4 Geschichten um Alter, Tod, Geburt und Leben

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Teil 1 – Ein Kapitel aus meinem Leben. Vor vielen Jahren, es sind jetzt fast 20, fragte mein damaliger Lehrer uns während der Heilerausbildung, „Wie alt wollt ihr denn werden?“ Und als Erklärung für diese Frage folgte die Information, dass unsere Gedanken unser Sein bestimmen – bis dahin, dass wir über unsere Gedanken auch den Zeitpunkt unseres Todes (mit)bestimmen.

Natürlich gibt es da unsere Seele, die für dieses Leben ein bestimmtes Ziel für uns hat. Aber diese Seele, das sind wir ja selbst. Und ich gehe mal davon aus, dass wir in diesem Leben so viel von unserer göttlichen Seele ins irdische Leben herein holen werden, dass das, was unsere Seele möchte und das, was wir als Mensch möchten, immer mehr zur Deckung kommen kann.

Die Kraft des Kollektivbewusstseins

Aber dann gibt es da auch noch das Kollektivbewusstsein, das ein großes Hindernis darstellt. Dieses Kollektivbewusstsein ist der festen Ansicht, dass es irgendwo ab 70 oder 80 Jahren in unserem Leben in rasantem Tempo Richtung Tod gehen muss. Und dass sowieso unser ganzes Leben, eigentlich vom ersten Atemzug als Säugling an, einen stetig fortschreitenden Abbau der Lebenskräfte bedeutet und sich damit von Anfang an Richtung Tod bewegt.

Aber je bewusster uns das auf der einen Seite wird und je bewusster wir uns auf der anderen Seite unseres Selbst werden, je mehr wir fühlen können, was wir immer wieder hören aus der Geistigen Welt, dass wir ewige Wesen sind und dass unser Bewusstsein unser Sein bestimmt – und je mehr wir es lernen, uns innerlich dem Kollektivbewusstsein zu entziehen, d.h. je unwichtiger wir es für unser privates persönliches Leben werden lassen, desto mehr und stärker wirkt dann unser eigenes Bewusstsein – auch in Richtung Ende dieser physischen Existenz.

Was unseren physischen Körper angeht, so ist der – entgegen der gängigen wissenschaftlichen Meinung durchaus dafür gemacht, viele Jahrhunderte zu überdauern, weil ja doch jede einzelne Zelle sich permanent neu bildet. Und es liegt an unserem Bewusstsein, wie sie das tut – ob die Erneuerung jedes Mal eine ältere Zelle hervor bringt, so wie es die Wissenschaft und das Kollektivbewusstsein fordert; ob sie sich jedes Mal genau so neu bildet, wie sie vorher war; oder ob sie sich sogar jedes Mal ein wenig jünger erneuert, das ist aus meiner Sicht abhängig von unserem Bewusstsein.

Sogar die Bibel spricht ja von Menschen, die viele Jahrhunderte alt wurden. Und das sind keine Märchen.

Diese Gedanken habe ich mir damals sehr zu Herzen genommen. Ich habe ganz klar in mir entschieden: Ich will 150 Jahre alt werden. Und wenn ich dann irgendwann die 100 erreicht habe, schaue ich nochmal genau hin und entscheide, ob das für mich noch stimmig ist, ob ich vielleicht doch früher gehen möchte, oder ob mir vielleicht sogar diese 150 Jahre noch nicht ausreichen.

Erprobung an der Realität

Damals war ich natürlich noch bedeutend jünger als jetzt. Es war alles weit weg.

Aber in diesem Bewusstsein habe ich seitdem gelebt – bis vor einiger Zeit – bis ich letztes Jahr 70 wurde und es immer deutllicher wurde, dass in einem schleichenden Prozess mir ziemlich unbewusst etwas Grundlegendes verloren gegangen war.

