herrschender Unvernunft.

Bald wird das Bargeld verschwinden und die Überwachung im Rahmen der Geld-Welt-Religion einen weiteren Schritt vorankommen. Die Google-Aussage „Wir bauen keine Autos, sondern wir bauen den Fahrer.“ sollte uns einiges klar machen. Sie wollen eine künstliche Intelligenz (KI), einen viel besseren Fahrer konstruieren und sie werden es schaffen.

Erst wollten wir alle Handys und Computer, dann schenkten wir ihnen unsere meiste und oft beste Zeit – und nicht wenige sterben lieber als davon zu lassen oder auch nur vernünftig damit umzugehen. Wir ziehen uns die Mikrowellen nur so rein, dabei hat ein US-Spezialist für IT schon vor Jahren prognostiziert, dass Kinder, die schon mit all dem aufwachsen, die erste Generation sein würden, die ihre Eltern nicht mehr überleben und das bei fortschreitender „digitaler Verblödung“. Und wir machen einfach so weiter bis zum dann raschen, aber eigentlich nicht so überraschenden Ende durch Hirntumore. Wir wachsen schon noch, aber auf welcher Ebene…

Viele dienen längst ihrem Smartphone und Laptop und leben dafür. Aber weit schlimmer noch, die Gesellschaft selbst wird zum Mega-Computer. Immer mehr gesellschaftliche Prozesse, wie etwa Einkaufen, werden schon längst von Konzernen über Algorithmen gesteuert. Bei den Wahlen sind wir nicht mehr so sicher, wer da wen lenkt und beeinflusst. Obama hat noch ganz offen und klar übers Internet gegen Hillary gewonnen, und vielleicht hat die „Ärmste“ beim zweiten Anlauf wieder gegen die IT-Macht verloren….
Und da lässt sich noch einiges finden und vor allem einsparen. Schon längst kommen die meisten (Liebes-)Beziehungen übers Zwischen-Netz zustande, aber da geht noch mehr. Der Zuckerberg von Facebook glaubt, es gäbe „ein fundamentales mathematisches Gesetz, das sozialen Beziehungen zu Grunde liegt.“ Der brutalste Sozial-Darwinismus wird uns gegen den neuen Sozial-Determinismus möglicherweise rückwirkend geradezu nett erscheinen. Das Handy wird zum tragbaren und omnipräsenten Geheimdienst, der die Stasi irgendwie alt und fast menschlich erscheinen lässt. Auch Google und Amazon wissen schon mehr über die meisten als diese über sich. Im sonnigen Silicon-Valley mag das alles irgendwie freundlich wirken.

Ein Internet-Spezialist sagte, es habe die „freundlichsten und gutmütigsten Diktatoren“ hervorgebracht. Bei Facebook sind wir über 2 000 000 000, ich freu mich über 120 000, und beherrscht wird das alles von einem.

Und was wird aus uns, wenn wir immer weniger gebraucht und überflüssiger, dabei massenweise vermasst und nicht gerade vernünftiger werden?

Wir machen „unsere?“ Gesellschaft zu einer großen Casting-Show, überall wird gecastet… selbst die deutsche Bahn, der alte wackere und erfolglose Kämpfer für die deutsche Tugend der Pünktlichkeit „casted“ die sowieso bald einzusparenden Mitarbeiter, weiß die ebenfalls auf ihre Einsparung zusteuernde „Zeit“. Heute geht es fast nur noch darum, mit allen Mitteln so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu erreichen. Diese neue Aufmerksamkeit und das „gute?“ alte Geld sind die Zauberworte und verbinden sich zu einem immer peinlicheren Amalgam.

Aber all das muss nach dem Polaritäts-Gesetz und dem Schattenprinzip auch eine lichte Seite haben. Permanente Casting-Shows zwingen immer mehr Menschen in den Augenblick des Hier und Jetzt, sonst zählt nichts mehr. Flash-Mob ist jetzt, Planung war gestern.

