Der AhnInnentopf

Renate Fuchs-Haberl

Renate Fuchs-Haberl

Von Luisa Francia. In allen Kulturen hat die Verehrung der AhnInnen einen besonderen Stellenwert. Damit verbunden ist das Wissen, dass die materielle Welt nicht die einzig mögliche ist und dass es Übertrittsorte gibt. Diese andere Welt, in der die Energien frei schweben, in denen sich Konzepte für materielle Verwirklichung entwickeln und wieder auflösen, ist die Ebene, auf der alles geträumt wird, was je im Universum Gestalt annimmt.

In dieser anderen, nicht materiellen Ebene landen die Toten, das heißt, ihre Seelen, die Energie, die nicht stirbt. In allen Stammeskulturen werden die Toten verehrt und gepflegt, und nach einer Weile, in der sie sich von der Erde lösen und in die neue Realität einleben müssen, stehen sie als helfende, beratende Wesen wieder zur Verfügung.

Der AhnInnentopf gestaltet einen künstlichen Durchtritts- und Verbindungsort. Er ist wie ein „magischer Kessel“, ein Wünschetopf, ein Ort, an dem du mit den AhnInnen in Verbindung treten kannst, ein Ort, an dem Wirklichkeit entsteht und Not- Wendiges in die Welt gebracht werden kann.

Befüllt werden kann der AhnInnentopf z.B. mit Erde von einem Kraftort oder Ort, an dem du dich zuhause und geborgen fühlst. Besondere Fundstücke, Geschenke des Himmels und der Erde wie z.B. Federn, Steine, Wurzeln, Kräuter, können den Topf magisch aufladen .

Wenn du einen Wunsch hast, gib ein Symbol dafür in den Kessel, übergib es den AhnInnen, – dann lass los, lass die Energien durcheinander wirbeln…..

ALLES IST MÖGLICH, ALLES IST DA

(Quelle: Luisa Francia „Stein Reich“, Verlag Frauenoffensive, gibt es nur noch gebraucht zu kaufen z.B. hier)

Foto: Renate Fuchs-Haberl wildmohnfrau.at

AhnInnentöpfe bestellen
Die Keramikerin Maria Donhauser hat sich der Wiederbelebung von Frauenwissen und -können früherer Kulturen verschrieben. Die AhnInnentöpfe von artemisia keramik werden von ihr aus roten und schwarzen Tonen auf der Drehscheibe gedreht, mit farbigem Tonschlicker bemalt und mit Achatsteinen mehrmals poliert, so dass die Oberfläche einen seidigen Glanz bekommt. Manchmal werden die Ahninnentöpfe durch einen Rauchbrand noch veredelt. Jeder Topf ist ein Einzelstück und hat seine eigene Ausstrahlung.
Inspiriert von früheren Kulturen, ritzt sie Symbole und Muster in die Keramikoberfläche. Eine unverzichtbare und unerschöpfliche Wissensquelle ist ihr dabei das Buch von Marija Gimbutas „Die Sprache der Göttin“. Darin entschlüsselt Gimbutas die Muster auf neolithischen Fundstücken als eine über Jahrtausende gültige Symbolsprache, in deren Mittelpunkt die lebenspendende Göttin steht.

PS von Bettina: In meinem AhnInnentopf haben sich schon viele, viele Dinge und Projekte verwandelt … und wunderschön ist er auf meinem Schreibtisch auch noch!

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