Dieser 70igste Geburtstag hat einiges mit mir gemacht. Einerseits war es ein wunderschöner Tag, an dem ich sehr glücklich war, an dem ich deutlich das Gefühl hatte, es fängt jetzt etwas ganz Neues an, etwas ganz Schönes, ich fange noch einmal ganz neu an zu leben.

Gleichzeitig hat mir dieses oben geschilderte Kollektivbewusstsein doch mächtig zugesetzt. Mein Körper war seit dem oben geschilderten Entschluss mächtig gealtert, vor allem in den letzten paar Jahren. Meine Lebenssituation – mit einer Rente, die gerade einmal für meine Miete reicht, wurde mir das erste Mal so richtig schmerzlich bewusst. Auch wenn es mir schon immer klar war, dass es so sein würde, da ich ja auch mein Leben lang aktiv auf diese Situation hingewirkt habe, indem ich alle lukrativeren Beschäftigungen immer zugunsten von schlechter bezahlteren aufgegeben habe.

Das hat mich eine Weile lang ganz schön gedrückt. Ein Ausdruck davon war auch meine recht heftige Corona-Erkrankung im Januar diesen Jahres.
Seither muss ich wieder sehr häufig an meinen oben erwähnten Lehrer denken – und ich bemühe mich darum, die Sicherheit in Bezug auf das Alter, die ich in der Zeit vor meinem 70igsten Geburtstag ja lange Zeit deutlich spüren konnte, mir jetzt wieder zu erobern.

Und ich merke, durch wie viele Ebenen, bis in die hintersten Winkel meines Unterbewusstseins hinein, dieses Kollektivbewusstsein wirkt – gepaart natürlich mit den eigenen Erlebnissen aus anderen Inkarnationen und allem, was so um mich herum stattfindet. Aber was geblieben ist – und wo ich auch wieder hinkommen möchte / hinkommen werde ; – )) – ist die Überzeugung, ich möchte 150 Jahre alt werden – und das ist möglich – absolut.

Teil 2 – Der schöne Tod im Kreise meiner großen Familie

Hier geht es um eine wunderschöne Inkarnation, von der ich nicht mehr als den Tod erinnere. Und ich erzähle ihn so, wie die Erinnerung zu mir kam, ohne Schnörkel, ohne Hinzufügungen. Es ist für mich eine wunderschöne Erinnerung.

„Ich war eine ältere aber noch nicht uralte Frau, mit Kindern, Enkeln und Urenkeln. Ich war sehr zufrieden mit meinem Leben, hatte eine Menge erlebt – und jetzt war es genug.

Und so wachte ich eines Morgens mit diesem Satz auf: „Jetzt ist es gut – jetzt sterbe ich“ – Und das war kein Gedanke aus dem Verstand, das war nicht ausgedacht, sondern es war eine Tatsache, die aus meinem tiefsten Inneren kam, mit der ich vollkommen und auf allen Ebenen einverstanden und absolut zufrieden war. Es gab keine Fragen, keine Unsicherheiten, kein ‚wenn‘ und ‚aber‘. Es war einfach.

Ich begann also, meine große Familie zusammen zu rufen. Nach und nach trudelten sie ein – und an dem Tag, als auch die Letzten angekommen waren, legte ich mich ins Bett und rief alle zu mir ins Zimmer.

Als alle da waren, schaute ich sie alle der Reihe nach ganz in Ruhe an und sprach auch noch das eine oder andere zu ihnen. Als das beendet war, schloss ich die Augen.

Dieses Augenschließen ist das, was ich besonders intensiv erinnere, aber auf eine ganz andere Art als in diesem gegenwärtigen Leben, weil es mit so viel Zuversicht, so viel Vorfreude, Ruhe und Sicherheit geschah, so viel Einssein mit dem, was geschah, wie ich das in diesem Leben noch nicht erlebt habe. Eigentlich habe ich auch keine Worte dafür. Ich war eins mit dem Geschehen. Es gab keinen Zweifel. Ich wusste, was geschah, wo ich hinging. Es war alles gut und es war alles richtig.“

Teil 3 – Mein Weg in dieses Leben

Als ich mich entschloss, mich für dieses Leben Richtung Erde zu begeben, um noch einmal wieder geboren zu werden, war ich voller Begeisterung, voller Vorfreude auf die Möglichkeiten, die mir offen stehen würden. Ich fühlte mich voller Kraft und Tatendrang, hatte eine lange Liste in mir, was ich alles würde tun wollen, bewirken wollen, was ich alles würde schaffen können.

