Film: River

Nach „Mountain“ (2017) als zweiter Teil einer Trilogie über die „Auswirkungen der Landschaft auf das menschliche Herz“ angelegt, entzieht sich auch „River“ gängigen dokumentarischen Kategorien. Am ehesten lässt sich der Film als Experiment zwischen Essay und Poem beschreiben, das den Flüssen und ihrer Bedeutung für den Menschen gewidmet ist.

„Tausende haben ohne Liebe gelebt, nicht einer ohne Wasser.“ Zitat W. H. Auden, dem Film „River“ vorangestellt.

Die Filmemacher schreiben: „Im Laufe der Geschichte haben Flüsse unsere Landschaften und unsere Reisen geformt; sie durchflossen unsere Kulturen und Träume. River nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch Raum und Zeit. Der Film umspannt sechs Kontinente und zeigt mit Hilfe außergewöhnlicher zeitgenössischer Filmaufnahmen, darunter auch Satellitenaufnahmen, Flüsse in einem Ausmaß und aus Perspektiven, wie man sie noch nie gesehen hat. Durch die Verbindung von Bildern, Musik und einem kargen, poetischen Drehbuch entsteht ein Film, der sowohl traumhaft als auch kraftvoll ist und die Wildheit der Flüsse ehrt, aber auch ihre Verletzlichkeit anerkennt.“

Die Texte von Robert Macfarlane („Karte der Wildnis“)werden von Willem Dafoe (Van Gogh, The Lighthouse, The Card Counter) gesprochen. „River“ ist aber auch ein Konzertfilm fast ohne musikalische Pause: Das Australian Chamber Orchestra spielt Klassisches bis Zeitgenössisches und der indigene Musiker William Barton lässt seine Stimme erschallen.

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2 Kommentare zu “Film: River
  1. Angelika sagt:

    Liebe Bettina,
    wann wird der Film denn in die Kinos kommen??
    Herzliche Grüße
    Anfelika

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