Dem hochgezüchteten Hartweizen, der Nahrungsquelle von Milliarden, droht eine Seuche nach der anderen. Schon wieder ein Nahrungsmittel-Skandal: diesmal 12 Millionen verseuchte Eier bei Aldi. So ein dummes Problem aber auch, wieder etwas schiefgelaufen! Von wegen es ist immer Skandal, Tierprotein ist meist verseucht, voller Keime und 93 % des aufgenommenen Giftes stammen daraus. Skandale sind zu Beruhigungsmitteln verkommen, suggerieren, sie wären eine Ausnahme, dabei sind sie längst die (übersehene) Regel.
Und statt nun in Panik zu verfallen, könnten wir vieles tun und das meiste ändern. Und wir riskieren nichts. Kann denn Politik überhaupt noch irr(ationaler) werden? Die Wahlzettel sind eine Farce, aber die Einkaufszettel geben uns alle Macht, auch im Überwachungs-Kapitalismus. Die Konzerne brauchen uns mehr als wir sie.

Die (Massen-)Medien sind längst gelenkt – die Nato medial viel erfolgreicher als militärisch – und/oder (von den Werbekunden) gekauft. Sie verkleistern die Hirne auf nicht mal mehr subtile Art.

Aber wir können gegensteuern: Unsere Ernährung ist so einfach und leicht auf „Peace-Food“ umzustellen. Und statt uns von Milch(produkten) den Körper verschleimen und von Weizen-Kleber das Hirn verkleben zu lassen, lässt sich auf gesunde Lebensmittel – wie im „Geheimnis der Lebensenergie“ – umstellen. Dann würde die Schlagzeile der SZ „Aldi nimmt alle Eier aus dem Verkauf“ bald nachhaltig und dauerhaft. Wir brauchen Eier einfach nicht und können mit Gewinn fürs Hirn auch auf (Hart-)Weizen verzichten. Möglicher Weise ist jeweils ein Wink des Schicksals hinter angeblichen Schicksalsschlägen.

Schicksal(sschläge) ließe(n) sich besser verstehen, seine Gesetze sich verinnerlichen und schon könnten wir uns Schicksalsschläge ersparen. Unser Schicksal ist kein irr(ational)er Schläger, sondern eine Chance.

Und auch die IT-Welt ist keine böse, sie ermöglicht und schenkt uns auch viele bereichernde Momente und vernetzt uns, um gemeinsam positive Veränderungen und Impulse anzustoßen wie z.B. durch die Online-Fasten-Woche Ende Oktober mit einem pflanzlich-vollwertigen Aufbau oder anschließendem Kurzzeit-Fasten, um endlich unser Wunschgewicht auf leichte Art zu verwirklichen.

Stell Dir vor…
Stell Dir nur einfach einmal vor, Du bist für einen Apfel und (k)ein Ei dabei im Kreise Deiner Freunde und derjenigen, die es werden wollen, dabei, Dein Leben umzukrempeln – wann immer Du magst, während die Laptops an der Leine – sprich am Kabel – liegen, weil Dir schon jetzt Dein Leben lieb und wichtig ist. Stell Dir vor, durch Fasten und die anschließende Ernährungs-Umstellung und Wunschgewicht-Verwirklichung mit Kurzzeit-Fasten wird es Dir noch lieber und wichtiger.

Stell Dir vor, Du nimmst Dich und alles um Dich herum, nicht mehr so schwer, sondern leicht und bewegst Dich beschwingt auf Dein Wunschgewicht zu.

Stell Dir vor, Du kommst Deinem Lebensideal immer näher, nachdem Du schon in Deine Traumfigur gefunden hast.

Stell Dir vor, während Du wieder mehr läufst, beginnt es auch bei Dir so richtig zu laufen.

