Die Entdeckung des verlorenen Zwillings


Von Marlies Koel. Verluste begleiten unser Leben in vielen Formen, doch kaum ein Verlust kommt dem Verlust eines Zwillings gleich – der Verlust von Ganzheit und Einheit.

Seit 30 Jahren ist das Thema des „verlorenen Zwillings“ ein zentraler Teil meines Lebens und meiner Arbeit. Anfangs wunderte ich mich, warum so viele Menschen mir von ihrer quälenden Frage erzählten: „Wo ist mein Bruder?“, „Wo ist meine Schwester?“. Zwillingspaare kamen zu mir, die sich missverstanden und innerlich zerrissen fühlten – obwohl doch alles harmonisch sein sollte.

Dann entdeckte ich meine eigene Geschichte. Plötzlich ergab alles einen Sinn, als ob die Puzzleteile meines Lebens endlich ihren Platz gefunden hätten. Durch meine eigenen Erfahrungen und die Arbeit mit vielen Menschen zu diesem Thema habe ich unschätzbare Einsichten gewonnen und Wege zur Heilung entwickelt. Wir leben in einer Welt voller Fülle und heute weiß man, dass 50 bis 70 % aller Schwangerschaften als Mehrlingsschwangerschaften beginnen.

Im Laufe der Zeit entwickelte ich ein feines Gespür dafür, das Thema des verlorenen Zwillings durch gezielte Fragen aufzudecken und den Weg zur Heilung zu ebnen. Es ist ein vielschichtiger Prozess, der tiefgehende Erleichterung bringt und das scheinbare Paradoxon löst – ganz und doch nicht ganz.

Lebende Zwillinge waren schon immer vollständig. Die endlose Suche kann enden, und neue, kraftvolle Entscheidungen können getroffen werden. Alle einschränkenden Konzepte, Zweifel, Ängste und Beschränkungen, die belastend waren, dürfen losgelassen werden. So entsteht Raum für ein erfülltes Leben, ein Meer voller Möglichkeiten, und wir können auf den Wellen des Lebens surfen und mit dem Leben fließen.

Durch dieses tiefe Verständnis kann eine neue Verbundenheit zu sich selbst entstehen, ein Gefühl des Ankommens in sich selbst. Sich selbst einen Platz im eigenen Herzen zu geben, sich in sich zu beheimaten. Das Tor zum Leben öffnet sich, und es kann gestaltet werden.

Lass dich von meinem Buch inspirieren und finde deine eigene Geschichte. Erfahre die transformative Kraft, die in dir schlummert, und entdecke das tiefe Gefühl der Ganzheit, das dein Leben bereichern wird. Ich biete ein kostenloses 30-minütiges Gespräch an. Kontaktiere mich über meine E-Mail-Adresse ([email protected]) oder via Mobiltelefon +49 160 968 94 625. Zu dem Thema werde ich auch einen Newsletter versenden. Hier anmelden https://awareness-adventure.com/newsletter.html

Das Buch „Ganz und doch nicht ganz: Die Entdeckung des verlorenen Zwillings. Wer bin ich alleine ohne meinen Zwilling?“
als E-Book oder Taschenbuch bestellen hier.

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7 Kommentare zu “Die Entdeckung des verlorenen Zwillings
  1. Liebe Marlies!
    Wenn ich lese, wie viele Menschen (50-70%) als alleingeborene Mehrlinge zu Welt kommen, wundere ich mich immer wieder, dass dieses Thema immer noch so wenig bekannt ist.
    Wenn ich davon erzähle – auch jetzt in meinem neuen Buch „Lebenspuzzle“ (https://imke-rosiejka.de/biografie-2-0/) – kommt es mir vor, als habe mein Gegenüber noch nie etwas davon gehört.
    Umso mehr freue ich mich, dass sich dieser Schleier allmählich lüftet, denn diese Traumatisierung und ihre Folgen auf das eigene Leben sind unfassbar umfangreich.

    Mögen unsere Bücher (spannend, dass auch du von einem Puzzle sprichst) zu einer Inspirationsquelle werden und zur (Er-)Lösung für viele werden.
    Herzensgrüße und gesegnete Pfingsten
    Imke

    • Danke liebe Imke. Ja, es ist unfassbar und es wunder mich auch. Ich schreibe an weitere Implikationen dessen. Ich habe das Empfinden, dass gerade die davon betroffenen Menschen die Bereitschaft haben hinter den Schleier zu schauen. Ich frage mich, ob gerade auch die spirituellen Lehrer davon betroffen sein könnten. Wer weiß das schon.
      Danke, dass auch Du es in die Welt trägst.