Diese Begeisterung wurde bereits vor meiner Zeugung auf eine harte Probe gestellt, denn in dem Maße, in dem ich mich der Erde näherte und Energien und Stimmungen vom Leben auf der Erde in der Nachkriegszeit der 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts aufschnappte, desto massiver wurden meine Zweifel, meine Enttäuchung und Ernüchterung – und umso schwerer wurde es, zu meinem Inkarnationsentschluss zu stehen. Am liebsten wäre ich schon damals sofort wieder umgekehrt.

Aber ich blieb und ich fand auch noch die so große Liebe zu meinen Eltern wieder, denn wir waren ja alte Bekannte und mehr als das, alte Weggefährten, die auch auf der anderen Seite zusammen einmal Pläne geschmiedet hatten.

Unterstützung durch Kryon

Dazu kam ein Wissen, das ich damals – wie sicherlich die meisten von uns – hatte, dem ich auf der Erde dann erst viele Jahrzehnte später in einer von Kryon’s Geschichten wieder begegnet bin.

Kryon sagt da sinngemäß, als wir damals, zusammen mit vielen Millionen anderer sozusagen anstanden zur Inkarnation, da wären viele viele noch vor uns an der Reihe gewesen zu inkarnieren und wir – ich meine wir Lichtarbeiter/Lichtwirker/Lichtbringer, kurz wir alle, die sich in diesem Leben irgendwie auf dem spirituellen Weg befinden – wir waren längst noch nicht dran und hätten eigentlich noch lange warten müssen. Und dann geschah etwas, was das alles ganz schnell veränderte. Es traten nämlich alle noch vor uns stehenden auf einmal zurück – sozusagen mit den Worten ‚Geht ihr mal vor, ihr könnt das besser‘.

Tja, und da war ich dann, zunächst einmal als Embryo im Bauch meiner Mutter, so nah mit ihr verbunden, mit all ihrem Schmerz, mit all ihrer Unzufriedenheit, all ihrem Unglück.

Meine Zwillingsschwester

Vorsorglich hatte ich mir eine Zwillingsschwester mitgebracht, damit ich dem, was kommen sollte, nicht so alleine würde ausgesetzt sein. Und das war bitter nötig. Denn es ging mir so schlecht während der Schwangerschaft, meine Mutter hatte es so schwer, sich mit ihrer Situation abzufinden, dass ich schon nach wenigen Wochen geflohen bin, d.h. meinen Embryonalkörper verlassen habe und mich Richtung Venus begeben habe, einer Welt, die mir vertrauter, lebenswerter und wohlgesonnener erschien.

Während der ganzen Zeit der Schwangerschaft hat meine Zwillingsschwester allein die Stellung gehalten – bis kurz vor der Geburt ich mich plötzlich erinnerte und einen ganz massiven Impuls spürte, „Oh je, ich muss/will ja doch auf die Erde! Wenn ich jetzt nicht gehe, dann verpasse ich das Wichtigste.“

Und wie eine Rakete bin ich zurück zur Erde gereist, in den Bauch meiner Mutter – und in den Physichen Körper meiner Zwillingsschwester. Denn mein eigener physischer Körper war ja längst abgestorben. Und ja, obwohl meine Zwillingsschwester und ich eine derartige Verabredung miteinander hatten und es nie geplant war, dass sie auch geboren werden sollte – trotzdem hatte ich natürlich über lange Zeit und tief im Unterbewusstsein jede Menge Schuldgefühle (die ich über viele Jahrzehnte auch nicht zuordnen konnte), denn ich hatte sie ja aus ihrem Körper vertrieben und hatte verhindert, dass sie auch geboren werden konnte.

