Trauen wir uns Seele zu sagen?

Die neue Ausgabe der Evolve ist vollgepackt mit guten Artikeln, Impulsen und Denkanstößen für einen Aufbruch aus dem Inneren: Die Seele – allgegenwärtig und zugleich fast vergessen. Vielleicht ist der Erfahrungsraum des Seelischen aber gerade heute in Zeiten von Krisen und Kriegen, von technischer Vereinnahmung unserer Innenwelt besonders wichtig. Was ist die Seele? Welche Dimensionen der Wirklichkeit eröffnet sie uns? Und was hat das alles mit unserer krisenhaften Zeit zu tun?
Wir alle kennen das wahrscheinlich: ein beseeltes Gespräch, eine beseelte Begegnung, ein beseelter Moment. Wenn Sie jetzt innehalten, fallen Ihnen wohl Situationen ein, die Sie so bezeichnen könnten. Wir haben eine Resonanzfähigkeit für Beseeltheit. Doch ist die Seele aus unserem gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs fast verschwunden, wird als zu vage, zu ungenau, zu »esoterisch« gesehen. Gleichzeitig ist die Seele in Büchern und Seminaren zu Spiritualität und Selbsthilfe allgegenwärtig, aber oft bleibt unklar, was damit eigentlich gemeint ist. Aus dem Editorial von Mike Kauschke




