DSVGO – was ist das denn?

DSVGO - was ist das denn?Eigentlich ist die neue DatenSchutzGrundVerordnung für uns als Verbraucher ein gute Sache. Denn dadurch werden unsere persönlichen wie beruflichen Informationen, die wir im Internet preisgeben, viel besser geschützt. Aber alle, die eine Hompage aus beruflichen Zwecken betreiben, müssen richtig was tun. Sonst drohen empfindliche Strafen.

Denn die von dir erfassten persönliche Daten, die als Patient*innen, Klient*innen, Kund*innen oder Teilnehmer*innen zu dir kommen, unterliegen jetzt anderen Bestimmungen. Das gilt also auch, wenn du die Infos auf eine Karteikarte schreibst und im Holzkasten verwahrst.

Und wie immer, wenn so etwas im Schwange ist, wird gerne auch viel Geld damit verdient, Menschen Angst zu machen. Die Beratungspakete und Webinare werden über uns nur so ausgeschüttet, es wird Sicherheit versprochen und einfache Handhabung.

Leider ist das alles nicht ganz so einfach herzustellen, weil NIEMAND Erfahrung mit der Auslegung der Verordnung hat (die gibt es nämlich schon länger, aber erst jetzt, also ab dem 25.5.2018, muss sie auch umgesetzt werden). Alle, auch die Verbände, die Rechtsanwälte, die Provider und natürlich wir als Betroffene tanzen gerade etwas auf dem Seil.

Das DSVGO Paket vom Heilnetz

Wie schön, wenn sich dann kompetente Menschen rechtzeitig aufmachen, um umfassend zu recherchieren und mit rechtlicher Beratung ein Paket zusammenstellen, dass bei Umsetzung schon mal ganz viel mehr Sicherheit gibt. Conny Dollbaum-Paulsen und Hans Jürgen Fricke vom Heilnetz.de haben das gemacht und stellen folgende Infos in einem DSGVO-Paket, das speziell auf ganzheitliche Gesundheitsberufe zugeschnitten ist, zur Verfügung. Darin sind Informationen für Therapeut*innen und Nicht-Therapeut*innen enthalten, ein Datenschutz-Generator sowie eine Schritt für Schritt-Anleitung zur praktischen Umsetzung. Das sind:

Informationen zur Umsetzung allgemein und detailliert (Homepage, Newsletter, Gesundheitsdaten etc.)

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Benutzung des Datenschutzgenerators für eine Standardhomepage (keine Shops, keine Blogs)

Muster Datenschutzerklärung für Ihre Website

Muster Datenschutzinformation für Ihre Klient*innen und Patient*innen

Verschiedene Muster für therapeutisch und nicht-therapeutisch Tätige

Muster Einverständniserkärung für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten

Verschiedene Muster für Verzeichnis (Dokumentation)

Muster für Verschwiegenheitserklärung für Mitarbeiter*innen

Hier noch mehr Informationen und das Paket für 59,50 Euro buchen

Weitere Infos und Hilfen

Zum reinlesen das ganze Gesetz hier vorsortiert.

Ein guten Artikel für die Nutzer von dem newsletter Mailchimp habe ich hier gefunden.

Ganz tricky dürfte es für noch mit der Nutzung von Fotos mit Menschen werden. Überall dort, wo Unbeteiligte oder nur am Rande Beteiligte auf einem Foto zu erkennen sind oder sein könnten, gilt künftig: „Vorsicht Kamera!“ Street Photography, Sportfotografie, Hochzeits- oder Konzertfotos und viele andere Bereiche werden drastisch erschwert, oder sind im bisherigen Rahmen künftig gar nicht mehr möglich. Hier mehr

Falls Ihr weitere Informationen teilen mögt, nutzt gerne die Kommentarfunktion!