Meine Geburt in dieses Leben war dann ebenso traumatisch wie die Schwangerschaft, weil ich zu dem Zeitpunkt bereits wieder allen Mut verloren hatte und im Endeffekt nur mit Gewalt in dieses Leben geholt werden konnte – usw usw

Trotzdem habe ich auch in den ersten Jahren meiner Kindheit immer wieder die Liebe zu meinen Eltern spüren können und habe auch noch wieder erinnert, dass ich ja eigentlich angetreten war, um sie zu heilen – was mir natürlich nicht gelungen ist.

. . . . .

Kein leichter Start – und das geht wohl auf die eine oder andere Art sehr vielen von uns so, wenn auch nur wenige diese Erinnerungen zu haben scheinen – aber wir haben durchgehalten und obwohl es gerade derzeit im Außen immer wieder sehr kritisch aussieht, wissen wir inzwischen, dass wir es schaffen werden. Dass wir diesen Wechsel auf der Erde, in dem wir uns mitten drin befinden, schaffen werden.

Denn wir sind viele, werden immer immer mehr und die Liebe, für die wir stehen, und die wir mehr und mehr spürbar in uns befreien, ist stärker, als jede andere Kraft.

Ich selbst befinde mich in einer Zeit der Extreme – extreme Freude und Verbundenheit z.B. – und zwischendurch auch immer mal wieder extreme Ernüchterung. Und es wechselt so schnell, wie noch nie in meinem Leben.

Teil 4 – Müssen wir noch sterben?

Über lange lange Zeiträume hinweg war es notwendig, immer wieder zu sterben. Das haben wir uns selbst seinerzeit so eingerichtet. Denn unser irdischer Körper war so dicht und so innerlich unbeweglich, dass es in jeder spirituellen Entwicklung recht bald schon einen Punkt gab, an dem es im jeweiligen Leben auf der Erde, im gleichen Physichen Körper, nicht mehr weiter ging. Wenn wir in früheren Inkarnationen an diesem Punkt ankamen und uns dann doch weiter entwickeln wollten, mussten wir durch den Tod gehen. Dann wurde Entwicklung möglich und wir konnten im nächsten Leben auf einer höheren Stufe wieder weiter machen.

Was ich jetzt schreibe, ist mir extrem wichtig zu verbreiten. Denn so, wie ich es verstehe, ist es in diesem unserem jetzigen Leben erstmalig nicht mehr unbedingt notwendig zu sterben, um weiter gehen zu können in unserer spirituellen Entwicklung.

Erstmalig macht unser physischer Körper jetzt die Veränderung mit. Unser Körper befindet sich mitten in einer absolut heftigen Transformation. Jede einzelne Zelle wird mit Licht geflutet. Alles wird leichter, lichter und beweglicher, sodass erstmalig die spirituelle Entwicklung im Körper möglich ist. Und Natürlich macht das auch hin und wieder Symptome ;-))

Also wir müssen in diesem Leben nicht sterben

. . . . . – jedenfalls nicht, um uns weiter zu entwicklen. D.h. in diesem Leben können wir, wenn wir das wollen, länger, wesentlich länger in diesem Köper bleiben – und trotzdem uns spirituell immer weiter entwickeln.

Natürlich geht das nicht einfach so. Das Kollektivbewusstsein ist gegen uns. Viele alte Gewohnheiten in uns selbst wirken nicht gerade unterstützend und vor allem – unser Körper weiß nicht, dass es in diesem Leben andere Bedingungen gibt. Mit anderen Worten, es wäre gut, wenn wir ihm das mitteilen würden. Wir müssen unserem Physischen Sein, unserem Körperbewusstsein, wieder und wieder bewusst machen, dass in diesem Leben der physische Tod keine absolute Notwendigkeit mehr ist.

