Das minimalistische Manifest


Gerade zur Weihnachtszeit, wo wir allseits mit Konsumangeboten bombadiert werden, passt als Gegenentwurf der Vortrag von Prof. Dr. Sabine Bobert zum minimalistischen Manifest: Von der Kaufwut in den Lebensrausch.

Inhalt des Vortrages:

1. Abschied vom Maximalismus, Minimalistisches Manifest

2. Wegschmeissen als Tor zur inneren Revolution

3. Allgemeiner Minimalistischer Lifestyle.

Kurz eingegangen wird auch auf: Leben ohne Schuhe (barfuss leben) und minimalistisches Essen (intermittierendes Fasten, Intervallfasten), sowie auf Grundsäulen von dauerhaftem Glück (statt Instant-Glück).

Minimalistisches Manifest von Sabine Bobert:

In bin ein Nichts
und hab doch alles.
Ich habe nichts
und bin doch alles.

Klares Licht
Ich bin farblos wie das Wasser
und spiegele
den Grund, über den ich fließe
und die Farben des Himmels.

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6 Kommentare zu “Das minimalistische Manifest
  1. Claudia Baro sagt:

    Jedes Konzept, jeder -ismus, der frei, glücklich, harmonisch etc. im Leben wirken soll, wird nicht funktionieren. vom Maximalismus zum Minimalismus – da ist Prof.Dr. Bobert von der anderen Seite vom Pferd gefallen.
    Um in die Mystik einzutauchen bedarf es dann wohl doch der Abkehr vom -ismus und Verzicht der Anhaftung an institutionellen Komfortzonen. Dieser Verzicht war eben dem eremitenhaften Leben der alten Mystiker*innen eigen.
    Prof. Dr. Boberts Vita durchzieht ein Platznehmen in institutionellen (männlichen)Hierarchien: geboren, Studium in der DDR, aktives Mitglied der EV. Kirche, Professesur (Doktorarbeit über „…Frömmigkeitstheorie“).
    Ich kann da einfach keine gelebte Mystik finden – lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
    LG Claudia

    • Imke Rosiejka sagt:

      Ich habe mich ein wenig erschrocken.
      Vor ein paar Jahren habe ich Sabine Bobert auf einem Seminar zu Mystik und Coaching kennengelernt. Damals fand ich es faszinierend, mit welcher Hingabe sie für ihr Lebensthema einsteht. In dem Video oben finde ich die Faszination nicht wieder – und auch in anderen Veröffentlichungen, die ich gesehen habe, ist davon nichts mehr zu spüren. Da muss ich Claudia leider recht geben.
      Offenbar macht jeder -ismus eher unglücklich und unfrei, denn die Strahl- und Leuchtkraft, mit der sie damals Werbung für ihren Weg machte, sehe ich nicht mehr.
      Wirklich schade.

      Namasté
      Imke

      http://www.imke-rosiejka.de

    • Margitta sagt:

      Ich wehre mich nach langer …..ismusZeit in der DDR nunmehr gegen jeden Ismus. Ich gehe für freies Denken, Fühlen, Handeln – bewußtes SEIN

  2. Rafael sagt:

    Ein super treffender Kommentar von Claudia, danke! Er passt auf so viele
    Vortragshalterinnen, die ich in der letzten Zeit gehört habe und nie konnte ich bisher
    mein Unbehagen, das ich dabei hatte, so in Worte fassen: es fehlt an Authenzität
    und Glaubwürdigkeit, in diesem Fall insbesondere verursacht durch die gepresste
    Stimmlage. Oft ist der Wunsch nach Reduktion viel grösser als das Verlangen
    nach Fülle durch Besitz etc. so dass er zum verspannten Verzicht wird – im Außen…

  3. Saran. sagt:

    Ich hab Ihren Humor genossen. Bin selbst radikaler: nimm 1 Karton und schmeiß Alles rein. Dann zum TauschRing&zu den SilberFüchsen, GebrauchtWarenLaden von der AWO in Schleswig. Indem Ich Alles wegschmeiße, mache Ich Mich frei für Meine GegenWart. <3 <3 Saran.

  4. Dagmar sagt:

    dachte schon , ich bin alleine….der vortrag ist ja dermaßen langweilig anzuhören! hab mich durchge’klickt‘ sprich ständig vorgespult, dann kam am schluß noch eine gute frage, wofür möchtest du 100 werden?
    aber der rest, oh je wenn das mininmalismus mit einer frau macht, dann lieber weiter in meiner Villa Kunterbunt mit meinen dingen leben und spaß haben!

    dagmar

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