Petition für Erhalt von Leistungen der GKV

Lesezeit 1 Minute –

Jahrzehntelang galt in der gesetzlichen Krankenversicherung ein Versprechen: Du kannst wählen. Naturheilkunde neben Schulmedizin. Anthroposophische Medizin gemeinsam mit Chemotherapie. Verschiedene Wege zur Gesundheit, die sich sinnvoll ergänzen. Mit dem neuen Gesetz wird dieses Versprechen gebrochen.

Milliardenprobleme. Und die Debatte dreht sich um 0,01% der Gesamtausgaben: Homöopathie und anthroposophische Therapien kosten die Kassen rund 40 Millionen Euro jährlich. Wer hier streicht, spart nicht, sondern verschiebt Kosten in teurere Behandlungen.

Die Bürgerkampagne weil’s hilft! wird von den Gesundheits- und Patientenorganisationen GESUNDHEIT AKTIV, KNEIPP-BUND und NATUR UND MEDIZIN getragen und sammelt eure Stimmen gegen die Streichungspläne und übergeben sie direkt an die Politik.

https://www.weils-hilft.de/jetzt

Sharing is caring 🧡
Bettina Sahling
Bettina Sahling

Bettina Sahling ist die Gründerin und Hauptakteurin hinter dem Online-Magazin newslichter.de, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2009 der Verbreitung positiver Nachrichten widmet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, täglich inspirierende Geschichten und gute Nachrichten zu teilen, um den Lesern Hoffnung und positive Impulse zu geben.

4 Kommentare

  1. Ich finde es ganz toll, dass heute zum Weltnichtrauchertag (er findet jährlich am 31.Mai statt) ihr diesen Beitrag bei newslichter bringt! Paßt auch deshalb, da aktuell gerade die statistischen Meldungen von einer Zunahme des Rauchens sprechen und damit dieses Thema im Gesundheitswesen mehr thematisiert werden müsste. Doch welche/r Arzt/Ärztin wagt wirklich darauf zu sprechen zu kommen? Ist wohl ein brisantes Thema und greift sehr in die Privatssphäre und damit auch in das soziale Umfeld…Manche fragen sich auch, warum überhaupt noch Zigaretten produziert werden dürfen? Lobbyabhängigkeit meine Antwort!
    Ergänzung:
    Der Weltnichtrauchertag wurde am 31. Mai 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen. Seitdem wird der letzte Tag im Monat Mai jedes Jahr weltweit genutzt, um verstärkt auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen

  2. Ich finde das, was die Regierung im Moment mit schnellen Federstrichen zusammenkürzt, kaum aushaltbar … und das geht weit über die Frage hinaus, ob Raucher sanktioniert werden müssten oder nicht.
    Ich bezahle die meisten Behandlungen und Sublimente für meine chronischen Beschwerden eh schon aus der eigenen Tasche, weil die Krankenkassen seit Jahren an Heilpraktiker-Leistungen gestrichen haben. Warum? Weil sie die Pharmaindustrie nur wenig interessieren?
    Was ich unverantwortlich finde, ist es, Leistungen zu streichen, bei denen die Notwendihkeit auf der Hand liegt – z.B. psychtherapeutische Angebote oder Therapieformen gerade für Jugendliche und bei chronischen Erkrankungen, die ebenfalls nur wenig Beachtung finden.

    Ich hoffe sehr, dass der Streichwahn der Bundesregierung ein Ende findet!

    Herzensgrüße
    Imke

  3. ..liebe Gudrun- guter Hinweis auf den Tag – aber in diesem Fall – eindeutig Thema verfehlt- Sorry, that’s not solution-oriented.

    Danke newslichter fürs teilen der Kampagne!

  4. Seit die mit großen Idealen geschaffenen Solidarkassen nicht mehr aus den Beiträgen der Mitglieder allein getragen sind, sondern auch steuerfinanziert, und so auch diejenigen belasten, die nicht von einer Mitgleidschaft profitieren, seit die demografische Entwicklung verdeutlicht, dass das ursprünglich errechnete System nicht funktionieren kann, frage ich mich, wie lange und zu welchen Belastungen der arbeitenden Bevölkerung dieser tote Gaul noch aufrecht erhalten wird.
    Seit die Beiträge für diese Kassen unanständig hohe Teile des Einkommens fordern, warte ich auf die Ärzte, die protestieren gegen die explodierenden Kosten, deren Ursprung in einer Pharamindustrie gründet, welche ganz sicher nicht dem Solidarprinzip folgt. Ich warte auf die Hinterfragung der extrem teuren modernen Behandlungen.
    Und ganz zuletzt blicke ich auf die Patient*innen und ihren Umgang mit ihrer eigenen Gesundheit und dem Gemeinschaftsvermögen , auf das sie selbstverständlich und mit beiden Händen zugreifen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wow, Du hast aber viel zu sagen!

Möchtest Du nicht lieber als AutorIn für uns schreiben?

Zum Kontaktformular