Autobiographie des Menschseins

Die AutoBiographie eines Menschen erzählt von AutoNomie. Heute erzähle ich Dir von meiner Biographie und vielleicht ähnelt sie der Deinen. Als Kind habe ich es geliebt zu singen, zu tanzen, zu springen und zu spinnen.
Doch es hieß: „Du kannst nicht singen!“ Aus dem Gesangsunterricht bin ich entfernt worden. Zu schräg.
Heute verdiene ich mit schrägen Tönen meinen Lebensunterhalt. Hab darüber ein Buch geschrieben. Es berichtet davon, dass Schräges durch Schräges wieder gerade wird.
Nicht schräg sein zu dürfen, hat mein Leben aus dem Takt geraten lassen.
Es hieß: „Du kannst den Takt nicht halten!“
Den Takt der eigenen Trommel zu überhören ist leicht. Er ist zu leise unter all dem Lauten, dem Müssen, dem Wollen, dem Funktionieren.
Es hieß: „Du tanzt aus der Reihe!“
Tanzen mit Messlatten zu belegen, überspringt Wesentliches.
In jungen Jahren habe ich viele Messlatten locker übersprungen – auf dem Sportplatz. Bin weich gelandet. Beim Überspringen des Wesentlichen in späteren Jahren war die Landung härter.
Auf einmal hieß es: „Du spinnst dir was zusammen!“
Es hat gestimmt. Ich habe gesponnen, als ich glaubte, ich könne nicht singen, trommeln und tanzen.
Die Ära des Verstandes war angebrochen: zu analysieren, zu reflektieren, zu sinnieren – über das Leben, die Autonomie.
Und – zu verklausulieren. Den Schmerz. Die Scham. Die Schuld.
Sch – Sch – Sch – sei leise.
Verstummen wiegt schwer.
Einsamkeit höhlt aus.
Es macht vergessen, dass wir alle Menschen sind. Verletzt, verletzend und verletzlich. Hässlich und schön.
Es täuscht darüber hinweg, dass der Verstand fehleranfällig ist, wenn er richtet, urteilt und spaltet.
Es verschleiert, dass Autonomie eine Sackgasse ist, in der Leben nicht stattfindet.
Es hieß: „Du lebst nicht richtig!“
Stimmt. Wenn ich den Körper überspringe, nicht tanze, trommle und töne. Wenn ich aufhöre zu spinnen, mich der Intuition öffne. Wenn ich verstumme. Meine Stimme abgebe.
Die menschliche Stimme ist wie ein Musiker.
Sie weiß, dass Dissonanzen und Harmonien sich ergänzen, miteinander tanzen, von Takt zu Takt springen und eine vollkommene Komposition zusammenspinnen.
Und jetzt?
Aus der Sicht von Schwingung gibt es kein Können oder Nichtkönnen.
Es gibt nur ein mehr oder weniger frei Schwingen.
Und so frage ich dich:
Möchtest du mit mir singen, tanzen, springen und spinnen?
Möchtest du mit dir und dem Leben im EinKlang schwingen?
So lausche in dich hinein und du weißt, was deinen inneren Frieden überlagert.
Lass von dir hören und deine Stimme entfaltet sich.
Lass ausschwingen, was nicht zu dir gehört und deine Seele atmet auf.
Zu all dem lade ich dich mit meiner „Spirituellen Lebenskunst“ ein – in einer variablen Mischung aus Lesung, MitSingKonzert und StimmKlangMeditation. Veranstaltungstermine in öffentlichen Seminaräumen findest du auf meiner Homepage www.mensch-sein.net , für Veranstaltungen im privaten Rahmen oder in deiner Praxis bitte ich um eine Anfrage per E-Mail unter jutta.hollenbach@mensch-sein.net






„Lass ausschwingen, was nicht zu dir gehört und deine Seele atmet auf.“
Wie schön, vielen Dank dafür!
liebe Jutta,
danke für deine Offenheit.
Ich habe als Mann ähnliches erlebt wie du.
Auf Wunsch meiner beiden Kinder habe ich ein Buch geschrieben unter Pseudonym mit dem Titel „Autobiographische Episoden eines Pioniers“
Es wird voraussichtlich im April im Selbstverlag von Ebupli gedruckt werden.🙏☀️❣️