Lichtbild: Im tosenden Sturm

Lesezeit 1 Minute –

Das große Geschenk, das wir uns selbst und der Welt in dieser Zeit machen können, ist das Ruhen in uns selbst, die Ausrichtung nach Innen, das langsamer und leiser werden, das Fühlen und das Sein.

Aus dieser Haltung heraus sind wir stark, klar, weise und machtvoll.

Aus dieser Haltung heraus sind wir liebevoll, kreativ, bewusst, hingebend.

Wir legen den Grundstein, säen den Samen für die Liebe, den Frieden, die Freiheit und die Verbundenheit.

Wir erschaffen das alles aus unserem wahren Bewusstsein heraus, dem Kern unserer eigenen Essenz, als Schöpferwesen.

All das entspringt unserer Fähigkeit, unserer bewussten Entscheidung, uns in das Zentrum, das Auge des Sturms zu begeben, unseren Raum einzunehmen, ihn zu halten und zu Sein.

Herzlichst, Anna-Lisa Wernet 

Gestern saß ich in meinem Zimmer und schaute nach draußen in den Regen, der vom starken Wind fast senkrecht gegen das Fenster traf. Viele Energien und Emotionen überspülten mich, die zum Teil meine eigenen waren, aber auch die im Außen spürte ich ungewohnt stark. Ich fühlte mich in diesem Moment wie der Regen, der durch den Wind herumgewirbelt und in eine Richtung gedrängt wird. Und während dieser Betrachtung strömten Worte aus mir heraus, die sich zu diesem Text zusammen setzten und den ich gerne mit euch teile.

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Gastbeitrag
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6 Kommentare

  1. Wahre Worte liebe Anna-Lisa Wernet!!!
    Ruhen in uns SELBST – fällt gegenwärtig NICHT leicht…Manchmal ist es das “ ICH BIN, “ dass sich
    meiner Seele erinnert, und für wenige Momente Klarheit schenkt…Mich auf diese Weise SPÜREN,
    nährt, bzw. läßt mich AUFBLICKEN, AUFWACHEN und ZUVERSICHTLICH sein…
    Vielen DANK
    Viola

  2. Erkenntnisvolle und innerlich guttuende Worte, liebe Anna-Lisa, und danke fürs teilen.
    Spontan fiel mir Novalis ein mit „Alles ist Samenkorn“.
    Gedeihliche Grüße, Paula

    • Ja, genau… als Hobbygärtnerin fühle ich es jedesmal ganz tief in mir, dieser Vorgang des Säens, ein Samenkorn in die Erde legen … und man muss gar nicht viel tun und schaut dem Wunder zu und wird so reich beschenkt.

  3. Danke Anna-Lisa 🌀
    In ihren faszinierenden Tagebucheinträgen schreibt Etty Hillesum (1914-1943): »Das ist eigentlich unsere einzige moralische Aufgabe: In sich selbst große Flächen urbar zu machen für die Ruhe, für immer mehr Ruhe, so daß man diese Ruhe wieder auf andere ausstrahlen kann. Und je mehr Ruhe in den Menschen ist, desto ruhiger wird es auch in dieser aufgeregten Welt sein.«
    Dieser Text stammt von der Webseite https://www.publik-forum.de/leben-kultur/die-kraft-der-stille des Internetauftritts von Publik-Forum

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