Trance – Die Heilkraft der inneren Reise

Lesezeit 1 Minute –

Seit Jahrtausenden versetzen sich Menschen in Trance, um Körper und Geist zu heilen. Längst interessiert sich auch die Wissenschaft für diesen faszinierenden Zustand. Für die Forschenden eröffnet dies neue Perspektiven für die Behandlung chronischer Leiden wie Depression, posttraumatische Belastungsstörung oder Suchterkrankung.

Schon seit Tausenden Jahren nutzen Menschen Trance, um Körper und Geist zu heilen. Trance reicht bis in die frühesten menschlichen Kulturen zurück und durchzieht sämtliche Gesellschaften und Epochen. Herbeigeführt mittels Psychedelika oder anderer Techniken, ist Trance eine intensive vorübergehende Veränderung des Bewusstseins und ermöglicht den Eintritt in andere Wirklichkeitsebenen. Aber was genau spielt sich während dieser Erfahrung des Losgelöstseins vom eigenen Körper im Gehirn ab? Und wie kann sie der geistigen Gesundheit zuträglich sein? Heutzutage interessieren sich Forschende aus aller Welt für das Phänomen. Die Neurowissenschaft hat gerade erst damit begonnen, das therapeutische Potenzial von Trance zu erfassen. Ihre bahnbrechende Entdeckung: Im Trancezustand erhöht sich die Plastizität des Gehirns; einerseits entstehen neue neuronale Verknüpfungen, andererseits werden weniger genutzte Schaltkreise reaktiviert. Der Patient gewinnt dadurch eine neue Perspektive auf sein Leben und kann deshalb bestimmte psychische Erkrankungen besser überwinden. Als echtes therapeutisches Versprechen wird Trance dabei vor allem mit Blick auf die Behandlung von Depressionen und Suchterkrankungen untersucht.

arte TV-Ausstrahlung am Samstag, 9. Mai um 21:45 und in der Mediathek

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Bettina Sahling
Bettina Sahling

Bettina Sahling ist die Gründerin und Hauptakteurin hinter dem Online-Magazin newslichter.de, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2009 der Verbreitung positiver Nachrichten widmet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, täglich inspirierende Geschichten und gute Nachrichten zu teilen, um den Lesern Hoffnung und positive Impulse zu geben.

2 Kommentare

  1. Gut, dass solche Themen endlich in die Welt kommen! Auch natürlich das Fasten gehört da hinein. Leider werden von der herkömmlichen, nur auf die alte Schulmedizin fokussierten Richtungen besonders in den Kliniken solche wichtigen Therapien oft noch diffamiert. Sie stehen leider viel zu sehr unter dem Diktat und der finanziellen Abhängigkeit von phamazeutischen Einflüssen, die häufig an ihre Grenzen stoßen, da unwirksam oder kontraindiziert. Manche gar, verwechseln tranceähnliche Zustände mit Dilirium und bringen dazu noch ihre eigenen Ängste mit in die Arbeit, was dann leider jeglichen Heilungsprozeß verhindert. Da hilft oft nur die eigene innere Heilkraft! Aber auch Musik auf bestimmten Frequenzen ist den medikamentösen alten Verabreichungen sehr oft weit überlegen. So behandelt könnten manche Gewaltausbrüche ebenso sanfter verhindert werden. Doch dazu braucht es in der Gruppe der Behandelnden mehr open minded Menschen und in der allgemeinen Bevölkerung ebenso die Akzptanz dafür.

  2. Es sollte noch die gute Meditation, egal welcher Richtung, was individuell zu entscheiden ist, mit aufgenommen werden in diesen Kanon.

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