      • Liebe Marlies!
        Danke für dein Feedback und auch an dich der Dank, dass du mit diesem so wichtigen Thema nach außen gehst.
        Ich glaube übrigens, dass der Anteil der Spirituellen, die davon betroffen sind, nicht unbedingt größer ist als in anderen Bereichen … es scheint vielleicht so, weil sie sich grundsätzlich viel mit ihrem Innenleben beschäftigen – das Thema ist deshalb vielleicht deutlicher sichtbar.
        „Da draußen“ bei denen, die das große Rennen noch mitmachen und nicht hinschauen mögen, begegnet es mir nur wenig.


      • Mein Hauptthema ist aber nach wie vor der Einfluss dessen, was vorangegangene Generationen nicht haben abarbeiten können – die Traumatisierungen meiner Eltern und Großeltern haben mich maßgeblich beeinflusst … Alleingeboren zu sein hat dabei eigentlich „nur“ als Verstärker gewirkt, das merke ich an meinen Geschwistern.
        Ich hoffe sehr, dass mein Buch gerade hier in meiner Umgebung die eine oder den anderen inspirieren kann, hinter den Schleier der mannigfaltigen Beschwerden zu schauen, die solche Traumatisierungen auslösen können.
        Ich habe durchaus den Eindruck, dass das Interesse zunimmt – übrigens auch in der Presse – ich habe Morgen einen weiteren Termin in einer lokalen Redaktion (bin schon sehr gespannt) 😊

        Herzensgrüße
        Imke

  2. Meike sagt:

    Frohe Pfingsten!
    ich frage mich gerade, ob es unter den Newslichtern ebenfalls Menschen gibt, die dieses Thema bei sich selbst entdeckt, fühlend damit unterwegs waren, um sich selbst besser zu verankern und/oder Mitgefühl zu haben bzw. zu entwickeln? Hat sich dadurch in eurem Leben etwas verändert? Hat sich etwas bewegt, hin zu einer Ganzheit in euch selbst?

    Ich bin mir unsicher, ob das Nachspüren, Fühlen und sich damit „auseinandersetzen“ etwas verändert hat. Was ich sagen kann ist, dass die vorherrschenden
    Gefühle von Einsamkeit und Verlassenheit sich gewandelt haben. Das Loch (so empfand ich es) hat sich geschlossen. Etwas scheint befriedet zu sein. So Göttin will ;D)

    Danke, alles Liebe und Ahoi!
    Meike

    • Oh ja es hat sich bei mir sehr viel geändert! Ich suche z.B. nicht mehr bei anderen, was sie mir eh nicht geben konnten – das entspannt die gesamte Beziehungsebene.
      Und ich habe mich endlich verstehen können – das alles beschreibe ich auch on meinem oben erwähnten Buch.

      Herzensgrüße
      Imke

  3. Steffi sagt:

    Liebe Marlies, das Buch steht auf meiner Bestellliste. 😊 Dankeschön. Es ist spannend, dass dieses Thema immer wieder auftaucht. Bei einer Aufstellung während meiner Reha (so dankbar für meine aufgeklärte und ganzheitliche Therapeutin in einem schulmedizinischen Umfeld 🙏) kam raus, dass ich ein alleingeborener Zwilling bin. Auf einmal wurde mir alles klar. Meine Probleme und Herausforderungen. Meine Therapeutin gab mir ein paar Ideen mit nach Hause, was ich tun kann. Es ist jetzt vier Jahre her und es hat sich sehr viel bei mir gewandelt. 💞 Die Sehnsucht bleibt. 👫 Aber mein Umgang und vieles in meinem Leben ist anders. Insbesondere das Helfersyndrom jeden und alles zu retten. Allen voran hat sich die Beziehung zu meiner jüngeren Schwester sehr gewandelt und verbessert. Ich vermute, dass ich sie stellvertretend immer retten wollte, weil ich meinen Zwillingsbruder nicht retten konnte. Ich spreche auch offen darüber, um andere zu animieren. Alles Liebe. 💫

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