Die wichtigste Voraussetzung dafür ist also, dass wir es verstehen – bis ins tiefste Innerste hinein – und dass wir beginnen, danach zu leben – deshalb die Frage meines Lehrers – siehe Teil 1.

Ich persönlich finde das wichtig und habe es zu meinem persönlichen Ziel gemacht.

Denn ich habe so viel Erfahrungen inzwischen gesammelt, habe so viel gelernt im Laufe dieses Lebens, habe so vieles verstanden, so vieles transformiert.

Warum sollte ich das alles einfach so wieder hergeben, nur um in einem anderen Leben wieder als Säugling zu beginnen? Denn der Trick mit der dann höheren Entwicklungsstufe zieht ja nicht mehr.

——-

Dörte

Aus all dem ergibt sich für mich so nach und nach das Thema einer zukünftigen GruppenFernBehandlung über Zoom.

Arbeitstitel z.Zt.: „Dualität <-> Wirklichkeit – – – Leben und Tod <-> Ewigkeit / Ewiges Leben“ mit folgenden möglichen Themen:
* Todesängste auflösen
* Problematische Tode anderer Leben heilen
* Kommunikation mit unserem Körperwesen
* Meditation ‚Begegnung mit dem eigenen Tod – Der Tod als Kraftquelle‘

Termine und weiteres stehen noch nicht fest.

Bei Interesse bitte Nachricht an doerte.scheer@gmx.de

Als Heilerin begleite ich dich auf deinem Bewusstwerdungsprozess und durch persönliche Krisen jeder Art. Ich unterstütze dich z.B. bei der Befreiung aus zwischenmenschlichen Verstrickungen, auch mit den Ahnen und bei der Lösung von alten (auch übernommenen) Schocks und Traumen, und verbinde dich tiefer mit deiner inneren Kraft und mit der Essenz deines Seins. Ich gebe Fernbehandlungen am Telefon, vor Ort in meiner Praxis in Bremen und auch verschiedentlich Gruppen-Fern-Behandlungen.

https://www.heilerin-in-bremen.de

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18 Kommentare zu “4 Geschichten um Alter, Tod, Geburt und Leben
  1. Monika sagt:

    Liebe Dörte, ich empfinde tiefe Dankbarkeit beim Lesen deiner Worte. Teilweise resoniert es in mir mit tiefem Ausatmen und innerer Entspannung. Anderes muss meine kognitive Ebene lesen, weil auf der körperlichen Verwirrung entsteht. Gleichzeitig fühle ich mich allverbunden und ein ‚ es stimmt ‚. Das erinnern meine gepanzerten Körperzellen gerade noch nicht.
    Ich danke dir sehr berührt für dein Teilen . Möge meine Freude über dein Geschenk bei dir ankommen 🙏🏼💝
    Monika

  2. Deine Zeilen haben mich sehr berührt, weil auch ich mich nach meinem 60. Geburstag mit vielen ähnlichen Themen beschäftige …. im Gespräch mit anderen Menschen nehme ich wahr, dass viele Menschen gerade ab 50+ im Moment mit großen Themen, Übergängen, Verlusten, Neuausrichtung ringen…

    • Ja genau – ohne tiefe Transformationen geht das wohl nicht – bei mir auch nicht.
      Und die Energien, die wir alle, ob alt oder jung, im Zuge der Transformation frei setzen, das ist ja der Treibstoff für die Veränderung.
      Jetzt habe ich gerade irgendwo gehört: ‚Das C-Thema haben wir ja schon ganz gut geschafft, denn die ursprüngliche Planung sah ja ganz extrem anders aus.‘
      So positiv hatte ich das noch gar nicht gesehen, aber so ist es wohl…

  3. Kathrin sagt:

    Liebe Dörte, danke für Deine lichtvollen und inspirierenden Worte, die bei mir ein großes, buntes und fröhliches JA erklingen lassen. Eigentlich war bei mir die 92 als Übergang gestanden, jetzt verdopple ich mal 🪄🎈
    Denn die neue Zeit, für die wir Alle hier sind, die möchte ich möglichst lange genießen nach der Anstrengung 😊

