Eintritt in die Geben-Nehmen-Frequenz

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Foto: Crystal Nießing

Von Evelin Rosenfeld. Zu dienen heißt, sich zu geben.
Das können nur die sich „leisten“, die nicht im Mangel, sondern in der Fülle sind und wissen, WOFÜR sie sich geben wollen.
Die Bereitschaft, sich für etwas ganz zu geben, sich ganz zur Verfügung zu stellen, setzt also schon eine Menge Heilung und Klarheit voraus.
Und sie ist der Anfang der Selbst-Erfüllung.

Jedes Wesen auf dieser Welt, kommt aus der Liebe und strebt der Liebe zu.
Jedes Wesen auf dieser Welt findet seine Erfüllung nicht darin, Liebe zu empfangen, sondern Liebe zu geben.
Und jedes Wesen auf dieser Welt versteht etwas ganz eigenes unter „Liebe“.

Die Übung:  Für alle, die ihre Berufung noch nicht klar sehen und noch die eine oder andere emotionale „Rechnung offen“ haben, ein Vorgeschmack darauf sein, wie es sich anfühlt, die eigene Bedürftigkeit und das Streben nach Bedürfnisbefriedigung ein für alle Mal hinter sich zu lassen und stattdessen den Dienst aus dem Herzen anzutreten.

Begib Dich an einen friedlichen Ort draußen in der Natur. Suche die Urkraft, die Dir am nächsten ist: einen mächtigen Felsen, ein plätscherndes Bächlein, eine alte Eiche, einen blühenden Garten oder einen Platz am Feuer.
Meditiere mit dieser Kraft, verbinde Dich von Herzen mit deinem Umfeld und meditiere über den Dienst, den diese Wesen und Kräfte an der Welt leisten.
Was wäre, wenn sie nicht da wären ?
Was geben sie – genau in diesem Augenblick ?
Nehmen sie etwas ?
Kehre dabei immer wieder in Dein Herz zurück, spüre, wie es sich verändert in seiner energetischen Dynamik: Welche Farbe, welche Bewegung, welche Temperatur kannst Du in deinem Herzen assoziieren, wenn Du den Dienst der Wesen erkennst ?

Wenn sich dein Herz warm und weit und licht anfühlt und Du gut verbunden bist mit deinem Umfeld, blicke hinaus in die Welt: Sieh die Menschen, mit denen Du kürzlich zu  tun hast, sieh die Familien, Gemeinschaften, Orte und Arbeitsstätten, die Du kennst. Sieh deine Heimat, die Landschaft, das Land, die Geschichte. Erweitere Deinen Blick, sieh die Staatengemeinschaften und Mutter Natur mit ihren vielen Gesichtern. Geh weiter, blicke auf den Planeten Erde im All.
Was ist es, was dein Herz berührt ?
Was brauchen diese Wesen und Situationen so dringend ?
Was genau braucht es, damit das Leben lebenswert und fruchtbar bleibt ?

Schreibe Deine Assoziationen auf.
Konzentriere Dich auf die Bilder, die wirklich starke (positive oder negative) Resonanz in Dir erzeugt haben. Was genau ist es, was am meisten gebraucht wird ? Und wo wird es gebraucht ?

… schade, dass ich jetzt nicht bei Dir bin . Denn ich würde Dir gerne folgen in deine Welt, deine Art, Liebe zu verstehen. Und wir würden gemeinsam zurück in dein bisheriges Leben sehen und prüfen, ob das, was Du in dieser kleinen Reise gesehen und gespürt hast, auch in deinem Leben immer wieder eine wichtige Rolle gespielt hat.
Hier ist die Richtung, die Dimension und Qualität für deinen Dienst, für das, was Du aus deinem Leben machen kannst, wenn Du frei bist.
Fang an !

Ich biete Dir ein Feedback auf Deine Übung an. Sende Deine Aufzeichnungen per e-mail an [email protected] . Mit dem Feedback werde ich Dir helfen, die Dinge, die Dir bisher gewünschte Erfahrungen verschließen, zu erkennen – und zu wandeln. 

Hinweis: Dieser Text ist ein urheberrechtlich geschützter Auszug aus dem Buch Was dir wirklich wichtig ist: Das Arbeitsbuch zum Personal Empowerment) von E. Rosenfeld, erschienen 2004 im Junfermann Verlag.

Evelin Rosenfeld

Evelin Rosenfeld

Zur Person: Evelin Rosenfeld ist Coach, Beraterin und Autorin. Die ehemalige Konzernstrategin setzte sich in den letzten Jahren intensiv für einen greifbaren Wertewandel in Politik und Wirtschaft ein . Vor allem aber arbeitet sie seit 13 Jahren nach eigener Methode als Transformationsbegleiterin. Neben üblichen „Sitzungen“ lädt sie sechsmal im Jahr kleine Gruppen nach Thüringen, Teneriffa und Thailand ein, um im Rahmen 14tägiger Auszeiten den Prozess kompakt zu durchlaufen. An drei ausgewählten Orten der Kraft verbindet sich psychologische Tiefenarbeit mit Schamanismus, spirituelle Praxis mit dem Wissen aus der fernöstlichen Heilkunst und die handfeste Neuorientierung in Beruf und Privatleben mit buddhistischer Lebensweisheit.
Mehr zu Person und Arbeit:www.evelinrosenfeld.de
Mehr zu den Auszeiten: www.seminar-und-reisen.de

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3 Kommentare zu “Eintritt in die Geben-Nehmen-Frequenz
  1. Klaus sagt:

    „Zu dienen heißt, sich zu geben … Und (sie) ist der Anfang der Selbst-Erfüllung.“

    Brillanter Ansatz, dem ergebe ich mich gerne. 😉

    LG vom Klaus

  2. Gabriele Weiss sagt:

    Zu geben heisst für mich ,da Sein strahlen und die Hingabe des Nicht -ein-greifenden zulassen………….Projektive Spannung zulassen als Akt der des Du.

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