Herausforderungen dieser Zeit

Lesezeit 5 Minuten –

Foto: Pixabay Heute möchte ich euch mal wieder etwas aus meinem Leben erzählen, mal wieder unter einem besonderen Blickwinkel. Beginnend mit meinem 70. Geburtstag vor 2 Jahren begann mir mein mehr oder weniger unbewusst entstandener Lebensentwurf mehr und mehr ins Bewusstsein zu treten. Ich war seit Jahren im Rentenalter und wurde mir jetzt auf eine neue Art bewusst, was ich mir da kreiert hatte.

Denn mit meiner geringen Rente, die gerade eben für meine Miete reicht, denn ich hatte mich nie darum gekümmert, mich nie darum kümmern wollen, bin ich gezwungen, klarer ausgedrückt, ich habe mich selbst gezwungen, mich irgendwann für das Thema Langlebigkeit zu interessieren. (So habe ich das jedenfalls verstanden.) Und dieser Zeitpunkt war jetzt unmissverständlich erreicht.

Immerhin habe ich rechtzeitig, noch ohne darüber nachzudenken, nämlich schon 2006, in einen Beruf gewechselt, den ich liebe und der mich rein physisch nicht belastet und habe auch einen wesentlich jüngeren Partner an meiner Seite, der mich zur Not auch noch eine Weile pflegen könnte . . . . ;-)), der aber ganz und gar nicht aus Berechnung in meinem Leben ist ;-))

Eigentlich beginnt die Geschichte aber ziemlich genau 40 Jahre vorher, als ich das erste Mal meine Arbeitsstelle gekündigt habe, für die ich 12 Semester studiert hatte. Es war die erste von insgesamt 5 Kündigungen meinerseits, wobei ich jeweils mehr oder weniger ‚gute‘ Stellen habe sausen lassen – weil es mir entweder nicht mehr gefiel, mir aus weltanschaulichen Gründen nicht mehr passte oder mich schlicht kräftemäßig überforderte – und vor allem weil es nie wirklich meins war.

In der Zeit um meinen 70. Geburtstag herum hatte ich dann also sehr sehr deutlich das Gefühl, es beginnt jetzt etwas ganz Neues. Damals ahnte ich noch kaum, was es sein würde, geschweige denn, wie ich dort hin kommen könnte – ich hatte lediglich das Gefühl, es würde etwas ganz Neues werden – und ich freute mich sehr darauf!

Und so hat es begonnen

Es begann dann einige Monate später, Anfang letzten Jahres, mit meiner sehr heftigen Corona-Erkrankung. Es ging weiter Anfang diesen Jahres mit einer recht heftigen und langwierigen Zahngeschichte. So viele defekte Zähne auf einmal hatte ich noch nie im Mund gehabt.

Dann kam meine neue Heilerausbildung als Schülerin von Tanja Matthöfer – 17 wöchentliche Online-Treffen, zusammengedrängt auf 5 Monate mit vielen vielen Hausaufgaben jedes Mal, plus meine übliche Arbeit, was mich nur sehr knapp an einem Burnout hat vorbeigehen lassen.

Und dann, als ich gerade dabei war mich davon wieder zu erholen, bin ich vor einigen Wochen auf dem Gehweg gestürzt, wie ein Baum, der gefällt worden ist, und habe mir über den ganzen Körper hinweg blaue Flecken zugezogen – und am rechten Arm einen doppelten Ellenbogenbruch. –

Während all dieser Zeit, gab es immer diverse positive Ereignisse, wunderbare Menschen, denen ich begegnet bin, die mir geholfen, die mich unterstützt haben, viele innere Veränderungen, die ich sehr positiv registriert habe, die mir auch sehr wichtig waren.

Aber das ganze Ausmaß, oder sagen wir die Zielrichtung dieser ganzen Geschehnisse (von meiner Seele aus gesehen), ist mir erst jetzt, in diesen letzten Wochen, so richtig bewusst geworden.

Aus heutiger Sicht sind damit all diese Ereignisse seit meinem 70. Geburtstag zu dem Zweck in mein Leben gekommen, um mir endlich verständlich zu machen, wenn ich weiterhin auf dieser Erde bleiben möchte und wenn ich meinen Lebensplan so verwirklichen möchte, wie ich mir das zumindest unbewusst schon vor vielen Jahrzehnten und dann nach und nach immer bewusster vorgenommen habe, dann kann ich so wie ich bisher gelebt habe, nicht weitermachen.

