Die Regenschirm-Revolution der Hoffnung

hongkonghopeIn Portugal waren es damals Nelken, diesmal sind Schirme das Symbol für eine friedliche Revolution in Hongkong. Die jugendlichen Demonstranten agieren ungewöhnlich auf vielen Ebenenen: Sie trennen ihren Müll fürs Recycling, entschuldigen sich bei Passanten für Unannehmlichkeiten und erledigen während der Demo die Hausaufgaben. Die Regenschirm-Revolution in Hongkong könnte die rücksichtsvollste Demonstrantion aller Zeiten sein.

Das Ziel der Demonstranten, denen sich inzwischen immer mehr BürgerInnen anschließen sind freie Wahlen und Demokratie, einer Sonderverwaltungszone der Stadt in der Volksrepublik China. Doch leider ist kaum abzusehen, dass sich die chinesische Zentralregierung auf sie zubewegt. Da hilft, wie bei so vielen Dingen im Moment von hier aus nur beten. Mehr Hintergründe bei derfreitag.

Denise Ho, eine Assistant Professorin an der Chinese University of Hong Kong dankt den Studenten schon heute:

“If my fears lie in seeing you as still too young, my hopes rest in your being able to stand on your own. In the past weeks you have taught me a great deal, and I know that you are not naive. Some of you openly state that boycotting classes won’t bring true universal suffrage. Some of you maintain that beyond the horizon of these weeks, resistance may one day bring Hong Kong an electoral system that can truly serve the people. In the meantime, my hope is one that you have expressed, that you will “stop for a moment and think about what [you] can do for Hong Kong,” that this experience will enliven how you pursue your studies and your future. Not all of you must be activists, but I hope that you will be active, that the flame you carry today will illuminate your way, in darkness and in light.”

Hier der ganze Brief.

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