Von einer Kampagne zu einer Lebensweise

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One Billion Rising will nach sieben erfolgreichen Jahren mehr als eine Kampagne sein und sich als eine neue Lebensweise jeden Tag etablieren. Die MacherInnen um Eve Ensler schreiben beim Aufruf zum 14.2.2019:

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs und der Transformation.

Gemeinsam haben wir uns dafür eingesetzt, Frauen (Cisgender, Transgender und diejenigen, die fließende Identitäten besitzen, die geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind) von sexueller und körperlicher Gewalt in ihren offeneren und offensichtlicheren Formen zu befreien: Vergewaltigung, Batterie, Inzest, sexuelle Belästigung, weibliche Genitalverstümmelung, sexuelle Sklaverei und Menschenhandel, Kinderhe, Feminizid, sexuelles Geschlecht und reproduktive Unterdrückung und Gewalt gegen LGBTQIA+ Gemeinschaften. Und wir haben viele Siege errungen.

Wenn wir in unser siebtes Jahr des Aufstiegs von einer Milliarde kommen, stehen wir vor größeren Herausforderungen. Um der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu setzen, müssen wir uns zu einer tieferen Untersuchung der Gewalt in all ihren Formen verpflichten. Neben sexueller und körperlicher Gewalt müssen wir uns auch mit systemischer Gewalt in wirtschaftlichen, politischen, soziokulturellen, ökologischen und ideologischen Bereichen befassen.

Während wir weiter aufstehen, um die Gewalt gegen Frauen zu beenden, ist es jetzt unerlässlich, unser Verständnis von Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen im Kontext von Kapitalismus, Kolonisierung, Rassismus, Imperialismus, Umweltplünderung und Krieg zu erweitern. Wir sind zu lange abgeschottet und geteilt worden. Unser Aufstieg muss nun unsere spezifische Unterdrückung mit der gemeinsamen universellen Menschheit verbinden, die uns alle verbindet. Das ist nicht weniger als eine Lebensweise, eine Sichtweise, eine Lebensweise in der Welt. Es ist nicht ein Tag, an dem wir aufstehen, sondern jeden Tag, an dem dieses Bewusstsein in allem, was wir tun, aufsteigen muss.

Wir fordern euch in diesem Jahr auf, mutiger zu sein, tiefer zu gehen, nachzudenken, zu studieren, zuzuhören, zu lernen, zu erwachen, die schwierigen Fragen zu stellen, euch zu engagieren, Maßnahmen zu ergreifen und euch physisch und intellektuell aus euren Komfortzonen zu drängen. Wir fordern Sie auf, sich für Widerstand und Solidarität zu engagieren.

Denn Aufstieg ist keine Kampagne mehr – er ist eine Lebensweise.

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Von einer Kampagne zu einer LebensweiseDie deutschen Organistorinnen schreiben:

Mit viel positiver Energie, fröhlichen Musik- und Tanzaktionen ist es gelungen, die Protestaktion ONE BILLION RISING als Symbol weltweiter Frauensolidarität zu etablieren, um dabei größte Aufmerksamkeit auf schwierge Themen zu lenken. 180 Orte und ca. 60.000 Menschen haben 2018 allein in Deutschland an One Billion Rising teilgenommen. 20 Prozent mehr als 2017. Welch’ ein Riesen-Erfolg.Hier zur Übersichtekarte der Aktionen 2019 in Deutschland

One Billion Rising 2018

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Ein Kommentar zu “Von einer Kampagne zu einer Lebensweise
  1. Marion Gasser sagt:

    Friede und Freiheit beginnen immer im eigenen Herzen.

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