Mehr und mehr begriff ich also nach dem letzten Unfall endlich, dass ich in meinem Leben wirklich ganz Grundsätzliches würde zu verändern haben, wenn meine Rechnung überhaupt auch nur eine kleine Chance haben sollte aufzugehen.

Worum es geht

Ich muss das, was sich mit meinem gebrochenen rechten Arm als einzige Handlungsmöglichkeit zu zeigen begann, zu meinem Lebensprinzip machen. Mein linker Arm – als mein einziger Arm einige Wochen lang – konnte nämlich nur dann einigermaßen erfolgreich etwas bewerkstelligen, wenn ich das, was ich tat, absolut ruhig, gelassen und meditativ tat – etwas, was mir bis dahin über 70 Jahre lang immer vollkommen gegen den Strich gegangen war. Und gleichzeitig muss ich bitteschön endlich meinen Perfektionismus aufgeben.

Ich kann absolut nicht behaupten, dass mir das jetzt schon gelungen wäre. Aber ich weiß auf jeden Fall, das ist der Weg – wenn meine am Anfang noch recht unbewusste und inzwischen immer klarere Rechnung auch nur halbwegs aufgehen soll.

Denn es sind nicht nur häusliche Tätigkeiten, um die es da geht, sondern es ist einfach alles – mein ganzes Leben auf allen Ebenen. Und ich kann das nur bedingt einfach ´machen´ – ich muss mich führen lassen, durch Begegnungen, Ereignisse usw., in der Hoffnung, dass die Ereignisse in Zukunft dann etwas weniger drastisch ausfallen werden ;-))

Ich erzähle euch all das in der Hoffnung, dass ich so vielleicht ein wenig deutlich machen konnte, worum es aus meiner Sicht in dieser unserer Zeit jetzt geht – je nachdem wie weit wir bereit sind, uns einzulassen – und selbstverständlich auch, wie weit entfernt von oder wie nah dran an unserem Lebensplan wir uns jeweils befinden. Um dann immer mehr zu dem zu werden, oder auch um immer mehr zu dem zurückzukehren, was wir eigentlich sind.

Manch einer braucht dafür vielleicht auch gar keine Korrektur. Ich betrachte das Leben ja immer vorrangig aus meinem eigenen Blickwinkel. Und sicherlich gibt es auch sehr viele verschiedene Arten von Lebensplänen, von denen ich gar nichts weiß bisher und die ich so leicht vermutlich auch gar nicht mal erkennen oder beschreiben könnte, die sich vollkommen anders gestalten.
So gehe ich also wie immer von dem aus, was ich kenne ;-))

Als Heilerin begleite ich dich auf deinem Bewusstwerdungsprozess und durch persönliche Krisen jeder Art. Ich unterstütze dich z.B. bei der Befreiung aus zwischenmenschlichen Verstrickungen, auch mit den Ahnen und bei der Lösung von alten (auch übernommenen) Schocks und Traumen, und verbinde dich tiefer mit deiner inneren Kraft und mit der Essenz deines Seins. Ich gebe Fernbehandlungen am Telefon, vor Ort in meiner Praxis in Bremen und auch verschiedentlich Gruppen-Fern-Behandlungen und Heilerausbildungen. Hier mehr.

 

 

 

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14 Kommentare

  1. Vielen Dank für das Teilen dieser Gedanken- das hat sehr „mit mir gesprochen“….gerade in letzter Zeit beobachte ich, dass es doch gerade die LEBENSLINIEN LEBENSGEDANKEN LEBENSKREISE sind, die wir miteinander teilen können und genau dadurch so ganz individuell zeigen welche Kraft, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Energien und Begebenheiten möglich sind- wie sind wir miteinander verbunden…welchen Platz nimmt jeder für sich ein…wir sind doch viele!