Stell Dir vor, Du fastest einfach weiter in Bezug auf all das, was Dir nicht gut tut und nie getan hat. Du isst nix mehr zwischendurch, weil das niemandem bekommt, fastest über Nacht und vielleicht täglich eine Mahlzeit und wirst immer gesünder, klarer, unabhängiger und freier.

Stell Dir vor, was Du mit all der so gesparten Zeit und dem Geld so viel Wichtigeres in Deinem immer leichter und wundervoller werdenden Leben machen könntest.

Stell Dir vor, Du schaust statt Fernsehen spannende Filme, die Dich Dir und Deiner Seele näher bringen. Vorschläge findest Du in unserem hoffentlich noch im Herbst erscheinenden Buch die „Hollywood-Therapie – was Filme über uns verraten“. Es kommt in der Edition Einblick, ganz in eigener Regie, also verlagsfrei – die Freiheit nehmen Margit und ich uns.

Stell Dir vor, das spannende, schöne Wesen, das Du bist, kommt Dir auf so leichte und schöne Weise so viel näher. Online-Fasten hat so vielen schon so vieles so viel leichter gemacht und die neue, bessere Kost macht Dein Leben bewusster und kostbarer…

Stell Dir vor, Du ermöglichst Dir ein ganz neues Gefühl zu Dir und Deinem Körper, Deiner Seele und verleihst Deinem Atem Flügel in einer großen Gruppe Gleichgesinnter, die mit Dir atmen und fliegen und Neuland erleben…

Stell Dir vor, Du leistest Dir auch ein Smartphone-Fasten – wenn Du dazu noch in der Lage bist und noch nicht gefangen im Erreichbarkeits-Wahn (Deiner Firma). Stell Dir vor Du beschränkst es auf eine Stunde am Tag und bist 23 Stunden (störungs-)frei und im gesunden Bereich.

Stell Dir vor, Du bekommst das auch mit dem Laptop hin, dass er wirklich Dir dient, statt Du ihm. Da bin ich selbst noch am Ausprobieren, weil ich so gern schreibe. Demnächst kommt mein Gratis-Buch, in dem ich mein bisheriges Schaffen und seine Zusammenhänge erkläre. Da darf ich mich dann endlich mal nach Herzenslust erklären und bewerben und schreiben, was mir Spaß macht und auf der Seele brennt. Und es könnte Euch trotzdem, oder gerade deswegen, helfen.

So, das waren meine Vorschläge zur obigen Misere. Stell Dir vor, Du gibst noch Deine eigenen Lieblings-Ideen dazu, und machst aus Problemen Chancen, wie vielleicht früher schon aus Krankheitsbildern. IT ist auch unsere große Chance und der Laptop kann zum Geschenk einer perfekten eigenen Sekretärin werden und eine wirklich große Hilfe. Mal nichts Essen ist soviel besser als ständig das Falsche, und anschließend das Richtige, wie kostbar! Du in Deiner Traumfigur mit freiem Hirn in Deiner Zeit und Verantwortung … es geht und könnte immer besser gehen. Nimm Dir die Chance und lass Dich leben, wie nur Du leben kannst.

Du bist so reich und könntest es erkennen und einfach genießen…

Dieser Artikel ist zuerst im newsletter von Ruediger Dahlke erschienen (hier abonieren)

Mehr zu den Büchern und Angeboten von Ruediger Dahlke hier.

Live mit Gerald Hüther erleben am 22.9.2017 bei den Steinhuder Meer Gesprächen

Posted in Kolumne
Ein Kommentar zu “Stell Dir vor, es anders zu machen!
  1. Thorsten Landsberger sagt:

    Ich finde es schade, das dieser durchaus gute Text von exakt den Werbebotschaften versetzt ist, vor denen auch gewarnt wird. Es gibt mehr als genug gute Ansätze mit den genannten Problemen umzugehen, ich würde mir an dieser Stelle eine etwas differenziertere Herangehensweise wünschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames) werden nicht freigeschaltet.