Die Mutter aller Weihnachtssterne

Foto: herrnhuter-nrw.de

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Vor über 160 Jahren im Schoß der Herrnhuter Brüdergemeine entstanden, gilt der Herrnhuter Stern als Ursprung aller Weihnachtssterne. Anfang des 19. Jahrhunderts leuchtete der erste Stern aus Papier und Pappe in den Internatsstuben. Von einem Erzieher im Mathematikunterricht gebaut, diente er zum Vermitteln eines besseren geometrischen Verständnisses. Fortan bastelten die Kinder am 1. Sonntag im Advent ihre Sterne und trugen damit diesen Brauch in ihre Familien.

Der Geschäftsmann Pieter Hendrik Verbeek erfand am Ende des 19. Jahrhunderts den ersten stabilen, zusammensetzbaren Stern. Das Neue an diesem Stern war sein durchbrochener Metallkörper mit Schienen, auf den die Papierzacken mit Metallrähmchen aufgeschoben werden konnten.

In den Jahren 1894/1895 ließ er das heutige Stammhaus der Herrnhuter Sterne GmbH in Herrnhut/Sachsen erbauen, in dem seit 1897 die ersten Herrnhuter Sterne verkauft werden. In den folgenden Jahren entwickelte Verbeek die Bauweise weiter, gründete die „Sterngesellschaft mbH“ und meldete 1925 den ersten körperlosen Stern zum Patent an. Dieses Modell entspricht der heute gebräuchlichen Bauweise – stets mit 17 viereckigen und 8 dreieckigen Zacken.

Seit 1991 firmiert das Unternehmen als „Herrnhuter Sterne GmbH“ und stellt die Herrnhuter Sterne noch heute traditionell in Handarbeit in Papier und inzwischen auch Plastik her: Ein Stern, der in die Herzen leuchtet – stimmt!

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