  2. Liebe Dörte, ich wünsche weiterhin gute Heilung und Genesung. Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Aus persönlicher Sicht kann ich bestätigen, dass wir alle, die wir momentan in diesem Boot Erde sitzen, unser Kurs regulieren dürfen.
    Ich bin 44 Jahre alt und hatte am Montag ein traumatisches Erlebnis bei einer HNO Ärztin. Ich habe als Kind viel schlimmes bei Ärzten und im Krankenhaus erlebt und bin da immer sehr vorsichtig. Durch die gewaltvolle Behandlung, die ich dann abbrach und weinend aus der Praxis gerannt bin, hat mir gezeigt, dass ich so nicht weitermachen kann. Gestern saß ich dann bei unserem wunderbaren Hausarzt. Ein Anthroposoph mit einem gütigen Herzen, der seine Patienten immer sieht. Er erklärte mir aus seiner Sicht, wo die Welt gerade steht und hat mich krankgeschrieben, damit ich Zeit zum Heilen bekomme. Es musste erst wieder was Extremes passieren, dass ich kapiere, wo ich schon wieder blindlings hin stolpere. Alles Gute, Steffi.

    • Liebe Steffi, ich fühle mit dir in Bezug auf dein traumatisches Erlebnis. Wie schön, dass dein Hausarzt so mitfühlend ist. Das ist ja durchaus nicht selbstverständlich.
      Wir haben alle mehr oder weniger viele traumatische Dinge erlebt. Ich selbst auch ganz besonders. Zum Glück kann ich das aber inzwischen alles selbst wunderbar heilen und bin damit auch immer wieder intensiv beschäftigt.
      Und ich spüre inzwischen sehr deutlich, welche Potentiale freigelegt werden können, wenn wir uns endlich aus diesen alten Begrenzungen nach und nach herauswinden. Die allgemeinen Energien unterstützen das derzeit auch kollossal.

  3. Liebe Dörte, Es ist schön und interessant, daß Du eine sehr lange Einleitung zu einem „völlig neuen Lebensentwurf“ völlig ohne äußere Konsequenzen und Bilder lässt – sondern mit aller Schlichtheit und 2 Sätzen auf die innere Haltung kommst, als das Zentrale, das Neue. Ein Konterpunkt zu all den gewohnten Großentwürfen, die die Welt verändern wollen, am System, an den anderen, an Ressourcen und Konzepten zerren. So schlicht – so wahr auch für mich. Herzensgruß zu Dir

    • Liebe Evelin, es ist wohl so, dass die Veränderung, die wir bewirken können, auf jeden Fall zunächst in uns beginnt. Dann strahlen wir das aus, was wir sind und erst dann zeigt sich aus meiner Sicht auch erst, wo die Entwicklung wirklich hingeht. Erst später dann werden wir möglicherweise auch mehr und mehr im Außen gefordert sein. – Meine persönliche Einschätzung.

  4. Einen ganz herzlichen Dank für eure Kommentare. Ich war mir gar nicht so sicher, ob meine Thema gut aufgenommen werden würde.
    Aber es ist wohl tatsächlilch so, liebe Petra, dass wir viele sind.
    So gut zu spüren. Denn das bedeutet sicher auch, dass wir etwas bewirken können, wenn wir uns trauen, uns sichtbar zu machen.

  5. Liebe Dörthe,
    auch von meiner Seite die besten Wünsche zur Genesung und Heilung. Und herzlichen Dank fürs Teilen.

    Ich habe mich gefragt, wo ich gerade stehe und auf meine körperlichen Symptome (Bewegungsapparat rauf und runter) geschaut, die mich nur im Schneckentempo zu verlassen zu gedenken.
    Danke für den Impuls, dass sie mich offensichtlich dazu auffordern, langsamer und meditativ weiterzugehen / da hätte ich auch schon längst selber drauf kommen können.
    Das ist mir bisher nämlich eher weniger gut gelungen.

    Dir alles Gute und uns allen einen guten Kontakt zu uns selbst.

