Die ursprüngliche Erfahrung

Wie wäre es – nur für eine Zeit
frei von Konditionierungen,
frei von Schuld und Scham
frei von geistigen Begrenzungen
frei von Angst und Zweifel zu sein?
Wie wäre es einmal ganz in
mein freistes Bewusstsein
mein bedingungslos liebendes Selbst
mein leichtestes Ich
mein höchstes Potential
mein egobefreites hohes Selbst einzutauchen?
Einmal am Nektar des Göttlichen zu nippen
Mich an den nährenden Brüsten der Einheit zu nähren,
der Weite der Unendlichkeit zu laben?
Mich zu sehen, wie ich ursprünglich gemeint bin?
Dich zu sehen, wie Du ursprünglich gemeint bist?
Die Verbundenheit mit allen und allem zu spüren?
Mich ins größere Ganze hineinzugeben?
Mich ihm unterzuordnen, mich in es hineinzuordnen?
In ihm eingebunden meinen ureigenen Platz einzunehmen
Von dort aus meine Liebe, meine Qualitäten, meine Gaben
Einfach fließen zu lassen, mich zu versprühen,
damit zu einem schöneren Größeren beizutragen
tatsächlich menschliches Werkzeug des Göttlichen zu sein?
ich ganz bei mir, für mich, für alle, zum Wohle aller
Du ganz bei Dir, für Dich, für alle, zum Wohle aller
Ein jede und ein jeder am ursprünglich gemeinten Platz
Wie wäre es, aus dieser Verbundenheit heraus unserer Kreativität Raum zu geben,
unseren Eros und unsere Lebendigkeit frei fließen zu lassen?
Wir würden das Paradies auf die Erde holen…
Wie das wohl wäre – nur für eine Zeit?
Lasst es uns ausprobieren …
Und wenn wir merken, in diesem Ausprobieren, dass es sich viel schöner anfühlt als das Geflecht aus höher, schneller, weiter und Müssen und Krieg und Hass und Neid und Eifersucht und Vergeltung, Rache und all dem, in dem wir uns als Menschheit so eingerichtet haben, hey, dann können wir auch gerne weitermachen und das Experiment ausweiten.
Sag´s gerne weiter, es könnte die Runde machen. 😉
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Persönlicher Kontext:
Während unserer Hochzeitsreise haben mein Mann Matthias und ich die Liebesschule im Friedensforschungszentrum Tamera besucht. Wir haben uns dort bewusst den Themen Eifersucht und angstfreie Liebe gestellt und unsere Beziehung in ihrer Freiheit ernst genommen. Der Text ist in einem Moment entstanden, in dem ich gleichermaßen sicher war, dass eine unglaubliche Kraft und Freude im frei fließenden Eros und der eigenen Befreiung liegt und unsere Paar-Arbeit dazu kollektiv gesehen wichtig ist. Und er ist gleichermaßen in einem Moment entstanden, in dem wir als Paar durchaus herausgefordert waren. Ihn zu schreiben, hat mich daran erinnert, warum wir uns auf diese Liebesforschung einlassen. Heute können wir sagen, dass der Weg für uns genau richtig war. Wir sind im Befreien tiefer Konditionierungen unserer Wahrhaftigkeit noch ein Stück näher gekommen. Wir durften spüren, wie viel Liebe und Lebendigkeit in der Freiheit fließen kann und wie sehr dieses Gefühl einem spirituellen Einheitserlebnis entspricht. An unseren Ergebnissen, aber auch an unserem „befreiteren“ Feld wiederum können die Paare partizipieren, mit denen wir arbeiten. Unsere Liebesforschung geht weiter!






liebste jumana, so schön…ich bin bereit und übe weiter. herzensgruss sylvia
Wunderbar, wir sind übende Meisterinnen ;-))
DANKE!