Vegetarische Stadt in Indien

Die Stadt Pa­li­ta­na im in­di­schen Bun­des­staat Gu­ja­rat ist die ers­te ve­ge­ta­ri­sche Stadt der Welt. Dahinter stecken die dort lebenden Jain-Mönche. Die heiligen Männer traten 2014 in einen Hungerstreik, um die Stadtverwaltung zu zwingen, das Schlachten von Tieren unter Strafe zu stellen.

Seitdem gelten das Schlachten von Tieren und der Verkauf von Fleisch und Eiern in der 75.000 Einwohner zählenden Stadt als strafbar. „Jeder – ob Mensch, Tier oder noch so kleine Kreatur – hat das von Gott gegebene Recht zu leben“, sagt der Jain-Mönch Virat Sagar Maharaj, der die Proteste angeführt hatte. (Quelle: Main Echo).

Über fünf Millionen Menschen in Indien praktizieren den Jainismus. Die um 599 vor Christus gegründete Religion verzichtet auf Gewalt, zählt auch das Schlachten dazu. Etwa 40 Prozent der 1,25 Milliarden Menschen in Indien bezeichnen sich als Vegetarier.

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Ein Kommentar zu “Vegetarische Stadt in Indien
  1. Pauline Schroers sagt:

    Geht doch!

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