    Herzensgrüße
    Imke

    • Liebe Imke
      Beim Lesen deiner Zeilen kommt mir das Buch von Christiane Beerlandt in den Sinn: „Der Schlüssel zur Selbstbefreiung“.
      Darin sind auf sehr seelentiefe Art die Zusammenhänge von Krankheit zur Psyche beschrieben. Für mich ein wahrer Schlüssel- und nicht immer bedeutet Schmerz im Bewegungsapparat langsamer machen. Es kann auch bedeuten, richtig für sich einzustehen, sich nicht mehr zu verbiegen und auf-richtig zu sein.
      Ich habe dieses Jahr auch immer wieder Zeichen bekommen vom Rücken, und erst mit diesen Texten ging mir die Erkenntnis vom Kopf ins Herz.
      Herzliche Grüsse
      Michelle

      • Liebe Michelle!
        Danke für den Buchtipp.
        Ich bin mit den von dir genannten Zusammenhängen durchaus vertraut, deshalb kommt für mich durchaus dieses ‚langsamer machen‘ in Betracht.
        Ich werde mir das Buch aber mal anschauen – vielleicht bringt es mir tatsächlich noch Impulse, die ich von Dahlke, Borbeau oder Rainville bisher nicht bekommen habe 🙂

        Herzensgrüße
        Imke

    • Liebe Imke, ich fühle dich. Mir geht es ähnlich. Und dabei hatte ich die letzten 12 Jahre schon mehrmals einen ordentlichen Gongschlag. Vom Sprunggelenksbruch in der 2.Schwangerschaft, mehrmalig die Grippe bis zu einem Burnout in 2019. Irgendwie hat es nicht gereicht, um mich zu stoppen. Es brauchte noch mal so richtig die Keule. Also fange ich jetzt mal an mit weniger und in eine neue Richtung. Ich nutze die Krankschreibung, um mal nichts zu machen. Auch keine Therapie, Kur, Entgiftung oder sonst was. Spüren und viel in die Natur gehen. Ich glaube, dass wir Schritt für Schritt in die richtige Richtung gehen werden, wenn wir Geduld mit uns haben und nicht ziehen. Alles Liebe. 💫☺️❤️

      • Liebe Steffi!
        Danke für Mitfühlen und Mitteilen.
        Mein Gongschlag ist auch noch nicht so lange her und hat mir gezeigt, dass ich das Alte (Schuldienst, abgeschlossene Freundschaften, alte Seilschaften) erst loslassen muss, indem ich mir auch die emotionalen Verletzungen aus der Sicht anschaue, dass ich sie zugelassen habe. Erst jetzt kann ich in mein neues Leben gehen .
        Nicht wie früher ins Neue rennen, sondern schlendern 🙂 Das ist das, was jetzt dran ist. Und das zeigt mir mein Körper auf seine unmissverständliche und eindrucksvolle Art.
        Vllt. schreibe ich dazu noch mal ein newslicht?

        Herzensgrüße
        Imke

  6. Danke Dörte fürs Teilen.
    Ich spüre aber, daß Du noch viel willst: wie Menschen begleiten. Laß doch einfach ALLES los. Vergiß, wer Du warst/bist und leere Dich komplett. Dann wird Dein Gefäß sich füllen mit Neuem. Laß Dich überraschen. <3 <3 <3

    • Oh Wim. Deine Worte machen ganz viel mit mir. Aber im Positiven. 🙏✨ Danke für die Erinnerung, dass erst ein Vakuum entstehen darf, bevor Neues einströmt. 🕳️💫💜

    • Hallo Wim
      Was für wahre Zeilen- womöglich geht es genau darum in dieser Zeit: Wirkliches Loslassen und Neuwerden.
      „Du willst Menschen begleiten“ löst in mir eine Ambivalenz aus, wie auch der Begriff „Heilerin“.
      Ich beobachte immer wieder, dass dieses „Ich heile Menschen“ in mir auf Widerstand stösst.
      Ich empfinde es als anmassend.
      Es gab eine Zeit, da habe ich auch Hände aufgelegt und schöne Ergebnisse damit erzielt.
      Doch ich bekam massive Rückenschmerzen während der Behandlung, was mir ein Zeichen war, es sein zu lassen.
      Mittlerweile spüre ich, dass Worte mein Weg sind, Menschen zu erreichen und zu berühren. Das ist dann kein direkter Eingriff in deren Energiesystem, sondern es ist energetisch weiter aussen (Ich hoffe, das ist verständlich).
      Es ist ein spannendes Thema, danke also für deinen Input.
      Herzliche Grüsse, Michelle

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