Posted in Menschen Getagged mit:
6 Kommentare zu “DSVGO – was ist das denn?
  1. Margret sagt:

    Kostenfreies Infopaket für Vereine, Blogs, Menschen (keine shops):
    https://matekasse.de/1221/dsgvo-konformitaet-fuer-menschen-vereine-private-blogs-no-money-no-panic.html

  2. Horst sagt:

    Hallo Bettina,
    was ist mit den echten, identifizierbaren Namen hier ? Gilt dieser absurde Datenschutz dafür nicht ?
    Die größte Abzocke besteht m.E. in den „empfindlichen“ Strafen, von denen vermutlich Viele überrascht werden, weil diese Verordnung (!!!) wenig publik gemacht wurde.
    Kennst du das Interview von Jo Conrad mit Weidner (?) auf Bewusst.tv ?
    Zitat : „Es werden derzeit 60.000 Kontrolleure ausgebildet…“
    Die VO schützt natürlich die Täter (wie das auch unsere Justiz gerne tut), da man wg. Datenschutz Kritik nur dann öffentlich äußern darf, wenn der Betroffene zugestimmt hat.
    Du müsstest also Hoeneß oder Winterkorn um Erlaubnis fragen, bevor du ihre kriminellen Machenschaften offenlegen darfst.
    Merkel und Gauck müssten also zustimmen, wenn man ihre Einladungen zur Migration, ihre Videos dazu brandmarken wollte.

    Lieben Gruß
    Horst
    Oder vielleicht auch Günther oder Almut oder Rihanna oder Abdul oder Kevin oder Megan ?

    Der Zeichenzähler lügt !

    • Bettina Sahling sagt:

      60.000 Kontrolleure halte ich für absolute fake news. Wie gesagt, das Gesetz hat auch vieles Gutes, das merkt man an den vielen Änderungen, die jetzt z.B bei facebook und Googel vorgenommen werden. Auch können Mailadressen nicht mehr so einfach gesammlet und weitergegeben werden. Es liegt an der deutschen Regierung wie in anderen Ländern die Härte für kleine Selbständige etc. zu mindern, da bin ich aber zuversichtlich.

      • Horst sagt:

        Schau dir das Interview einfach an, liebe Bettina.
        Die Frage nach der Verwendung von Klarnamen hier ist noch offen.
        Wer hält es ernsthaft für möglich, dass eine Maßnahme, die erst jetzt allmählich publik wird und die umfangreiche Auswirkungen hat, letztlich tatsächlich UNS nutzt (wie es UNS verkauft wird), also für UNS gemacht wurde ? Cui bono ? Wenn WIR echten Nutzen davon haben, besonders auch zukünftig und ohne Pferdefuß, dann ist der verschwsindend klein im Vergleich zu dem, den die Macher davon haben. Sonst würden sie es niemals tun !
        Außerdem wird mit solchen Wörtern wie „fake-news“ höchst leichtfertig um sich geworfen, womit man genau auf die Intention der Erfinder hereinfällt und wunschgemäß funktioniert. S.a. „Verschwörungstheorie“. Erfunden von der/dem CIA ca. 1967, um die Zweifler an der offiziellen Version zum Mord an Kennedy zu diffamieren, zu verunglimpfen, unglaubwürdig, mundtot zu machen.
        Aber dennoch ist Zuversicht angebracht, meine ich.

  3. Günther sagt:

    Was leben wir doch in einer wunderbaren Gesellschaft.
    Und wie schön, wenn wir für alles und jedes eine gesetzliche Regelung haben.
    Das tägliche Leben wird so verklausuliert, dass sich ein
    normaler Mensch nicht mehr darin zurecht findet. Wem dient denn
    letztendlich diese neue Gesetzesoffensive? Denen wohl, die daran verdienen.
    Für die Betreiber kleiner Webseiten bedeutet das Ganze eine Schikane
    größten Ausmaßes.
    Wie sagte schon der alte Tacitus: „Im verkommensten Staat gibt es die meisten Gesetze.“ Ich überlege, meine rein private Webseite zum Ende des Monats zu schließen, da mir der Zirkus auf die Nerven geht.

    Lg Günther

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames) werden nicht freigeschaltet.