    • Genau liebe Kathrin, warum sollten wir das Schönere nur den Nachfolgenden überlassen. Und wer weiß, ob wir dann überhaupt noch wollen und ob wir, wenn wir denn wollen, auch dürfen.
      Denn je schöner es hier auf der Erde wird, desto mehr Seelen werden inkarnieren wollen ;-))

  4. Michelle sagt:

    Ein spannendes Thema- ich hab in mir noch nie den Wunsch gehabt, sehr alt zu werden. Ich mag den menschlichen Zyklus, dieses Werden und Vergehen, wie es uns die ganze Natur vormacht-und ich fände es sehr schade, wenn keine Babys mehr auf die Welt kommen würden.
    Ich liebe diese klare Energie kleiner Kinder, sie lehren mich sehr viel.
    Den Körper irgendwann wieder loszulassen, gehört für mich zur Erfahrung und Entwicklung.
    Ich spüre gerade, wie wohl es mir tut, dies anzunehmen.
    Danke also für den Text, der mir eine Möglichkeit gegeben hat, zu reflektieren.

    • Gerne liebe Michelle,
      allerdings glaube ich kaum, dass jemals alle Menschen von der Möglichkeit, ewig zu leben, Gebrauch machen würden.
      Ich auch nicht. Mir persönlich wäre vor allem wichtig, frei entscheiden zu können und nicht diesem zwangsläufigen Verfall im Alter und damit einem in meinem Augen unwürdigen Tod ausgeliefert zu sein.
      Und Kinder wird es auf einer auf Liebe basierenden neuen Erde sicher auch immer geben – nur vielleicht nicht so viele wie jetzt – und ich gehe davon aus, dass sie mit mehr Liebe und mehr Verständnis und Achtung für die in ihnen liegenden Schätze aufwachsen können.

      • Michelle sagt:

        Liebe Dörte
        Spannend was du schreibst, und ich habe das Gefühl, dass in folgenden Zeilen Heilungspotenzial ist:
        “ Mir persönlich wäre vor allem wichtig, frei entscheiden zu können und nicht diesem zwangsläufigen Verfall im Alter und damit einem in meinem Augen unwürdigen Tod ausgeliefert zu sein.“
        Hat die Angst vor einem unwürdigen Tod etwas damit zu tun, dass du 150 Jahre alt werden möchtest. Und dann, wie wäre dann dein Sterben?
        Anstatt so lange leben zu wollen, können wir doch auch eine neue Sterbenskultur der Würde und Achtsamkeit initiieren?
        Ich finds grad sehr spannend und anregend, dieses Thema :-)!

        • Warum denn entweder / oder?
          Ich möchte einfach nur frei sein, so lange zu leben, bis ich selbst das Gefühl habe, ich habe hier alles getan, was ich wollte und was ich konnte. Mein Leben ist rund so, wie es ist – ganz egal wann das der Fall ist.
          Und dann einen guten klaren erfüllten Tod sterben, bewusst.
          Ich habe schon einmal vor etlichen Jahren eine wesentlich ältere Freundin die letzten 6 Wochen in den Tod begleitet. Das war eine wunderschöne Erfahrung – ohne medizinische Betreuung, ohne Medikamente.
          Sie konnte an ihrem Todestag noch ganz unbeschwert lachen.
          Es war gefühlt ein ganz ähnlicher Tod wie der, den ich von mir erinnere.

          • Michelle sagt:

            Wir können das unterschiedlich sehen und natürlich gibt es ein sowohl als auch. Du kannst 150 Jahre alt werden, und ich trete früher ab- und alles ist in bester Ordnung :-).
            Für mich zählt aktuell gerade sehr: „Den Tagen mehr Leben geben, nicht dem Leben mehr Tage.“ Mich fasziniert die Übersichtlichkeit des Menschenlebens und die Endlichkeit ist mir Ansporn, jetzt in die Welt zu bringen und zu teilen, was mir wichtig ist.
            Ich vermute, dass wir uns in diesem Punkt einig sind :-).
            Es freut mich immer wieder, wenn andere, und besonders konträre Ansichten mich anregen, meinen aktuellen Standpunkt genauer wahrzunehmen.

