Die dreizehn Feen

Lesezeit 3 Minuten –

Von Paro Bolam. Am Anfang wurdest du geboren. Das war das erste Geschenk, das du erhalten hast. Und dann kamen die zwölf guten Feen mit ihren Gaben – und die erste Gabe, die dir in die Wiege gelegt wurde, war die Gabe der Kreativität. Ein ganzes Leben, frei geschenkt…

Und dann noch zwölf großzügige Gaben dazu: Es ist wichtig, das nie zu vergessen!

Doch nur zu leicht lassen wir uns von der letzten, der dreizehnten Gabe überwältigen.

Die dreizehnte Fee war aus irgendeinem Grund schlecht gelaunt, sie war eifersüchtig, genervt und neidisch. Und entsprechend fiel ihre Gabe aus: Sie packte eine dicke Ladung Eifersucht, Neid, schlechte Laune, Zweifel und Negativität dazu. Eine Gabe so mies und so kleinlich, dass sie uns manchmal auch ganz kleinlich macht.

In der Kreativität kannst du sie nicht brauchen (nun ja, wir können sie eigentlich nie brauchen, aber das ist eine andere Geschichte).

Am Anfang

Was du also am Anfang deiner kreativen Sitzungen tust, ist, dich auf die zwölf Gaben einzustellen. Du machst Kontakt mit deinem inneren Reichtum – und der ist immer da, in Form von inneren Energien, Empfindungen, Bildern, Intuitionen, Impulsen und der täglich geschenkten Lebendigkeit. Dankbar sein hat auch noch nie geschadet!

Und falls du deinen inneren Reichtum wirklich absolut nicht spürst, fülle ihn auf!

– Verbanne negative Gedanken (die Gaben der dreizehnten Fee).
– Mache die Übung, die ich in meinem ersten Beitrag zum Kreativsommer vorgestellt habe!
– Sei achtsam und lausche auf jeden kleinsten Impuls, der in dir auftaucht.
– Gib auch den kleinsten Impulsen Ausdruck: Fang einfach an, dann kann die Quelle zu fließen beginnen.
– Erinnere dich daran, dass du in jedem Moment des kreativen Prozesses immer wieder am Anfang stehst.
– Entwickle deinen Anfängergeist: Neugier, Interesse, Spielfreude, Dankbarkeit für die kleinsten Impulse, die auftauchen. Lehne sie nicht ab: Größere werden folgen!

Und weitergehen

Egal, ob wir gerade ein neues Projekt beginnen, oder mitten in einem sich entwickelnden Projekt den nächsten Schritt tun – zum Beispiel ein neues Kapitel beginnen, Farbe mischen, um eine begonnene Malsitzung weiterzuführen, endlich eine klare Struktur für ein kreatives Projekt schaffen, das langsam ausufert – wir stehen immer am Anfang.
Und das heißt, wir haben immer wieder den vollen Reichtum der zwölf Gaben zu Verfügung. Das ganze Universum steht uns offen. Alle Inspirationen der Welt klopfen bei uns an und wollen hereingelassen werden.

Diese Offenheit dürfen wir immer wieder üben!
Wir müssen uns nicht von dem, was wir schon geschrieben oder gemalt haben, einschüchtern lassen.
Wir müssen uns keine Zwangsjacke häkeln mit jedem Resultat, dass wir erzielen.
Wir dürfen unsere Resultate lieben und würdigen und dankbar anerkennen – und dann dürfen wir uns wieder öffnen für das Neue, das Lebendige, das große Geschenk!

So geht Anfangen,
und so geht Weitergehen.

Tipp: Die LOVE TO CREATE Inspirationskarten von Paro Ch. Bolam sind ein wunderbares Geschenk. Das Leben ist Bewegung, ständiges Entstehen und Vergehen, unendlich schöpferisch, immer neu. Wenn wir selbst im kreativen Modus sind, fließen wir mit dem Leben, mit seinen Veränderungen und Herausforderungen: Wir werden zu Künstlern und Lebenskünstlern. Jetzt als AboPremium Geschenk.
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Gastbeitrag
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