Dienen & Hoheit

Lesezeit 3 Minuten –

Wahrhaftes Dienen ist nur aus der eigenen Hoheit heraus möglich. So werden wir selbst zum Raum, in dem andere ihre Hoheit finden können. Und so wird Dienen zu einem Teilen in Ebenbürtigkeit und Ausgeglichenheit. Denn indem wir aus unserer Hoheit dienen, werden wir königlich beschenkt. Mit Verbindung und allem Guten, das wahre Verbindung uns bescheren kann.

In letzter Konsequenz ist dies auch oder kann dies auch materieller Reichtum mit all seinen Freuden, Freiheiten und Möglichkeiten sein. Doch dieser äußere Reichtum existiert hier nicht mehr wie ein Dach ohne Haus und Fundament, also mit gleichzeitigem Mangel in anderen wesentlichen Lebensbereichen wie Gesundheit, Zeit, Beziehungen und Sexualität, Erfüllung und Lebensfreude oder Spiritualität. Er steht auf den Festen unserer Seelenverbindung und damit auf einer sicheren Basis, die aus innerem Reichtum und innerer Fülle besteht. In jedem Einzelnen und damit auch in der Verbindung mit anderen.

Hier, in der eigenen Hoheit und auf sicherem Fundament, sind wir in der Verbindung mit unserem eigenen inneren Wesen. Man kann niemandem erklären oder beibringen, wie das geht. Jeder findet seinen eigenen einzigartigen Weg hierhin. Und durch Dein Vorangehen können andere den ihren finden.

Alle anderen Versuche zu dienen, und sei es noch so gut gemeint, werden an irgendeinem Punkt immer in Unzufriedenheit, Ausbrennen, Aufrechnen, Beschuldigungen, Streit, Krankheit, Projektion und den Versuch auf diese Weise Ausgleich zu finden, münden

Das Geschenk dieses Dienens oder Teilens ist die Verbindung mit dem eigenen inneren Wesen. Wir geben oder teilen nicht mehr, um etwas zu bekommen. Wir haben und sind schon. Verbunden. Souverän. Erfüllt. Sicher. Hoheitlich. Überfließend. Ein Leben im Einklang mit unseren inneren Werten, mit dem wer wir wirklich, wirklich sind, und was uns wirklich, wirklich wichtig ist.

Zwei der besten Möglichkeiten, auf diese Ebene der Hoheit und des Überflusses zu gelangen sind die Themen Beziehungen und Besitz. Beziehungen, in denen wir entdecken, dass wir geben und vielleicht ein Leben lang gegeben haben, um zu bekommen. Aus Angst, ansonsten nicht gut genug, richtig, geliebt, gewollt, angenommen zu sein. Besitz, der uns einengt, weil wir die Verantwortung ihn zu unterhalten oder ihn überhaupt erst zu erschaffen immer wieder als Last erleben. Aus dem Missverständnis heraus, dass mehr Reichtum von immer mehr Arbeit kommt. Sowohl Enge und Druck in Beziehungen als auch in Bezug auf Besitz lehren uns, dass wir Liebe und Wohlstand an den falschen Orten suchen. Sowohl Liebe als auch Wohlstand von Dauer und ohne unerwünschte Nebenwirkungen haben ihre Quelle in der Verbindung mit dem eigenen Inneren Wesen, mit der eigenen Seele. Immer.

Gegenwärtig haben wir alle immense Gelegenheit, in diesem Thema große Entwicklungssprünge zu machen. Wenn zwei diesen Sprung meistern und sich zusammentun oder daraufhin zusammenbleiben, erschaffen sie vollkommen neue Welten. Und das ist es doch, wofür wir alle in diesem Leben angetreten sind. Oder?

Co-Creation at its best! Let’s go! Die Seele kennt den Weg!

PS Ein Film der dieses Prinzip auf wundervolle Weise auf die Leinwand bringt ist Victoria & Abdul. Enjoy!

Claudia Shkatov
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Claudia Shkatov
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3 Kommentare

  1. Danke Claudia für Deine Weisheit. Ich teile sie. Darum bin ich aufm Weg zu Christina in Italien. Schon 1000 Km hinter mir und noch 1313 Km vor mir. Eine kleine Bemerkung: Wir sind EINS. <3 <3 <3

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