Poesie: Nacht1 min read

Foto: Sarah Diehl

Wenn die Nacht
sich liebevoll
um deine Schultern legt,
atme Liebes, atme.

Atme hinein
in den Kummer,
atme hinein
in den Schmerz,
atme hinein,
in das, was dir
den Atem raubt.

Sei damit.
Sei mit dir.

Weiche nicht
von deiner Seite.

Bleibe. Fühle. Weine.
Wenn die Nacht
dir Einsamkeit flüstert,
bleibe Liebes.
Bleibe bei dir.
Sei mit dem Schmerz.
Sei mir der Traurigkeit.
Sei mit dir.

Umarme dich.
Fühle dich.
Weine um dich.

Deine Tränen sind Gold.
Aus Gold formt sich
ein neues Gewand.
Es webt Erinnerungen,
Träume und Hoffnungen
zu einem leuchtenden Kleid
deiner Seele.

Wenn die Nacht
dich ruft,
schaue in den Himmel.
Bleibe still bei dir.
Lege deine Hände
auf dein Herz.
Atme Liebes.

Erinnere dich.

Text: ©Alexandra Thoese/ Foto Sarah Diehl https://www.studiodiehl.de

Sharing is caring 🧡

6 Kommentare

  1. Liebe Alexandra, wie ich dir schon per Mail geschrieben habe, bin ich ebenfalls tief bewegt von der Verletzlichkeit, die du mit uns teilst.

    Ich wünsche dir eine gute und erfolgreiche Heldinnenreise, denn als
    solche betrachte unsere Nächte.
    Ich bin überzeugt, dass nur dieser Weg in die eigenen Dunkelheiten
    uns und unser Licht neu erschaffen kann. Und ich möchte keinen meiner Schritte durch
    meine Dunkelheiten missen.

    Herzensgrüße zu dir
    Imke

  2. Ich kenne das was du beschreibst zur Zeit so sehr gut und bin tief berührt, da ich mit meinem erleben wohl nicht allein bin. Tief verbunden sage ich danke für deine Worte und auch für die Liebe und die Hoffnung die ich, neben allem Schmerz, auch dsrin lesen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert