Die Ökonomie des Glücks

Lokales Wirtschaften ist eine wichtige Strategie um unsere angeschlagene Mutter Erde, unsere Gesellschaften und uns selbst zu einem besseren Leben zu verhelfen. Die Dokumentation „Die Ökonomie des Glücks“ zeigt eine Welt, die sich in zwei gegensätzliche Richtungen entwickelt. Den ganzen August ist der Film kostenlos online zu sehen. Einerseits werben Regierungen und Großindustrie für die Globalisierung und Verfestigung der Macht der Konzerne, während sich andererseits Menschen weltweit mit Forderungen nach Re-Regulierung von Handel und Finanzen dieser Politik widersetzen. Entgegen der alten Machtinstitutionen kreiren sie ein auf Menschlichkeit und ökologischer Wirtschaft basierendes Paradigma.

oekonomieglueckEin zentrales Paradox bestimmt unsere Zeit: obwohl die Wirtschaft wächst arbeiten wir länger und länger und unser neuer Komfort und Luxus haben uns kein Glück gebracht. Während die sich ständig erweiternde globale Wirtschaft immensen Reichtum für einige wenige schafft, geht es der Mehrheit schlechter. Klimawandel, instabile Finanzmärkte, wachsende Ungleichheit, sinnloser Krieg, Fundamentalismus: die Menschen wissen, dass etwas grundlegend falsch ist. Weltweit kommen sie im Sinn des Widerstands und der Erneuerung zusammen. Es wächst eine Bewegung, die gerechtere und nachhaltigere Gemeinschaften wieder-erschafft und eine Wirtschaft, die auf einem neuen Paradigma basiert — eine Ökonomie des Glücks — wieder-erfindet.

Stimmen aus den sechs Kontinenten u. a. von Vandana Shiva, Bill McKibben, David Korten, Michael Shuman, Juliet Schor, Zac Goldsmith and Samdhong Rinpoche – Premierminister der tibetischen Exilregierung erheben ihre Stimme. „Die Ökonomie des Glücks“ stärkt unseren Glauben an die Menschlichkeit und fordert uns heraus daran festzuhalten, dass eine bessere Welt möglich ist.

Produzentin Helena Norberg-Hodge ist die Gründerin und Leiterin der Internationalen Gesellschaft für Ökologie und Kultur (International Society for Ecology and Culture — ISEC) und des Ladakh-Projekts, dem Vorgänger von ISEC. Sie ist die Autorin von „Leben in Ladakh und Koautorin von Bringing the Food Economy Home. Ihre Artikel sind in zahlreichen Magazinen und der Presse erschienen. Norberg-Hodges bahnbrechende Arbeit in der Himalaya-Region Ladakh ist international anerkannt und wurde mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet.

Hier DVD mit deutschen Untertiteln

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Ein Kommentar zu “Die Ökonomie des Glücks
  1. Stefan Wehmeier sagt:

    „Ein zentrales Paradox bestimmt unsere Zeit: obwohl die Wirtschaft wächst arbeiten wir länger und länger und unser neuer Komfort und Luxus haben uns kein Glück gebracht. Während die sich ständig erweiternde globale Wirtschaft immensen Reichtum für einige wenige schafft, geht es der Mehrheit schlechter.“

    Das ist kein Paradox, sondern entsteht zwangsläufig durch eine seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung und der daraus resultierenden Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz:

    http://www.deweles.de/cancel-program-genesis.html?file=files/_theme/pdf/mathematik.pdf

    Auch ist das nicht ein „Paradox unserer Zeit“, sondern bisher sind alle Hochkulturen und Weltreiche in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit an der systemischen Ungerechtigkeit der Zinsumverteilung zugrunde gegangen:

    http://www.deweles.de/cancel-program-genesis.html?file=files/_theme/pdf/untergang.pdf

    Wer aber noch an „Apfelbäumchen“ glaubt,…

    http://www.deweles.de/himmel-und-hoelle.html?file=files/_theme/pdf/apfelbaeumchen.pdf

    …wird diese „banalsten Selbstverständlichkeiten“ bis zum Jüngsten Tag nicht begreifen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/09/der-jungste-tag.html

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