Rücklicht: Elisabeth Kübler-Ross

Heute wäre die große Forscherin über Leben und Tod 100 Jahre alt geworden. Elisabeth Kübler-Ross (* 8. Juli 1926 in Zürich; † 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona) war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und Sterbeforscherin, die später zur „esoterischen Geistheilerin“ wurde.
Sie schuf ein weltweit beachtetes Fünf-Phasen-Modell, welches den Umgang sterbenskranker Menschen mit ihrer Situation beschreibt. Nicht-wahrhaben-Wollen (Verleugnung), Zorn (Wut), Verhandeln, Depression, Zustimmung (Akzeptanz).
Durch ihr Engagement, ihr zuhören können, erfuhren Sterbeforschung und Sterbebegleitung eine große Aufwertung. Für ihre Leistungen zwischen 1974 und 1996 wurden ihr 20 Ehrendoktorate an verschiedenen Universitäten und Colleges verliehen. Darüber hinaus erhielt sie über 70 nationale und internationale Auszeichnungen. Das Nachrichtenmagazin TIME zählte sie 1999 zu den „100 größten Wissenschaftlern und Denkern“ des 20. Jahrhunderts.
Sie führte Interviews mit Sterbenden und mit Menschen mit Nahtoderfahrungen – und veränderte mit ihrer Forschung die Medizin. Doch als es um ihr eigenes Ende ging, rang die berühmte Sterbeforscherin dann doch auch mit dem Loslassen.
Ein umfassender Rückblick auf ihr Leben im SRF hier.





….Kübler-Ross‘ Bücher und ihre Pionierarbeit haben mich schon in jüngeren Jahren fasziniert und meinen Horizont erweitert – Dankbar würdige ich heute ihren Lebensweg und ihre Ansätze.
Danke für dieses „newslicht“ 🌟 💜
Von Herzen,
Dagmar