        • Anne-Marie sagt:

          Danke, Michelle – du sprichst mir sehr aus der Seele! Ich habe kein Bedürfnis auf diesem Planeten besonders alt zu werden, ich denke, was nachher kommt, stellt alles Irdische in den Schatten… 🙂
          Herzlich, Anne-Marie

  5. Liebe Dörte, ich Danke Dir so sehr! Das, was Du beschreibst, habe ich Dienstag selbst erlebt; neugeboren ohne Sterben zu müssen, wie es sonst der Weg gewesen wäre. Der Sinn meines Zweitnamens sichtbar deutlich wertvoll, damit ich all das ablegen kann ohne sterben und wieder inkarnieren zu müssen. Seither ein Lebensgefühl, nachdem ich mein ganzes Leben suchte und was jetzt – neugeboren, wie es sich spürt – wie ganz selbstverständlich stecke. Und nun lese ich Deinen Text. Er kommt wie gerufen. Es ist alles noch etwas seltsam. Umso wertvoller JETZT Deine Zeilen. Wer ähnliches erlebt hat und sich austauschen mag, ich freue mich sehr.

    Von Herzen Danke!
    Christine

    • Wie wunderbar, was du schilderst, liebe Christine.
      Ja das wäre schön, wenn sich hier noch andere melden würden, die ähnliche Neubeginne gerade – oder auch schon in früheren Zeiten – berichten können.

  6. Thomas sagt:

    Ich danke dir für deinen Artikel, der mir aus der Seele spricht!
    Inzwischen habe ich auch schon Artikel darüber von Kryon gelesen.
    Mir war schon intuitiv vor mehr als 30 Jahren bewußt, dass ich länger in diesem Körper leben kann.
    Mit 40 Jahren habe ich dann beschlossen ‚rückwärts‘ zu zählen.
    Ich merke genauso, den im Massenbewußtsein verankerten Glauben ans Altern und Sterben mit einem bestimmten Alter.
    Wer weiss, ob ich es schaffe dagegen anzukommen aber das spielt für mich auch nicht so eine große Rolle.
    Mir geht es hauptsächlich darum, durch mein Denken und Fühlen das uns umgebende Feld zu beeinflussen und langsam zu verändern.
    Vielleicht kann ich ein Beispiel sein, falls ich es schaffe, zu zeigen, dass es möglich ist, so wie damals als ich Vegetarier wurde und keiner verstanden hat wieso, was das bedeutet und warum.
    Inzwischen ist dies Denken in der Mitte der Gesellschaft angekommen und so möchte ich das auch mit dem Denken über das Altern verändern.

  7. Sehr schön, lieber Thomas, ich fühle mich dir sehr verbunden.
    Danke für deinem Beitrag!

  8. Wim Lauwers sagt:

    Danke Dörte Luna`Him für deinen Impuls. In meiner Welt sind wir in der Endzeit angekommen. So, wie es u.a. in der Bibel beschrieben steht: die Gräber werden sich öffnen und alle werden aufstehen. Dann wird klar werden, daß wir unsere Aufgabe hier kollektiv erledigt haben: Mensch Erde auf eine höhere Ebene zu heben. Dieses mein Leben ist mein Letztes. Dann gehe ich endlich zurück ins Licht. Ich werde auch jeden Tag jünger durch meine L(i)ebensweise. Meine Rente z.B. ergänze ich durch 2 Stellen, die mir gefallen und gut tun an 3 Tage die Woche. Im Moment gefällt mir das sehr gut. In so gucke ich ständig, welche Geschenke ich mir mache. <3 <3

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